Die versteckte Ausbeutung der Wayuu-Frauen

Die Wayuu Taschen erreichen in Europa und den Vereinigten Staaten einen Verkaufswert von bis zu 600 USD. Allerdings ist die lächerliche Gewinnmarge der Wayuu Kunsthandwerkerin beunruhigend.

Der Mythus von „Waleker“, den Ramón Paz Ipuana meisterlich verfasst hat, erzählt von dem verwaisten Mädchen namens “Wokoloonat”, die der Jäger Irunnu als Tochter in seine Dorfgemeinschaft aufgenommen hat. Wokoloonat verwandelte sich in der Nacht in eine schöne junge Frau. Während alle schliefen, zog sie aus ihrem Mund leuchtende Fäden, mit denen sie die ganze Nacht bis zum frühen Morgen wunderschönes Kunsthandwerk kreierte. Der wahre Name von Wokoloonat war Walenker, was in Wayuunaiki, die Sprache der Wayuu-Indigenen, Spinne bedeutet. Laut den Erzählungen der Ältesten war sie diejenige, die den Wayuu das Herstellen von Kunsthandwerk beigebracht hat. Dieses ist wohl das typischste Kulturobjekt der Wayuu.

Die Designs sind weltweit bekannt und beliebt. Was zugleich als ein lukratives Geschäft in den Vereinigten Staaten, Europa und neulich in Ländern wie Südkorea erscheint. Webseiten, die „Wayuu Bags“ anbieten, überfluten das Internet. Auf virtuellen Marktplätzen wie ebay.com und amazon.com können die Susus (Wayuu Taschen) gekauft werden. Die Preise im Netz variieren zwischen 100 bis 600 USD.

Wayuu Taschen

Der Erfolg der traditionellen Wayuu-Tasche ist gross. Sogar die New York Times hat die Susu als Kultobjekt definiert. Es scheint, dass die ikonische „Stammes-Tasche“ die perfekte Mischung aus „exotisch und stilvoll” sei, sagte die Modekritikerin Anne Slowey in ihrem Artikel.

In Anbetracht des Status der Wayuu-Tasche, ihres Preises und ihrer Begehrtheit, erscheint die prekäre Situation ihrer Schöpferinnen unerklärlich. Obwohl die Wayuu-Frauen täglich ihre Zeit der akribischen Herstellung der Tasche widmen, leben viele von ihnen und deren Familien in extremer Armut. Tausende von Wayuu Kindern leiden an den verheerenden Folgen von Unterernährung. Wie kann das sein, wo sich doch hinter den Kreationen der Frauen ein weltweiter Markt ausbreitet?

Eine unterbewertete Kunst

Die Kunsthandwerkerin Gloria Flores Uraliyuu sagt, dass sie wenig vom Verkauf ihrer Produkte habe. „Die bunten Taschen verkaufen wir im Rio Hacha Markt für 55 000 Pesos (18,3 USD) und die unifarbigen für 45 000 Pesos (15 USD). Für eine einfarbige Tasche (die mit zwei Fäden gemacht wird) werden bis 3 Arbeitstage investiert, während eine mehrfarbige Tasche zwischen 4 und 5 Tage in Anspruch nimmt. Das Material kostet zwischen 11 000 bis 16 000 Pesos “, sagt sie.

Gloria hält die Arbeit der Wayuu im Allgemeinen für ungewürdigt, da Mittelmänner vom In- und Ausland die Taschen zu extrem niedrigen Kosten suchen. “Ich beobachtete vor kurzem eine indigene Frau, die mit einem Mann diskutierte, weil er ihre bunten Taschen für 20 000 Pesos (6,6 USD) kaufen wollte.

Manchmal geben die Käufer den Frauen sogar Falschgeld. Aber es gibt auch aus dem Ausland kommende Alijunas (Westliche), die unsere Arbeit würdigen. Zum Beispiel hat ein Herr meiner Mutter für Ihre Tasche den fairen Preis von 100 000 Pesos bezahlt (33,3 USD)“, sagt Gloria.

Rafael Uraliyuu aus der Kabras Dorfgemeinschaft vertreibt seit acht Jahren Kunsthandwerk und macht nur Verlust. “Eigentlich verkaufen wir die Taschen ohne viel an ihnen zu verdienen. Der Gewinn beläuft sich meistens auf 5 000 Pesos (1,7 USD). Es gibt viele Leute, die die Taschen sehr billig kaufen wollen. Sie zahlen höchstens 40 000 Pesos, um sie dann für 100 oder 200 000 Pesos wiederzuverkaufen.

Mit einem Gewinn von 3 Tausend Pesos pro Tasche kann meine Familie nicht überleben. Also widmet sich meine ganze Familie, mehr als 40 Menschen, der Herstellung und dem Verkauf der Taschen. Die Leute scheinen unsere Anstrengungen nicht zu schätzen und unsere Arbeit ist schlecht bezahlt”, klagt Rafael Uraliyuu.

Wayuu Frau schützt sich vor der Sonne

Paula Restrepo, die Direktorin der Stiftung “Talento Colectivo”, hat sich der Förderung des fairen Handels von Kunsthandwerk in Kolumbien verpflichtet. Paula ist der Meinung, dass die Wayuu-Frau eine schwache Stellung im Handel von Kunsthandwerk einnehme. “Jeden Tag kann man beobachten, wie Wayuu-Frauen um 5 Uhr morgens von ihren Dörfern auf den Markt kommen, um ihre Produkte zu verkaufen. Wir stehen vor einer Situation, in der gegen die Wayuu-Frauen Gewalt eingesetzt wird. Eine Frau, die kaum Spanisch spricht, alleine unterwegs ist und schlecht für ihre Arbeit bezahlt wird“, sagt Paula.

Für Paula stellt es kein Problem dar, wie viel eine Tasche in Frankreich, Deutschland oder Italien kostet, sondern was mit der Wayuu-Gemeinschaft passiere. Man solle sich folgende Fragen stellen: Wer verteidigt die Rechte von einigen Frauen, wenn sie ihr Kunsthandwerk verkaufen?

“Solange die Wayuu-Frauen keine Unterstützung haben, versuchen Schlaumeier ihre Produkte unter der Logik des konventionellen Handels zu billigen Preisen zu bekommen. Niemand kümmert sich darum, wie die Kunsthandwerkerin heisst, wie viele Kinder sie hat, ob ihr das Geld ausreicht oder ob sie mit ihrem Verkauf Verlust macht. Die Logik des Händlers hat nichts mit Menschenrechten zu tun, sie wollen einfach billige Produkte kaufen”, sagt sie.

Dieser Artikel wurde von Leonel Lopez, ein Wayuu-Indigener Journalist geschrieben. Der Ganze Artikel ist hier auf Spanisch verfügbar:

http://www.wayuunaiki.com.ve/reportaje/la-explotacion-silenciosa-de-la-mujer-artesana-wayuu/?platform=hootsuite

Wayuu women and their work from Mama Tierra on Vimeo.

Kultur und Kunsthandwerk

Eine mindere Qualität des Wayuu-Kunsthandwerks ist verheerend und führt zu einem kulturellen Verlust. Die Aufmerksamkeit zum Detail, die in Übergangsriten erlernt wurde, wird durch das westliche Effizienzstreben ersetzt. Händler vermitteln ein romantisiertes Bild der Wayuu. Die Wahrheit ist, dass diese ethnische Gruppe einen Überlebenskampf führt. Eine faire Bezahlung kann das Leben vieler Wayuu-Familien vollkommen verändern.

Mehr Infos hier klicken

qualität

Wayuu women and their work from Mama Tierra on Vimeo.

 

Wayuu-Kunsthandwerkerin über ihre materielle Kultur

Interview mit der Wayuu-Kunsthandwerkerin Isabel Palmar Guedez

Foto: Armando Liñan, Isabel in ihrem Atelier

Foto: Armando Liñan, Isabel in ihrem Atelier

Isabel Palmar Guedez gehört dem Jusayu Clan an und stammt aus der Gemeinde Yoruma in der Alta Guajira im nördlichen Kolumbien. In der Guajira ist Isabel als eine der besten Wayuu Kunsthandwerkerin bekannt.

MAMA TIERRA: Isabel, weshalb ist Perfektion im Kunsthandwerk für die Kultur der Wayuu so wichtig?

Isabel: Genau wie es für einen Arzt wichtig ist seinen Beruf so gut wie möglich auszuüben, ist für eine Wayuu-Frau ein hervorragend hergestelltes Kunsthandwerk wichtig. Beide sind Profis und werden in ihrer Gemeinde aufgrund ihrer guten Arbeit von allen bewundert. Wenn sie vor einer perfekt gemachten Wayuu-Tasche oder Mochila stehen, fragen sich Wayuu oder Alijuna (Kreole), wer dieses hervorragende Stück Kunsthandwerk gemacht hat. Jeder wird dann den Urheber dieses Werkes kennenlernen wollen!

Die Wayuu-Taschen sind mein Spezialbereich. Kunsthandwerkliche Techniken wie Häkeln, Weben und Knüpfen sind das Erbe, das ich den anderen Frauen in meiner Familie weitergebe. Eine gute Kunsthandwerkerin wird immer ein gutes Beispiel für alle anderen Frauen sein. Diese Verbindung stellt die Existenz des Wayuu-Kunsthandwerks sicher.

Wayüu-Baby

“Häkeln, weben und knüpfen sind Künste, die ich von meiner Mutter gelernt habe, und meine Mutter hat es von ihrer Mutter gelernt.”, Isabel Guedez Palmar, Alpha Kunsthandwerkerin.

MAMA TIERRA: Was für einen kulturellen Stellenwert hat das Kunsthandwerk für die Wayuu?

