Mutter Erde: indigene Mütter und ihre Lebensweise

Heute ist Muttertag. Viele Mütter feiern diesen Tag nicht, sie haben eine andere Sicht der Dinge. Für die Indigenen ist die Erde die eigentliche Mutter, hierbei sind sich alle Urvölker einig. Die Erde ist unsere Mutter weil sie uns alles Nötige zum Leben schenkt. Spirituell wie auch materiell.

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Miriam Romero ist letzte Woche an Malaria gestorben. Ihr Vater Sabino Romero war ein Kämpfer um die Landesrechte der Yukpa Indigenen. Landbauer, Minen und eine Inflation von 60% fördert die Ausrottung der Yukpa-Indigenen in Venezuela. Das Volk zählt noch 8000 Personen. Foto: Juan Carlos La Rosa

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Bei den Wayuu-Indigenen bestimmt die Mutter den Nachnamen und somit die Kaste der Kinder. Sie ist zuständig für die Übermittlung der Kultur an die Nachfahren. Fotos: Mama Tierra 

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Die Yanomamis geben über Jahre ihren Kindern die Brust, somit vermeiden sie eine weitere Schwangerschaft sagen sie. Foto:Claudia Andujar/Survival

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Die Añu Frauen, ein fast ausgestorbenes Volk in Venezuela kämpfen mit Umweltverschmutzung. Viele der Frauen fehlt ein Auge, weil sie Stunden im Meer Algen sammeln. Da dieses Wasser stark verschmutzt ist, löst es in den Augen der Frauen Infektionen aus. Einen Besuch im Krankenhaus können sie sich nicht leisten. Die Laguna de Sinamaica, das Gebiet in welches die westliche Kultur vor über 500 Jahren in Amerika eingedrungen sind, war noch nie so arm wie heute.  Fotos: Mama Tierra 

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Die Penan-Kinder in Malasia lernen seit früher Kindheit, dass um ein friedliches Leben in ihrer Gesellschaft zu führen, steht das Kollektive über den persönlichen Bedürfnissen. Fotos: Survival International

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“Wir sind nicht hier für uns selbst, sondern für unsere Kinder und Grosskinder”. Bosquimano, Botsuana.
Foto: Fiona Watson Survival International

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Die Penanes aus Malaysia erzählen, dass der Regenwald die Mutter der Menschen sei. Sie gehört den Verstorbenen, den Lebenden und denen, die noch geboren werden. Foto: Survival International

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Die Awas aus Brasilien, geben den verwaisten Baby-Affen die Brust. Foto: Survival International

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Das Jumma-Volk aus Bangladesch wird stark bedroht. Hunderte von Frauen, Männer und Kinder wurden bei lebendigem Leibe verbrannt, erzählt Sophie Grig von Survival International.

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Die Hadzas, das letzte Volk von Jägern und Nomaden in Afrika. Die Bevölkerung zählt noch 1300 Personen.

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Die Awas aus Brasilien glauben an Gleichberechtigung. Frauen haben verschiedene Partner. Sie sind das zweitletzte nomade Volk in Brasilien. Ihr Territorium ist wegen dem Bergbau um 30% geschrumpft. Foto Survival International

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Eine Awa Mutter sagt: “Wenn der Urwald getötet wird, sterben auch wir”. Foto Survival International

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 Yanomami, Brasil.
Foto: Survival International

Mama Tierra

May 11th, 2014 View Profile

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