Isabel: Damit Wayuu-Frauen Kunsthandwerk kreieren, braucht es Ruhe, Aufmerksamkeit sowie gute Laune. Andernfalls, wenn man in schlechter Stimmung ist, gelingt das Maschenbild nicht. Der Faden verhaspelt sich oder das Design wird unsymmetrisch. Ich muss mir ständig überlegen: Wie werde ich die Farben kombinieren? Stimmt die Grösse? Habe ich die Maschen richtig gezählt? Soll ich Garn oder Wolle benutzen? Das sind alles Fragen, die mir durch den Kopf gehen.

73 Jahre alte WayOo Indianerin Copyright:Wayuunaiki.org

Copyright:Wayuunaiki.org

“Eine Wayuu-Tasche fertigzustellen, ist ein bisschen wie ein Kind zur Welt zu bringen“.

MAMA TIERRA: Wie geben die Wayuu ihr Wissen weiter?

Isabel: Ich erlernte das Kunsthandwerk von meiner Mutter. Sie hat mir gezeigt kleine Täschchen zu häkeln. Als kleines Kind hat man kaum gespielt wie die Kinder von heute, unser Spiel waren das Häkeln und Weben. Das war ein besonderer Moment zwischen Mutter und Tochter. Ich erinnere mich noch, als meine Mutter mich auf einmal rief, um mir das Kunsthandwerk beizubringen. Sie meinte, wenn sie nicht mehr an meiner Seite sei, würde ich ein Handwerk beherrschen und könne es irgendwann mal meine Enkelkinder lehren. Und so war es! Wenn ich webe, erinnere ich mich an ihre Worte.

MAMA TIERRA: Was halten Sie von den Wayuu Taschen mit doppeltem Faden?

Isabel: Es gab schon immer Frauen, die die Kunst des Häkeln, Webens und Knüpfens nicht meisterten und etwas peinliche Maschenmuster erzeugten. Einige Wayuu-Frauen zogen in venezolanische Städte, allen voran nach Maracaibo, weil sie auf der Suche nach Jobmöglichkeiten waren. Die Wayuu-Frauen, die in Kontakt mit der Stadt kommen, nehmen den urbanen Lebensstil an und vergessen, was die Wayuu-Tasche bedeutet. Sie tauschen die Wayuu-Taschen gegen jene von Strassenhändlern oder Einkaufszentren.

Schlechte versus gute Qualität

Die älteren Frauen lehren die jüngeren Generationen das Kunsthandwerk nicht mehr. Junge Frauen bemühen sich nicht ein perfektes Maschenbild herzustellen und versuchen gar nicht mehr sich selber zu übertreffen. So geht die kulturelle Identität verloren; in den Clanen stirbt das Kunsthandwerk aus. Obwohl einige Frauen versuchen das Kunsthandwerk aufrechtzuerhalten, ist es so, dass gut gemachtes Kunsthandwerk verschwindet.

Die meisten Wayuu-Taschen, die in städtischen Gebieten gemacht werden, entsprechen nicht der erwarteten Qualität der Wayuu-Tradition. Auch wenn alle Wayuu sind, ist an einem gewissen Punkt die Kette der Tradition unterbrochen worden.

Nelly

MAMA TIERRA: Warum gehen die „traditionellen“ Designs verloren?

Isabel: Die kulturelle Identität verschwindet. Es wird wenig Wert auf die Verwendung und Bedeutung der Kanas (traditionelles Wayuu Design) gelegt. All dies ist Folge des Verlusts der Sprache der Wayuu: das Wayuunaiki. Die kulturelle Wichtigkeit des Kunsthandwerks gerät in Vergessenheit und die Bedeutung, die jede Wayuu-Tasche in sich trägt, wird nicht mehr erkannt.

Flor

Flor4

 

 

 

 

 

 

Wayuu Taschen in bester Qualität 15_Mayajut2

 

15_Mayajut3

 

 

 

 

 

Indígena es profesional mas preparado de Asamblea Nacional Venezolana

El Dr. Virgilio Antonio Ferrer Brujes fue apenas electo como diputado la Asamblea Nacional Venezolana. Se distingue de los demás diputados no solo por pertenecer orgullosamente al pueblo indígena Wayuu, si no por ser uno de los profesionales mas preparados en la Asamblea Nacional. El diputado Ferrer posee números títulos académicos: su primer grado universitario lo obtuvo como Médico Cirujano egresado de la Universidad del Zulia, posteriormente absolviendo un Doctorado en Ciencias Médicas especializados en Cirugía General y graduándose con un Magíster en la Enseñanza en Educación Superior. Posteriormente egresó como Abogado con mención Summa Cum Laude y como Economista otra vez de la Universidad del Zulia. En su curriculum se suman una lista larga de congresos, cursos, foros y talleres en el área social, médica, pedagógica y política.
Dr. Virgilio Ferrer
Con un 57% de votos, que representan a 1.346.787 de votantes, fue electo igualmente como represente indígena para la Asamblea Nacional Región Occidente de los estados Zulia, Mérida y Trujillo. El Dr. Ferrer, de 52 años de edad, es miembro del pueblo Wayuu y pertenece al clan matriarcal Epiayú. Los Wayuu son un pueblo indígena, que a diferencia de muchos otros pueblos han mas que resistido a ser diezmados. De hecho es el grupo étnico indígena mas numeroso en Venezuela y que aun conserva su idioma originario  denominado Wayuunaiki.

Maria Corina Machado denunció la situación deplorable en la Guajira venezolana. Hambre, enfermedades curables y falta de agua potable agobian la población indígena, que habitan en una de las zonas mas pobres de Latinoamérica. Para empeorar la situación, el gobernador del Zulia Arias Cardenas cerró el pasado 10 de agosto, por cierto día internacional de los pueblos indigenas, el único mercado de la Guajira situado en Paraguaipoa.  Acabando asi con una de las pocas fuentes de trabajo en zona, el gobernador del Zulia culpa a los Wayuu por la escasez de productos debido al supuesto ‘bachaqueo’.
Los abusos por parte de la fuerza armada en las ciudades son notorios, pero en la Guajira estos abusos pasan desapercibidos. Según el periodista Leonel Lopez han muerto alrededor 30 indigenas Wayuu por la fuerza armada. Estos casos de abuso de los derechos humanos hacia los Wayuu los hemos denunciado reiteradamente.

Si alguien puede impulsar un cambio en la sufrida Guajira venezolana, ese es el Dr. Ferrer! La fundación Mama Tierra felicita desde Suiza a el Dr. y le desea mucho éxito en su mandato.

 

Diseñadora copia diseño indigena?

Por Katherine Portmann – Esta primavera Isabel Marant lanzó en su colección “étoile” un atuendo prácticamente idéntico a la blusa lucida en el traje tradicional del pueblo Mixe en Santa María Tlahuitoltepec. En respuesta esta comunidad indígena alzó su voz contra la apropiación por Marant de su patrimonio cultural. Durante una rueda de prensa, las autoridades tradicionales de la comunidad de Santa María Tlahuitoltepec enfatizan que: “la blusa hace referencia a la biodiversidad de la Sierra de Oaxaca y por lo tanto materializa nuestra cosmovisión.” Los indigenas acusan a Isabel Marant de apropiarse de sus elementos culturales, privando a los indigenas mexicanos de su propiedad colectiva.
En la pagina Facebook de la diseñadora Isabel Marant, se manifiestan cantidades de personas recriminándole el plagio y la acusan de querer patentar los diseños de Tlahuitoltepec. En respuesta Marant aclara no haber iniciado ninguna proceso legal para patentar los diseños de la comunidad indígena. Según el portal de noticias Oxaca Quadratin el presidente municipal de esa localidad Mixe, Erasmo Hernández afirma desconocer la existencia de alguna demanda legal de parte del gobierno de Francia, que prohibe la producción y uso de los diseños de la comunidad de Tlahuitoltepec. Al parecer la disputa por el diseño del pueblo Mixe es entre la diseñadora Isabel Marant y la empresa Antik Batik, cual posee el patente del diseño Mixe y por ello demandó a dicha diseñadora por plagiarlo. Es decir la diseñadora se copio de un diseño ya plagiado por Antik Batik del pueblo mixe.

La comunidad de Santa María Tlahuitoltepec exige a la diseñadora Isabel Marant de detener la comercialización de su diseño tradicional, como también resarcir los daños ocasionados. De igual manera los indigenas invitan a Marant a visitar la zona y conocer las artesanas que elaboran la blusa, para descubrir así el valor cultural del Huipil de Tlahuitoltepec.

No solo los indigenas se han visto confrontados con plagio de multinacionales, aún peor es el caso de los artesanos en Australia por la empresa Deckers. Algunos años atrás esta empresa norteamericana inicio juicios legales contra los productores australianos de botines UGG, ya que Deckers había patentado esta categoría de zapatos como también invertido millones de dólares en su mercadeo. Los juicios fracasaron y en casi todos los países menos en Turquia, donde se les prohibe a los artesanos australianos de comercializar los zapatos que inventaron sus abuelos en los años 50. UGGS

From Wikipedia.org

Wikipedia.org

De igual forma se formaron disputas legales por propiedad intelectual sobre la denominación de arroz “Basmati” en India, por la comercialización de sustituto de azúcar llamado “Stevia” e incontables son los casos de biopirateria. También es conocido el plagio de la cultura Wayuu por empresas chinas, donde la compra de mil bolsos el precio unitario en alibaba.com se reduce a 2 dólares americanos. Pero menos conocido es el plagio por empresas de alta costura como Proenza Schouler, emulando en sus carteras hechas en serie el diseño o kanas tradicional Wayuu llamado según el estudio etnográfico de Mirja Wark “Marüliünaya”. En una entrevista con New York Times el diseñador Lazaro Hernandez afirma: “hemos estado queriendo crear un tejido para PS1, pero no habíamos encontrado nada que podriamos usar. Después este proyecto se apareció.” el diseñador de Proenza Schouler se refiere a la iniciativa de la editora de Vogue Lauren Santo Domingo, la cual acudió en el 2010 a 40 diseñadores para adaptar la mochila Wayuu a su propio estilo. 


Se ha hablado de Sophie Anderson, la cual comercializa mochilas colombianas sin mencionar artesanas Wayuu. No es conocido si Anderson retribuye justamente las artesanas. Aparte de su razón comercial, no es visible ningún interés social o cultural por los Wayuu. Tomando en cuenta que según UNICEF Colombia el indice de desnutrición infantil en la Guajira monta casi a un 30%, urgimos a la marca de mostrar responsabilidad corporativa. La mano de obra Wayuu es económica por la situación de pobreza de este grupo étnico. Según estadísticas oficiales del estado colombiano, mas del 80% de indigenas Wayuu en el corregimiento Uribia, sufren de pobreza. 

Pero no es solo Anderson, son muchos los comerciantes de mochilas y no son solo los alijunas, o sea los occidentales, quienes ejercen el rol de intermediario, al contrario la mayoría son indigenas.

Patentar la categoria Wayuu? En realidad ya existe un patente de categoría hecho por Artesanias de Colombia en la Union Europea en el año 2011. Pero sirve poco en China! Para lograr una protección de derecho intelectual, se necesita un bufete de abogados disputando los derechos de autor en todos los países del mundo, como también registrar cada diseño respectivamente.

Algún tiempo atrás sonó mi teléfono y una chica llamada Yosuzi Silvester exigía borrar una foto de su amiga modelo Poppy Delevigne luciendo su producto en nuestra cuenta Instagram. Claramente le habíamos atribuido los créditos, pero Yosuzi requería la eliminación e la foto, ya que ese diseño le pertenece. Yusuzi afirma haberlo creado y esta tramitando el patente de “su diseño” con un abogado en Colombia. Aunque la madre de Yosuzi es Wayuu, es correcto que su marca se apropie del patrimonio cultural de todos los indigenas Wayuu? 

So in love with my ace of base @yosuzi hat, that I thought it was time to celebrate with yet another froggle face 🐸💕🐸 Ein von Poppy Delevingne (@poppydelevingne) gepostetes Foto am

Las artesanas Wayuu siguen sin acceso directo al mercado nacional e internacional
Las comerciantes de artesanía en la Guajira venden el hilo dos veces el precio a las mujeres Wayuu, como también las agujas y tijeras necesarias para elaborar su artesanía. Al mismo tiempo ganan por revender la artesanía comprada con suficiente margen. Es decir, a la artesana el material para elaborar una mochila le cuesta el doble y reciben poca paga.
Parece haber una opinión despectiva sobre los comerciantes Alijuna y cierto romanticismo hacia los distribuidores Wayuu. No somos todos seres humanos? O tienen los comerciantes Wayuu valores éticos mas elevados, solamente por pertenecer al mismo grupo étnico? Ojalá entonces traspasen los comerciantes estos valores de justicia a los políticos Wayuu de La Guajira.

Perdida cultural
Una terrible consecuencia de perdida cultural es la aparición de la mochila de dos hilos o dos hebras. Según entrevistas con Eudoxia Iguaran en Nazareth, Colombia, las mujeres Wayuu le trasmiten virtudes como perfeccionismo y aplicación a las niñas durante el encierro. El encierro o blanqueo* es un rito de pasaje donde la niña se convierte en una mujer ideal, siendo recluida por su familia durante algún tiempo. Este aislamiento se inicia con la primera menstruación de la adolescente. Durante la reclusión, la adolecente aprende a tejer con un hilo, es la técnica mediante la cual los Wayuu impregnan perfeccionismo y atención al detalle. Virtudes que poco se encuentran en los criollos venezolanos por ejemplo.

El mercado empuja la cultura Wayuu a la mediocridad
El mercado de los bolsos Wayuu requiere un producto a bajo costo para generar suficiente demanda, por esto se deja de tejer con la mayor perfección posible y se genera un bolso mal hecho. Lo importante para la industria de la moda es que se venda en masas. Si una vez una una Mayajut, señorita Wayuu, aprendio que los bolsos los debe elaborar lo mejor posible, ahora el criterio es que los haga velozmente sin fijarse el la calidad. Me sorprendió que Patricia Velazquez, fundadora de la aldea infantil Wayuu Taya, comercialice los bolsos de dos hilos, o sea las mochilas mal hechas.

Mochilas de dos y una hebra

Porque las artesas Wayuu venden su arte tan barato?
Puesto que las artesanas Wayuu llevan una vida humilde, habitan a horas de distancia en vehículo de la proxima ciudad como Rio Hacha o Maicao, se ven obligadas a vender su artesanía a una distribuidora situada en la Guajira o quien va a recoger la mercancía esporádicamente. Aveces venden sus mochilas en las calles o al primer comprador que salga. En sus mente tienen la necesidad de sus hijos. No llueve como antes, no nace comida y la que venden es muy costosa para comprar. Sabias que hasta poco se solía pagar con Bolivares en la Alta Guajira? Según el periódico el Pais, la devaluación en febrero 2015 en Venezuela alcanzo un 88%.

Durante mi ultimo viaje a la Alta Guajira, le pregunte a una educadora Wayuu sobre el impacto de la industria de las mochilas. Me comentó que aunque las artesanas son mal pagadas, la venta de artesanía contribuye en el sustento de muchas mujeres que encabezan sus familias. Recordemos que en La Guajira son pocas las fuentes de trabajo y siempre es mas restringida la posibilidad de auto-sustento por la falta de lluvia. Hasta la mano invisible de Adam Smith parece estar embolsillandose el dinero de las artesanas! Sabemos que es  contexto de la mujer Wayuu que obliga a las artesanas de vender su artesanía a bajo precio. Esto me recuerda a el libro de Ndongo Samba Sylla “Mercadeando pobreza para beneficiar los ricos.” Por cierto todos los vendedores de artesanía, desde boutiques en Francia a casas de moda, afirman que las artesanas se beneficiarían de la comercialización de mochilas.

Por medio de este articulo, queremos darle visibilidad al valor cultural de la artesanía Wayuu como también subrayar el abuso de la industria de la moda. Al mismo tiempo ofrecemos a artesanos una colaboración para vender su arte directamente. La misión de Mama Tierra como ONG, consiste en brindar apoyo a los pueblos indigenas en cuestiones de autodeterminación, derechos humanos, educación y protección ambiental. Por ende hacemos lo siguiente para cumplir nuestro fin:

  • Mama Tierra paga un precio superior de mercado a las artesanas.
  • Mantener la retribución en francos suizos para evitar que las artesanas sufran la inflación.
  • Todo el dinero se reinvierte en el proyecto.
  • Se trabaja con voluntarios para mantener los costos administrativos bajos. En realidad hasta hoy ningún miembro ha cobrado un sueldo, salvo el equipo Wayuu en Colombia y Venezuela.
  • La asamblea directiva Mama Tierra se encuentra liderada también por mujeres y hombres Wayuu.

Quieres participar? Escríbenos a info@mama-tierra.org
Pronunciamiento de la autoridad comunitaria de Tlahuitoltepec sobre plagio de Isabel Marant

 

*Mas información sobre el encierro véase el trabajo de la antropólogaMaya Mazzoldi, 2004.

Arepa: das Sinnbild der venezolanischen und kolumbianischen Küche

Arepas sind runde Brötchen aus Maismehl, die in Venezuela zu jeder Mahlzeit gegessen werden. Die Arepa stammt vom indigenen Volk Cumanagoto im Westen Venezuelas.

Arepas können pur genossen werden, aber sie schmecken am besten mit einer Füllung zum Beispiel mit Vegi Chilli con Carne oder einer Käse-Avocado Beilage!

Quelle: Ilovearepa.ch

Quelle: Ilovearepa.ch

 Zutaten für 4 Personen

2 Tassen / 235g „Harina P.A.N“-Mehl

2 Tassen / 250ml warmes Wasser

Eine Prise Salz

1 Esslöffel Öl

 

Das Mehl für Arepas heisst „Harina P.A.N“ und ist frei von Gluten und Konservierungsstoffen. Ihr findet das Mehl beim Türken oder Inder.

Zubereitung

1. Alle Zutaten in eine grosse Schüssel mischen und mit den Händen zu einem Teig kneten. Falls der Teig zu nass aussieht etwas Mehl dazugeben. Wenn der Teig aber bröckelt, dann einfach mit etwas Wasser vermischen bis er eine geschmeidige Textur erreicht hat.

2. Eine Handvoll Teig mit der Hand zu einem Ball formen. Dann mit der Handfläche zu einer grossen, flachen Scheibe pressen. Die Kanten am besten mit den Fingern rund formen. Die Arepa sollte etwa 1,25 cm dick sein und einen Durchmesser von 7,5 cm bis 10 cm haben. Weitere Arepas formen, bis Ihr keinen Teig mehr habt.

3. In einer grossen Bratpfanne einen Esslöffel Öl erhitzen und auf mittlerer Stufe die Arepas 10 Minuten auf jeder Seite goldig braten.

Die besten Arepas in der Schweiz macht Simon Figuera von http://www.ilovearepa.ch

35 años de Misionera en la Guajira

La carta de Maria Luisa Lundvik, una misionera dedicada que ha trabajado mas de 30 años en La Guajira venezolana. Mediante este escrito describe su trabajo, trabas y éxitos en Laguna de Sinamaica. Pueblo donde sus habitantes recientemente incendiaron y saquearon la alcaldía.

Laguna de Sinamaica.

Maria Luisa Lundvil en la Laguna de Sinamaica.

Todo empezó en 1989…
Mi trabajo como misionera en la Laguna de Sinamaica empieza en 1989 gracias a la Hermana Evelia, una increíble religiosa perteneciente a la Congregación de las Hermanas Lauras. En aquel tiempo la Hermana Evelia llevaba ya una eternidad trabajando en la Laguna sin lograr lo que tanto había soñado. Era imposible para mi apoyarla en su trabajo cuando ella me pidió ayuda, ya que tenía cuatro frentes para resolver y no podía permitirme uno más pero me convenció a acompañarla. Me dijo que la acompañara para ver la situación, pidiéndome una mano “como si fuera mi abuelita”.

En Cojoro se llevaba un centro de atención al niño en 1989 igualmente que en Sinamaica.

En Cojoro se llevaba un centro de atención al niño en 1989 igualmente que en Sinamaica.

Lo que vi era para salir corriendo: un charco de aguas negras donde sobrevivían niños, ancianos y perros. Recordé de inmediato a la India donde fui de voluntaria por un tiempo, su pobreza extrema y penetrante. No pude negarme a hacer algo para estos hermanos y me dispuse a apoyar a esta gran mujer. La orienté en la presentación de proyectos para obtener financiación y después de tres meses logramos que le aprobaran la edificación de una iglesia, de una casa taller, de un centro de formación y de un espacio para ella misma.

Éxitos!

Corría el año 1990 y su sueño se había realizado: las cortadoras de eneas habían aprendido un oficio -corte y costura- a leer y a escribir, mejorando sensiblemente su calidad de vida. Dediqué a los proyectos de profesionalización y de alfabetización cinco horas semanales de mi tiempo, ayudando a estas mujeres a construirse un futuro digno. En 2005  la Hermana Evelia se marcha a Colombia dejando a la Hermana Teresa pero dos años más tarde la Congregación cierra y el Obispo pide a Benposta que regente la casa mientras consigue religiosas.

Benposta 1990

Benpostaen Sinamaica 1990

Construcción de Benposta en Sinamacia

Construcción de Benposta en Sinamacia

Asumimos el proyecto y levantamos un comedor con atención médica, conseguimos tres lanchas, recogimos a los niños, jóvenes y ancianos desnutridos llegando a atender más de 780 personas, cuyo rescate social era nuestro objetivo.

Corrupción y desidia. Nadie tiene la culpa…

Pasaron tres años y del esplendor que dejamos no quedaba nada porque los Arquidiocesanos no son preparados para atender las misiones ya que no tienen la misma perspectiva de los Misioneros de la Consolata, de las Hermanas Lauras o  de los Salesianos. Obtuvimos una audiencia con el Obispo Santana. El padre Jesús Silva, fundador de Benposta y visitante asiduo de la Laguna, después de muchas promesas, mostrada su indignación, logró el envío por parte del obispado de un matrimonio misionero de Ecuador para intentar resucitar un lugar tan emblemático dedicado a ser un centro de atención para los pobres y descuidado por los sacerdotes locales.

Denuncia en Panorama 1990

Denuncia en Panorama 1999

La pareja ecuatoriana, el padre Eleuterio, la Hermana Makenga y mi persona reconstruimos todo el centro de nuevo pero tres años más tarde, sin ningún motivo, los misioneros salen de la Laguna y envían a un sacerdote con problemas psicológicos que termina con todo el trabajo llevado a cabo hasta aquel momento: todo volvió otra vez en la ruina.

La casa que construyo Benposta esta en el suelo, se llevaron hasta las puertas.

La casa que construyo Benposta esta en el suelo, se llevaron hasta las puertas.

Abandono total de la Laguna de Sinamaica

Hoy la Laguna de Sinamaica es un lugar desgarrador donde niños y ancianos están completamente abandonos, tanto por el gobierno de turno como por la Iglesia Católica. Es un infierno, donde condenamos un pueblo indígena como los Añu a desaparecer sin agua potable y viviendas, en las garras de un mercado descontrolado que no les permite comprar alimentos a precios justos. Sin mencionar la perdida de su cultura, los Añu no hablan ya su lengua materna pero tampoco hablan bien español. Si no el pan de cada día no esta disponible, como esperar educación y preservación cultural? Así pierden los pueblos indígenas de Venezuela su autonomía y cultura. Obligados a vivir en una cloaca criminal y podrida por la contaminación. Donde ni el aseo pasa.

Las mujeres que cortan Enea, sufren de infección de ojos. Por lo cual pierden la vista, ya que permanecen mucho tiempo en el agua contaminada de la Laguna de Sinamaica.

Las mujeres que cortan Enea, sufren de infección de ojos. Por lo cual pierden la vista, ya que permanecen mucho tiempo en el agua contaminada de la Laguna de Sinamaica.

Tengo años fuera de la Laguna ya que estoy en otra comunidad pero mensualmente visito el “barrio” y a las pocas cortadoras de eneas que quedan llevando el excedente de alimentos de nuestra fundación de niños Benposta y lo que logro comprar. Trayendo en las Navidades un poco de alegría para tantos niños que siguen siendo buenos a pesar de pasar tanta hambre y sed.

Nenes_Benposta

Cada año denuncio y condeno la situación en la que viven los olvidados Añu o Paraujanos, intentando sensibilizar la opinión pública a través de los medios de comunicación.

Ha llegado el momento en el que todos los venezolanos que están fuera del país denuncien y busquen alternativas para que la cuna del nombre de Venezuela sea rescatada del olvido y de la desidia en la cual se encuentra. Solamente te pedimos que pienses en tu familia y en lo privilegiado que eres, pudiendo cada día comer y tomar agua potable.

Benposta

¡No te cuesta nada luchar por tu pueblo! Hay muchas formas de hacerlo, por ejemplo denunciando esa triste realidad a las embajadas hasta mover la consciencia de algún político o religioso de alto cargo, si bien todos son más o menos iguales. Denuncia en Twitter, dona, ven a trabajar como voluntario. Un poco de limosna en Navidad no es suficiente para callar nuestra consciencia: ¡despierten y actúen!

Otro mundo es posible

Situación actual en la Laguna de Sinamaica

Internationaler Tag der indigenen Völker 2015

Baden, 9. August 2015 – Heute ist der Internationale Tag der indigenen Völker. Er wird veranstaltet, um die Rechte der indigenen Bevölkerung zu fördern und zu schützen. Als kleine Non-Profit-Organisation unterstützt Mama Tierra Indigene in ihrem Streben nach Selbstbestimmung, Menschenrechten und Umweltschutz. Danke, dass Sie sich auch für die Indigenen einsetzen!

Wayuu frau schützt sich vor der Sonne

Unglaublich aber wahr!

Auch im Jahr 2015 werden die Rechte der Indigenen verletzt. Dies zeigt auch das Beispiel der Wayuu-Indigenen aus Kolumbien und Venezuela. Die Wayuu leben in einer kargen Wüste, in der es seit einem Jahr nicht mehr geregnet hat. Im selben Gebiet ist aber auch das Schweizer Rohstoffhandelsunternehmen Glencore Xtrata tätig. Das in Zug ansässige Unternehmen verbraucht Millionen Liter Wasser für die Förderung des grössten Kohlebergwerkes der Welt in La Guajira, Kolumbien. Kohlebergwerke sind extrem umweltfeindlich: Sie sind die schmutzigste Energiequelle die es gibt, und Hauptverursacher der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen.

carbon

In Kolumbien verdursten die Indigenen

Da die Indigenen Selbstversorger sind, fehlt ihnen das Wasser für den Gartenbau und um Tiere aufzuziehen. Die Folgen sind verheerend. Stillende Mütter haben nicht ausreichend zu essen und zu trinken, mehr als 30.000 Kinder sind stark geschwächt, Tausende bereits an Durst und Unterernährung gestorben.

Die Lage in Venezuela sieht genau so düster aus

Denn die Situation in Venezuela war noch nie so schlimm. Was letztes Jahr 100 Bolivares kostete, kostet heute 168 Bolivares! Viele Wayuu-Frauen leben in ruralen Gebieten ausserhalb der Städte. Um dorthin zu gelangen, müssen die Frauen eine Vielzahl von Militärsperren überwinden. Dort nimmt man ihnen das Essen weg oder sperrt sie wegen illegalen Schmuggels ein. Über die venezolanische Grenze nach Kolumbien ist die Zufuhr von einem Kilo pro Produktkategorie gestattet, beispielsweise ein Kilo Mehl, da in Venezuela Produkte viel weniger kosten. Das ist ein Problem, denn die Wayuu-Frauen haben eine grosse Familie zu ernähren und reisen alle paar Wochen, um in Venezuela einzukaufen. In Kolumbien einzukaufen ist zu teuer für sie. Und warum auch, die Wayuu haben ja in der Regel doppelte Bürgerschaft. Laut Olivia Palmar, einer indigenen Journalistin, sitzen 110 Wayuu-Frauen wegen “Nahrungs-Schmuggels” im Gefängnis.

Wayuu women

Emanzipation von indigenen Frauen!

Besonders fördern wir die Unabhängigkeit der indigenen Frauen. Den indigenen Frauen steht eine besondere Rolle zu, weil sie die grösste Verantwortung in ihrer Gemeinschaft tragen. Deshalb stehen indigene Frauen bei uns im Zentrum. Sie sichern den Unterhalt der Familie, erziehen die Kinder, kämpfen für die Erhaltung der Natur und geben ihre Kultur weiter.

Wenn die indigene Frau Unterstützung erhält, wird ihrer ganzen Gemeinschaft und ihrem Umfeld geholfen. Deshalb vertreiben wir indigenes Kunsthandwerk und fördern damit die finanzielle Unabhängigkeit der indigenen Frauen. Mama Tierra hält sich an die Grundsätze und Standards von Swiss Fair Trade.

​Unterstütze Indigene, rette Mutter Natur! Spenden an 

Verein Mama Tierra
IBAN Number: CH06 0900 0000 6180 6037 0
Kontonummer: 61-806037-0
Adresse: 5400 Baden, Schweiz
PostFinance BIC (SWIFT-Code) POFICHBEXXX

Wayuu charity bags?

 

Mis amigos Wayuu

Wayuu people at Puerto Estrella Colombia

What is a Wayuu bag?
The Wayuu women crochet traditional bags out of cotton. According to the NY-Times, those ethno bags have reached high populance. Why? It goes back to 2001, when the Venezuelan model Patricia Velazquez, starring in the movie “The Mummie”, gave those bags to her colleagues on set. The success of the model with her indigenous roots was great. Right off the bat, Patricia founded the Wayuu-Taya foundation in favor of Wayuu children in Venezuela.

Who are the Wayuu?
The Wayuu originate from the northeastern part of South America. Counting 600.000 people, they make up the greatest community of indigenous people in Colombia and Venezuela.

What is a Wayuu bag?

The Wayuu women crochet traditional bags out of cotton. According to the NY-Times, those ethno bags have reached high popularity.

The Wayuu bag market

Since a couple of years, many tradespeople, luxury brands and designers are selling Wayuu bags. This is always done with the premise of supporting the Wayuu people financially. But is this true? Research of the Colombian TV channel RCN reveals the opposite. It is a pity that even the indigenous people contribute to the exploitation of their own kind.

What can be done against the exploitation of the Wayuu indigenous people?
1. Buying high quality, one looped bags
Before the Wayuu bags conquered the international market, Wayuu women waved their bags with one thread. In their culture, bags are crocheted as a socialising instrument, teaching them virtues like perfectionism and patience.
Since the bags are being sold worldwide, intermediaries let them be produced with a double thread, causing a loss of quality. The fabrication gets shortened from four weeks to three days, the pattern is imprecise and the loop often loose. With those bags of two threads, it only takes 1.5 stitches to crochet one centimetre. Therefore, bags made with two loops, take three times less effort!

2. Ask for the origin of the bag.
In case they derive from the Rio-hacha market, it can be taken as a bad sign. The Rio Hacha market is the base of many resellers worldwide, who buy the Wayuu bags to famine wages. A cheap bag costs about 18 USD, whereas in Switzerland they’re sold for 200 CHF. According to the Colombian TV channel RCN, indigenous people receive as little as 8 USD. Maybe you improve the live of a Wayuu women or maybe you increase sales for any middleman.
Unfortunately, it is not enough to buy the Wayuu bags. Information from the RCN is disillusioning. Wayuu are human beings, and good as well as bad ones exist. Exploitation is not an exception.

The Rio Hacha Market

3. Privilege NGOs or bags being sold from NGOs
NGOs or Non-Profit Organizations are legally bound to fulfill their purpose, which is of social nature. Instead is the company’s purpose eager to increase profits for a few owners.

4. Ignore amazon and ebay, where two looped bags can be found for 40 USD. It might be similar to the Wayuu bags, but for sure not an original piece. Bags that are made with little effort are not part of the Wayuu culture. They are simply imitations that drive the original Wayuu bags from the market.

Schlecht versus gutgemachte Wayuu-Tasche

 

We at Mama Tierra support indigenous women and their children. Is our opinion as Non-Profit Organisation, that all the revenues from their artwork should go back to their community. Their talent should benefit mostly them.

Wayuu women and their work from Mama Tierra on Vimeo.

Copyright: Verein Mama Tierra

Descuartizando la Madre Tierra por dinero

Juan Pablo Nuñez Morillo, 17. Mayo 2015, Maracaibo – El presidente de Venezuela Nicolas Maduro aprobó recientemente la explotación de 24.192 hectarias de selva en la Sierra de Perija, estado Zulia. Poniendo en riesgo la cuenca hidrológica del Guasare, que dejaría sin agua a una de las ciudades mas grandes de Venezuela, Maracaibo. Casi tres millones de personas se verían perjudicadas.

La Lucha contra el carbon es de todos, porque todos necesitamos agua

Presidente de Venezuela Nicolas Maduro

Los indigenas Wayuu fueron los primeros que se enfrentaron al gobierno protegiendo el agua del Zulia. El pueblo indígenas mas numeroso en Venezuela se vio obligado a desplazarse a orillas del río Socuy al abrirse la mina Paso Diablo en 1987. A partir de ese momento las aguas del rio Guasare fueron contaminadas por metales pesados producto de la actividad minera. Los Wayuu que emigraron al río Socuy emprendieron proyectos agroecológicos, como es el caso de los Maikiraalasalii. Una organización autónoma Wayuu protagonistas de la lucha ecológica que tomó fuerza cuando en el año 2003 el difunto presidente Chávez anunciara que triplicaría la producción de 8 millones de toneladas de carbon al año a 24 millones.

El anuncio de Chávez generó un gran descontento en los movimientos ecologistas, indigenas y campesinos. Movilizaciones se llevaron a cabo en todo el estado Zulia y en Caracas entre el 2003 y 2007. Teniendo como climax la gran marcha de Marzo 2005, que reunió a más de 3 mil personas en Caracas finalizando en Miraflores. El difunto Chávez no pudo atender la movilización personalmente, ya que estaba en una importante reunión con el polémico futbolista Maradona. Sin embargo, un delegado del presidente se reunió con los voceros de la marcha y acordaron la creación de una comisión que investigaría la situación de la extracción carbonífera en el norte de la Serranía de Perijá.Area de explotacion

Area de explotación

Después de aquella movilización, que los medios oficiales trataron de invisibilizar, Jaquelin Farias, Ministra de Ambiente en ese entonces,  difundió los resultados de dicha investigación en un contundente informe publicado en el 2005. Este estudio corroboraba la denuncia de indigenas y ecologistas: La actividad minera de carbón en esa zona es altamente riesgosa debido a la cercanía de los embalses y riós que surten de agua a la ciudad de Maracaibo y otros poblados.

En el 2007 el presidente Chavez se pronunció en televisión afirmando: “Ese carbon se queda debajo de la tierra”-. Lo cual reiteró su conclusión en varias oportunidades.

Arias Cardenas resucita el fantasma del carbón

En el 2012, Arias Cárdenas, gana la gobernación del estado Zulia. En su plan de gobierno no aparecía la palabra carbón por ninguna parte. Pero figuraban muchos proyectos de infraestructura que a una sola cosa: minería. Sin embargo, una vez ganadas las elecciones, frente a la basílica, icono de religiosidad de todos los Zulianos, el nuevo gobernador resucito el fantasma que ya había sido enterrado, el carbón.

Arias Cárdenas comenzó a promocionar la construcción de una Carboeléctrica, en especifico una termoeléctrica alimentada a base de carbón mineral, argumentando que en vista de la incrementada demanda energética existente en estado Zulia, que genera un deficit de 1000 MV en la región, y en vista de la disponibilidad de dicho mineral, la opción para la soberanía o independencia energética del Zulia, estaría en la construcción de esa Carboeléctrica.

El Cerrejon Souce: Wikipedia

El Cerrejon Souce: Wikipedia

Ecologistas rompen el silencio

Para los ecologistas, los movimientos sociales y pueblos originarios la carboeléctrica no vino a solucionar ningún deficit energético. Es la carnada para desarrollar en el occidente del país todo lo que IIRSA propone. Carlos Andres Pérez lo llamaba el eje de desarrollo occidental. Son proyectos neoliberales concebidos hace muchos años, que debido a la resistencia no se han podido llevar a cabo anteriormente.

En la actualidad estos proyectos han sido renombrados e incluyen: Megamineria de carbón en la Sierra de Perijá, Puerto America, Puerto Bolivar, Puerto Hugo Chávez, vías ferroviarias e incluyen adecuar los puntos fronterizos entre Venezuela y Colombia, con la finalidad de transportar el carbón del sur de Colombia y poder embarcarlo en estos megapuertos con salida al mar caribe y atlántico.

Los proyectos con el carbón son los mismos, el mercado es el mismo, los partidos políticos sí han cambiado.

Sinohidro es la empresa chica encargada de llevar a cabo la construcción e instalación de la dantesca carboeléctrica. Ya antes la gigante China ha realizado otros proyectos en Venezuela, ejemplo son las plantas termoeléctricas del Palito y Cabrera. Según Natalia Tobon, en su artículo -América Latina encuentra en China a su banco de cabecera- Los prestamos que realiza China en Sudamérica “son canceladas con suministros de materias primas como petróleo o cacao, o con la concesión de licencias de explotación de recursos naturales.
El fantasma del IIRSA sigue vivo sin importar la tolda política. De izquierda a derecha, lo que que se quiere es chupar las riquezas naturales y desvalijarlas para la venta en el primer mundo. Todo financiado por el World Bank con sede en Washinton.
Desde el año 2000, todos los países suramericanos tienen en sus planes de gobierno una agenda para desarrollar infraestructura de todo tipo: carreteras, autopistas, puertos, megapuertos, aeropuertos, y comunicaciones. No es una casualidad. Todos responden al megaplan IIRSA (Integración de la Infraestructura Regional Suramericana), que en nombre de la integración y desarrollo, pretende unificar todo el continente.  Hablamos de proyectos que involucran a 12 países integrados a manera de ejes y comunicados por medio de vías terrestres e hidrovías con la finalidad de que la materia prima tenga salida a los distintos puertos ubicados estratégicamente en los océanos Pacífico y Atlántico y en el Mar Caribe.

10636935_510958229055770_6839416895785117871_o
Descuartizando la Madre Tierra 
En este plan, Venezuela pertenece a dos ejes primordiales: El Eje Andino y el eje Escudo Guayanés. No parece ser tampoco una casualidad que los planes de gobierno de la Revolución concuerden perfectamente con los proyectos establecidos por el IIRSA.
Mientrastanto ecológistas resistiendo
La resistencia ecologista por su parte ha venido realizando muchas movilizaciones advirtiendo a la población sobre las consecuencias que traería dicho proyecto, la perdida de la fuentes de agua, la contaminación de la zona y lluvias ácidas en la región. incluso la denuncia de como Venezuela hipócritamente seguiría aportando más CO2 a la atmósfera, contribuyendo así directamente al calentamiento global a la par que sus discursos se endurecen en las cumbres de cambio climático.
El gobernador Arias Cardenas en vista de este gran obstáculo, ordenó una comisión para desarrollar una investigación sobre las posibles alternativas a la instalación de una carboeléctrica. Para su sorpresa según este informe, el deficit puede solventarse con energías alternativas como eloica o solar ademas de aportar 10.000 MV al sistema eléctrico nacional. Porque entonces preferir 1.000 MV de la carboeléctrica con todas sus fatales consecuencias ambientales, sociales y culturales en vez desarrollar 10.000 MV con el parque eólico de la Guajira y la instalación de paneles solares. En vista de este argumento, el gobernador rompió el dialogo con los movimientos ecologistas.

nocarboelectricaGuasare
El puñal en la espalda
El 10 de febrero, como balde de agua fría, aparece en la gaceta oficial 40.599 firmada por el presidente obrero y autodefinido como ecosocialista Nicolás Maduro el decreto 1.606. En primera instancia nacionaliza las concesiones de varios lotes de carbón en la cuenca del Guasare y nombra a Carbozulia como encargada de presentar en un año el plan de explotación de 24.192 hectáreas de carbón en una zona ya afectada por las minas existentes y donde se encuentra el sistema hidrológico más importante del occidente de Venezuela. Ademas animales endémicos que se extinguirían con dicha explotación de carbon
El decreto no ha sido consultado con las comunidades aledañas afectadas por el proyecto. Carbozulia lo ha venido ofreciendo como la solución y el desarrollo para la zona. El mismo patrón de colonialismo neoliberal extractivista. Esta vez se existen propuestas viables de energías limpias y desarrollo agroecológico, pero son rechazadas categóricamente por el gobierno. ¿En verdad se prefiere contaminar todo un estado, desalojar a comunidades indigenas, extinguir animales únicos de la region habiendo alternativas? ¿Porque?
Las asambleas públicas y autoconvocadas a la calle

El 23 de marzo los movimientos ecologístas realizaron la 1era asamblea popular pública y autoconvocada, actividades que tienen como objetivo exponer el informe de energias alternativas tan esquivado por el gobernador. Actividad realizada en la Plaza Bolivar de Maracaibo donde Arias Cárdenas y su cuñado, Secretario de ambiente Victor Padrón, así como el presidente de Carbozulia, no asistieron. Quedando así sus sillas vacías en una plaza Bolivar que se dividía entre cientos de personas vestidas de rojo firmando contra el decreto de Obama y 120 ecologistas que analizaban el decreto 1.606 de Nicolás, que amenaza el ecosistema que surte de agua los embalses que alimentan la ciudad.

Posteriormente el 8 de abril se realizó en Paraguaipoa, principal pueblo Wayuu de la guajira venezolana, la segunda asamblea popular y autoconvocada, donde asistieron aproximadamente unas 100 personas entre ellos varios lideres Wayuu.

La tercera asamblea se realizó el pasado 22 de abril, día mundial de la tierra, en Caracas, en frente del Ministerio para el Poder Popular y Energia Electrica, que tenia como finalidad precisar la posición del ministro Chacón en el tema de la carboeléctrica. El ministerio propuso realizarla en su auditorio interno. El Ministro Chacón tampoco asistió a la asamblea, en su lugar envió a varios directores de área que concluyeron en su preferencia de instalación de una termoeléctrica a base de gas en vez de carbón para cubrir el  déficit de casi 1000 MV en la región zuliana y donde se recalco la falta de presupuesto para el parque eólico.

En el Zulia, mientras se escribe este artículo, comenzaron los racionamientos eléctricos nuevamente.  Si bien la visión desarrollista neoliberal contempla que –allí esta ese carbón y hay que venderlo- los ecologistas responden que –allí tambien están los rios, los bosques, el agua y la vida en fin. Tambien se encuentran comunidades indigenas Bari, Japreira, Yukpa y Wayuu que son autosustentables y esta vez no van a ceder su territorio ancestral.

Protégé una delas ultimas selvas de Venezuela y la fuente de agua del Zulia.

 

 

 

Maya art weaving

Following the Maya culture is Ixchel the goddess of fertility, water and healing. She masters the art of weaving, which is still today a metaphor for birth and creation. In fact, the mayan designs and technique relate to the birth-weaving concept based on Ixchel’s myth. The maya indigenous associate the motion of the threads during the weaving process to the heart’s beating.  Instead represents the rocking back and forth of the weaver the contractions during birth.

Maya woman weaving

Maya woman weaving

The backstrap loom weaving itself is also a metaphor for the unity and infinity of the cosmos, being Ixchel’s whirling drop spindle said to be at the center of the motion of the Universe.

Goddess Ixchel

“It is said that the Mayan goddess Ixchel gave the art of weaving to her people”

Maya have been weaving for over two thousand years and their weavings have served as artistic expression of their cosmovision. The ancient art of weaving is still a key task in Guatemala. Furthermore,  craftwork is part of a Maya woman’s daily life. Weaving is considered an important social responsibilities as mothers pass on the art to their daughters.

ixchel

Women communicate their social identity as well as their individual artistic creativity through weavings. Maya women weave their personal history, ethnic identity and the design of their cosmovision  into their cloth.

In the highlands of Guatemala, on the shores of Lake Atitlan in a town called San Juan La Laguna, there are several Maya women weavers associations, who produce traditional textiles, such as bags, purses, scarves, hats, tablerunners, tablemats with the backstrap loom technique. But unlike other textiles made throughout the country, these weavers dye their fabrics with colors that nature provides.

Maya woman dyeing natural based

Maya woman dyeing natural based

They use different parts of a plant, such as stems, leaves, seeds, flowers, barks, obtaining a great variety of colors. They use 100% cotton to produce their threads and to prevent fading, this community uses a liquid from the banana bark to fix the colors. The whole process of dyeing and weaving one product might take up to 2 weeks, and even more, depending on the complexity of the design.

Aj’Kemaa Group (meaning “woman weaver” in maya language) is a community development project that seeks to integrate these weavers associations into one big group, in order to create synergies to expand their art and gain access to international markets. At the moment are sales limited to the local market. Only during tourism high season, the women manage to receive an income from selling their weaved products. However, sales are not sufficient to secure a livelihood.

396774_345546608859213_1832970879_n

Aj’Kemaa is formed by 5 weavers associations of San Juan La Laguna town, and each association has an average of 20 members. Each member designs and produces weaved products and then delivers it to theAj’Kemaa association to be sold at local stores. These women seek to share their ancestral natural dyeing technique and art of weaving on looms to rescue the millennial tradition.

If you are interested in buying these products, please send us an e-mail: maya@mama-tierra.org. By buying these products, you will improve the quality of life of these maya families. Below are some pictures of the marvelous products they create.

Ein Tag mit Maria Luisa Lundvik

Maria Luisa Lundvik ist die Direktorin der von Mama Tierra unterstützten Kinderorganisation Benposta in Venezuela. Maria Luisa hat das Kinderdorf 1990 gegründet und leitet das Projekt noch heute. Die 65-Jährige denkt nicht daran, nach Schweden zu ihren Kindern auszuwandern. Die schwierigen Umstände, die in Venezuela herrschen, nehmen Maria Luisa keineswegs den Mut. Die schlimmste Krise in der Geschichte Venezuelas ist für die 65-Jährige kein Grund zur Pensionierung. Im Gegenteil, sie hat noch 10 Projekte offen, die baldmöglichst zu realisieren sind. Nach 45 Jahren Aktivismus und Sozialarbeit ist Maria Luisa fitter als je zuvor.
Zufällig bin ich im Internet auf einen Artikel einer deutschen Journalistin namens Andrea Tönnißen gestossen. Andrea hat Maria Luisa 2005 kennengelernt und einen Bericht über ihre Arbeit geschrieben. Diesen betitelte sie “Mutige Einzelkämpfer braucht das Land”.

Maracaibo, 18. Feb. 2005. Der Bundesstaat Zulia gehört zu den reichsten Regionen der Erde. Im äußersten Nordwesten Venezuelas lagern die größten Erdölvorkommen Amerikas. Das Ufer des Maracaibo-Sees hat sich schon einige Meter abgesenkt, so stark wurde hier in den vergangenen Jahrzehnten Öl gefördert. Kein Wunder, denn mit der Entdeckung der ersten Ölquelle im Jahr 1914 wurde Venezuela immer reicher und machte sich gleichzeitig abhängig vom Öl.
In den fetten Jahren mit hohen Ölpreisen ging es dem Land gut, aber es gab auch schlechte Zeiten. Egal wie hoch oder wie niedrig der Ölpreis gerade war, in Zulia wurde das schwarze Gold gefördert und unendlich viel Geld gescheffelt. Doch gerade in diesem Bundesstaat leben extrem viele Menschen in bitterer Armut. Grund dafür ist, wie so oft, die ungerechte Verteilung von Geld und Macht. Der Reichtum aus dem Ölgeschäft kommt nur wenigen zugute, der Rest geht leer aus.

Erste Ölförderung in ZumaqueIma, Zulia 1914

Erste Ölförderung in ZumaqueIma, Zulia 1914

Die größte Gruppe stellen die Guajiros, die im Nordwesten des Bundesstaats beheimatet sind. In der Hauptstadt Maracaibo erkennt man die Guajiro-Frauen leicht an ihren traditionellen bunten und langen Kleidern. Die einheimischen Volksgruppen leiden am stärksten unter der ungerechten Verteilung von Geldern und Hilfeleistungen im Land. Das Elend ist so groß, dass täglich Menschen an Unterernährung und Infektionskrankheiten sterben.
Das wollte Maria Luisa Lundvik aus El Mojan, einem Dorf im Nordwesten Zulias, nicht länger mit ansehen. Sie kümmert sich seit 30 Jahren um die einheimische Bevölkerung in der Region Guajira nahe der kolumbianischen Grenze. Wegbereiter für ihr Engagement war die katholische Organisation Benposta, die 1990 ihre Aktivitäten nach Venezuela ausweitete.

FESTIVAL DE LA CULTURA WAYÚUBenposta bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, in einer Gemeinschaft aufzuwachsen und dabei soziale Zusammenhänge zu erleben, eine Schule zu besuchen und Artist im Zirkus zu werden. Diese Gemeinschaft nennt sich Nación de Muchachos und funktioniert wie ein eigener kleiner Staat. Es werden Bürgermeisterwahlen abgehalten, es gibt eigenes Geld und Arbeit für alle. Maria Luisa war von der Philosophie Benpostas so begeistert, dass sie dieses Projekt nach Los Frailes in den Bundesstaat Zulia holte. Die Menschen leben hier ohne fließendes Wasser, Strom und medizinische Versorgung, Unterernährung und Infektionskrankheiten sind normal.

CIMG5170

Erst vor einem Jahr starb wieder ein siebenjähriger Junge aus ihrem Dorf an Hunger. Maria Luisa und die Anwohner waren darüber so aufgebracht, dass sie das Kind im Sarg auf den Dorfplatz brachten, um gegen die Ungerechtigkeit zu demonstrieren. Mit dieser Aktion schaffte es Maria Luisa sogar ins Fernsehen, das ihre Erschütterung landesweit übertrug. Doch die Ungerechtigkeit nimmt kein Ende.

nene muerto

Vor einem Jahr erstritt sie 30 Steinhäuser für die Dorfgemeinschaft, die Weihnachten absichtlich überschwemmt wurden. Ende 2004 regnete es tagelang heftig in der Region. Die Flüsse schwollen an und wurden zu reißenden Strömen. Die Regierung entschloss sich kurzerhand, die Schleusen zu öffnen, obwohl sie wusste, dass damit die Gebiete der Guajiros überschwemmt würden. Maria Luisa ist jetzt noch verzweifelt und wütend, wenn sie an diese Zeit denkt, denn bis heute weigert sich die Regierung des Bundesstaats, Wiedergutmachung zu zahlen. Sogar das Auto ihres Mannes hat sie bei den Fahrten in die Überschwemmungsgebiete ruiniert, nur um den Menschen Lebensmittel und Kleidung zukommen zu lassen.

CIMG1398

Ohne Auto ist man in der Region aber aufgeschmissen, und so hat sich Maria Luisa einen Geländewagen von einem Freund ausgeliehen. Der Wagen ist voll gepackt mit Shampoo, Reis, Klopapier und Obst, als wir zu den Dörfern aufbrechen. Ein bewaffneter Gardist der Bundesarmee ist zu unserem Schutz mit dabei. Ohne ihn würde man uns den Wagen sofort stehlen und uns gleich mit.

Als wir nach fast zwei Stunden die Benposta-Gemeinde erreichen, sind die ausländischen, freiwilligen Helfer die einzigen, die arbeiten, der Rest der Gemeinde hängt herum. Noch schlimmer ist es in Los Frailes, dem ehemals überschwemmten Gebiet. Die im 2004 errichtete Vorschule ist geschlossen, die Kinder sind dreckig und laufen nackt herum bzw. schwimmen im Abwasser der Gemeinde. Maria Luisa ist sauer und ruft alle Frauen zusammen. Sie versteht nicht, wieso die Kinder nicht die Kleider tragen, die sie vor zwei Monaten mitgebracht hat. Schweigen auch auf die Frage, warum die Schule geschlossen ist. Dann endlich fangen die Frauen doch noch an zu reden. Es gibt leider keine Antworten auf die Fragen, aber dafür Vorwürfe und Forderungen, zum Beispiel, wann endlich Strom und Wasser in das Dorf kommen. Maria Luisa bleibt ruhig, diskutiert noch eine Weile mit den Frauen, und ich bewundere immer mehr die Energie dieser Frau.

Ich frage mich, woher Maria Luisa die Kraft nimmt, für die Menschen hier zu streiten, obwohl die Zusammenarbeit sehr schleppend läuft. Maria Luisa lächelt und antwortet, dass sie nur an die Kinder heran will. Die Erwachsenen interessieren sie nicht, die sind bereits verloren, aber die Kinder sind wichtig, denn sie sind die Zukunft. Und bei den Kindern hat Maria Luisa schon einiges bewirkt. Drei Jungs üben am Ufer des Flusses in der Benposta-Gemeinde Zirkuskunststücke. Sie sagen, dass sie noch härter üben müssen, denn wenn sie gut genug sind, schickt sie Benposta vielleicht nach Spanien in die Zirkusschule. Dort lernen sie nicht nur Kunststücke, sondern gehen auf eine gute Schule und machen anschließend eventuell sogar eine Ausbildung. In diesem Moment verstehe ich, was Maria Luisa meinte. Die Kinder muss sie erreichen, und dann ändert sich auch etwas.

Maria Luisa mit Añu-Indianer-Babies

Der Weg dahin ist anstrengend, und einen Eindruck von den Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Geldern und Mitteln bekomme ich, als ich sie einen Tag lang bei Behördengängen in Maracaibo begleite. Maria Luisa scheucht ihren kolumbianischen Mitarbeiter und Fahrer John energisch durch die Straßen von Maracaibo. Springt die Ampel gerade auf grün, ruft sie ihm schon „Pita, pita!“ zu, also Hupen. Wir sind unterwegs zu dem staatlichen Institut für berufliche Weiterbildung INCE. Die Behörde bietet Kurse für Jugendliche und Erwachsene an.

Maria Luisa hat es wie immer eilig, denn sie will mit der neuen Präsidentin von INCE sprechen. Die ist seit drei Tagen im Amt, und Maria Luisa will sie sofort auf die Probleme ihrer Leute in den Dörfern aufmerksam machen. Die Präsidentin thront hinter einem Schreibtisch, der unter der Last der vielen Papierstapel fast zusammenbricht. Drei Assistentinnen schwirren um sie herum, telefonieren mit ihren Handys und machen Termine aus. Maria Luisa kommt in einer kleinen Pause zu Wort, aus ihrer großen, schwarzen Dokumentenmappe zieht sie nach und nach Papiere mit Statistiken, erläutert kurz und knapp die Lage und bittet um finanzielle Unterstützung. Die Präsidentin verspricht, sich persönlich ein Bild von allem zu machen, und lässt Maria Luisas Namen notieren. Danach geht es ein paar Stockwerke höher in die Verwaltung von INCE. Dort sitzt eine Frau, die Maria Luisa gut kennt, und das ist viel wert. Vor sechs Monaten hatte INCE eine berufliche Fortbildungsmaßnahme für die Einheimischen in den abgelegenen Dörfern an der Grenze bewilligt. Natürlich sind die Lehrkräfte nicht regelmäßig gekommen, und wenn sie da waren, hatten sie oft keine Lust zu unterrichten, aber darauf war Maria Luisa schon vorbereitet. Unvorbereitet traf sie die Tatsache, dass INCE die Kosten für die Verpflegung während der Fortbildung nicht bezahlen würde. Dazu ist die Behörde aber verpflichtet, und nun versucht Maria Luisa das Geld für sechs Monate Essen einzutreiben. Die Dame in der Verwaltung ist ihr wohl gesonnen, kann ihr aber nur einen Scheck für 2,5 Monate Verpflegung ausstellen.
Sie gibt Maria Luisa noch den Rat, ihn sofort bei einer Bank einzulösen, denn wer weiß, ob er in zwei Tagen noch gültig ist, schließlich gibt es eine neue Chefin in der Behörde. Das ließ sich Maria Luisa nicht zweimal sagen, und so fahren wir danach direkt zur Bank. Von dort aus geht es zu einer großen Ölfirma, von der sie das Geld für die Medikamente eines krebskranken Jungen in ihrem Dorf bekommen will.

El Mojan from Mama Tierra on Vimeo.

John und ich besorgen in der Zwischenzeit alles Mögliche von Türschlössern bis hin zu neuen Plastikbezügen für die gynäkologischen Stühle in der Ambulanz der Benposta-Gemeinde. Dann in den Supermarkt und in ein Möbelgeschäft, um Matratzen und Bettgestelle für ihre kleine Pension einzukaufen, ein kurzer Zwischenstopp in einem chinesischen Schnellimbiss und dann endlich zurück in ihr Dorf. Auf dem Rückweg halten wir kurz bei einer Frau, die ohne Arme und Beine geboren wurde, vor einigen Jahren an Brustkrebs erkrankte und dringend auf ihre Medikamente wartet. Gegen 22 Uhr sind wir in El Mojan, ich bin völlig erledigt, Maria Luisa auch, aber bei ihr brennt noch Licht bis weit nach Mitternacht, und am nächsten Morgen ist sie schon wieder um 5.30 Uhr auf den Beinen.

Visitanto la tierra de Juya; dios de la lluvia

Sentía como el latido de mi corazón se aceleraba con cada metro que nos acercábamos a la alcabala. Un guardia venezolano abrió el maletero y encontró la comida que llevábamos hacia Colombia. Sosteniendo su su rifle dijo: “¿Sabían que el tráfico de comida es un delito que se paga con cárcel?”.

“Somos trabajadores sociales. Ayudamos a los pobres“, respondió el periodista indígena que viajaba a mi lado. “Adelante, pero para la próxima ya sabe”, contestó el guardia.

Guaridas Venezuela, Paraguachon (cesarnoticias.com)

Frontera Venezuela-Colombia, Paraguachón (cesarnoticias.com)

El trayecto hacia la Alta Guajira, desde el extremos occidental de Venezuela a la punta de Suramérica en Colombia, fue toda una odisea. Me impresionó como el chofer conocía el camino como la palma de su mano. Parecía lanzar dardos a ciegas, siempre tirando al blanco. Durante 8 horas atravesamos caminos verdes sin extraviarnos.

Caminos verdes hacia la Alta Guajira, Venezuela

Caminos verdes hacia la Alta Guajira, Venezuela

Guardando imágenes en el alma

Cuando llegamos ya era de noche, sólo se veía la cara de Yarariyu iluminada por un foco. “¡Por fin llegaron!”, exclamó. Después de hablar un rato con Yarariyu, me dormí en mi hamaca observando las estrellas. La luz de la civilización, nunca me había permitido apreciar el cielo estelar en todo su esplendor. Quise tomar una foto, pero Yarariyu dijo, “guarda los ancestros en tu corazón. En Tu alma perduran más que en una foto”. Para los Wayuu, los muertos se van a Jepirra, un lugar donde se encuentran los fallecidos para posteriormente volverse estrellas.

Mujer Wayuu

Mujer Wayuu

El canto de los gallos me levantó a las 4:50 am. Por fin la luz ahuyentaba la noche, revelando la maravillosa tierra de mis antepasados indígenas Wayuu. Nunca había visto cactus tan majestuosos. La tierra estaba árida, ya que no había llovido por 2 años.

Conociendo el clan del tigre

Mis amigos Wayuu

Mis amigos Wayuu

Yarariyu me tomó de la mano y me presentó su clan, llamado Uliana. Es el clan del tigre, al cual también pertenecía mi abuelo. Conocí a su tía Marta. Estaba sentada encima de una roca, tejiendo una hamaca en un telar de palo. Me impresionó como movía sus dedos, parecía una araña tejiendo su tela. Una hazaña considerando que Marta es casi ciega.

Admirando el telar de una mujer Wayuu

Admirando el telar de una mujer Wayuu

La familia nos agradeció mucho la comida que llevamos. Desde que el ejercito venezolano militarizó su territorio, a los Wayuu se les hace difícil transportar comida, económicamente accesible para ellos, hacia Colombia.

Siendo testigo del dios de la lluvia Juya

El tercer día ocurrió un milagro. De repente el cielo se oscureció, espantando una bandada de cardenales. Las nubes se engrandecían, rayos caían en el mar, mientras el viento nos soplaba la arena en la cara.
Los niños exclamaban;¡ahí viene, ahí viene! Las mujeres suspiraban, por fin Juya fecundará la tierra que nos dará de comer. No había llovido desde hace dos años. Oscureció y mientras reposábamos en nuestras hamacas, los abuelos contaban las historias del padre de todos los Wayuu, Juya. En la cultura occidental hablariamos de un dios, pero los Wayuu ven a Juya como un abuelo que se manifiesta por la lluvia. Los ancianos gozan de un alto respeto en esta cultura indigena, ya que transmiten el conocimiento concentrando el saber de muchas generaciones. Su función social y educativa es esencial.

juya1

El paso de Juya, el “dios” Wayuu de la lluvia

La despedida

Pasaron las semanas y tuve que regresar a Suiza. Yarariyu preguntó:”¿tu crees que nuestro pueblo logre sobrevivir?” Mi amigo le respondió: “Ni toda la oscuridad del mundo podrá con la luz de una sola vela”.

Cacique Wayuu

Cacique Wayuu

Justice for Maxima Acuña Atalaya

Maxima Acuña Atalaya, a woman human rights defender from Cajamarca, Peru, was finally acquitted from the Tribunal of Appeals after being falsely accused of illegal occupation by mining company, Minera Yanacocha.
The 17 December 2014 was a day of celebration for Maxima Acuña Atalaya and her family: on this day she knew she would not be evicted and a step closer to justice was achieved.

Maxima and her daugther

The dispute which was initiated in 2011, when Yanacocha planned to expand its Conga project in Tragadero Grande, a remote rural area in the highlands of Cajamarca. Maxima, an illiterate campesina who until then was living a peaceful pastoral life, was suddenly at risk of being forcefully evicted and losing her main source of survival. The company has relentless tried to expropriate Maxima’s land, and for four years, Maxima was tortured, beaten, threatened and harassed by mine engineers and public security working for the company.
View this video to gain more information about Maxima’s struggle

In 2011, Yanacocha accused Maxima and her family of illegal occupation. An endless struggle ensued for Maxima who was dragged from one court to another. On each occasion she presented herself at the hearings, her claims were ignored including her allegations of human rights violations and the documents proving her ownership of the land.

A ruling passed on 5 August 2014 found Maxima guilty of illegal occupation and she was sentenced to 2 years and 8 months imprisonment, with an additional fine of 5500 soles to the company. Her appeal was finally granted in the latest hearing on 17 December.

“We are very grateful to the magistrates of this court in Cajamarca for being impartial, for abiding to rule of law and respecting our rights. On this day, they did not allow that us campesinos should suffer so from the people and engineers of Yanacocha. In the four years of this lawsuit, they tortured me, they defamed me, and I was persecuted. But today in Cajamarca, we can see there is finally justice. I am very grateful”

In the course of this land dispute, Maxima lived in constant fear of attacks. Her daily activities were closely monitored by mine security, and she and her family have received death threats. As such, she was denied the right to live in dignity and in security.

As an illiterate farmer in the highlands of Peru, Maxima defeated invisibility. She showed resilience and bravery in the face of attacks. The mining company has yet to respond to the human rights violations committed against her and her family.

Her struggle is symbolic and representative of the battle of many rural and indigenous peoples in Latin America demanding the right to self-determination and informed consultation in the face of the extractive industry.

Further information on Maxima Acuna can be found below:
http://redulam.org/peru/justicia-para-maxima-acuna-chaupe-y-su-familia/
http://lammp.org/?p=3358
The Latin American Mining Monitoring Programme (LAMMP) is a London-based charity dedicated to supporting Latin American women and their communities in their campaign for human rights, sustainable and participatory development, corporate social responsibility and gender mainstreaming in the mining industry.
www.lammp.org

Motivos Wayuu visten las reinas de belleza del Miss Venezuela

Los certámenes de belleza en Venezuela, el país con mayor reinas de belleza internacionalmente, se ha basado reiteradamente en motivos Wayuu. Serán sus colores brillantes, formas psicodélica o impresión de alegria de motivos Wayuu, que han inspirado a mas de un diseñador del popular concurso.  Aquí algunas impresiones.

1996 Miss Venezuela

Miss Venezuela 1996

READ MORE

Der Wayuu-Taschen-Markt: Kunst versus Kommerz

Yonna

Rusvelt Machado, Asociación Wayuu Araurayu

Wer sind die Wayuu?

Die Wayuu-Indigenen besiedeln den nördlichsten Zipfel Südamerikas. Mit 600 000 Personen ist es das zahlenmäßig größte indigene Volk Kolumbiens und Venezuelas. Als benachteiligte Bevölkerungsgruppe führen die Wayuu allerdings kein idyllisches Leben, sondern einen Überlebenskampf. Gründe dafür sind mangelnder Zugang zu sauberem Trinkwasser, Umweltverschmutzung und Inflation. Gemäss Recherchen des kolumbianischen Senders RCN sterben in La Guajira monatlich 50 Wayuu-Kinder unter 5 Jahren. 2013 zählte UNICEF Kolumbien 27,9 Prozent unterernährte Kinder in La Guajira Kolumbien.

Wayuu-Tasche mit Si'ira TragendPerfekte Wayuu-TascheWas ist eine Wayuu-Tasche?

Das Kunsthandwerk hat einen hohen Stellenwert in der Wayuu-Kultur. Letztere kommt in Mythen, Übergangsriten und Bräuchen zum Ausdruck. Eine Wayuu-Tasche wird mit drei Techniken kreiert: Weben, Knüpfen und Crochet-Häckeln, wobei das Häkeln relativ innovativ ist.

Das Wayuu-Volk lebte für viele Jahrhunderte abseits der westlichen Welt. Erst im 19. Jahrhundert drängte die katholische Kirche in die La Guajira Wüste ein und bewegte eine Grosszahl Indigener zum katholischen Glauben zu konvertieren. So haben die Wayuu-Frauen von Nonnen häkeln gelernt.

Heute haben laut der NY Times diese Ethno-Taschen Kultstatus erreicht.

Wie wurden die Wayuu-Taschen zum Mode-Accessoire? 

Die Geschichte beginnt im Jahr 2001, als das venezolanische Model Patricia Velazquez, Darstellerin im Blockbuster „Die Mumie“, ihren Hollywood-Kollegen Wayuu-Taschen umhängte.

Der Erfolg des Models mit indigenen Wurzeln war gross. Prompt gründete Patricia die Wayuu-Taya-Stiftung zugunsten von Wayuu-Kindern in Venezuela. Leider vertreibt Wayuu Taya Taschen mit doppeltem Faden; diese sind in Europa weit verbreitet und zeigen ein lockeres, ungenaues Maschenbild.

Bei den Wayuu-Taschen existieren Qualitätsunterschiede

Laut der bekannten Wayuu-Kunsthandwerkerin Eudoxia Iguaran (88 Jahre) sind jene Wayuu-Taschen, die mit doppeltem Faden gehäkelt werden, eine Neuerscheinung. Die Wayuu-Kultur setzt Perfektionismus im Kunsthandwerk voraus. Diesem Qualitätsanspruch werden die meisten Taschen, die mit doppeltem Faden hergestellt werden, nicht gerecht.

Schlechte versus gute Qualität

Die wahre Tradition der Wayuu ist das perfekt kreierte Kunsthandwerk

Nach der ersten Menstruation eines Wayuu-Mädchens führen erfahrene Kunsthandwerkerinnen sie in die Wayuu-Kunst ein. Durch das Weben und Häkeln prägt sich das Mädchen positive Werte wie Fleiss, Respekt und Perfektionismus ein. Die Qualität der Tasche zeugt von ihrer Intelligenz, ihrem Können und ihrer Lernfähigkeit.

Was zeichnet eine Qualitätstasche aus?

Die Wayuu-Tasche sollte fest gewoben sein. Ein lockeres Gewebe ist ein Indiz dafür, dass die Kunsthandwerkerin an Faden gespart hat. Nach der Erfahrung von Alex Garcia Palmar, der aus einer Familie von Kunsthandwerkern aus Maicao stammt, weist ein lockeres Maschenbild darauf hin, dass der Kunsthandwerker unterbezahlt ist. So sprechen auch lose Fäden oder einfach verdrehte anstatt geknüpfter Schnürbänder für eine verkürzte Fertigungszeit. Ein ausgearbeiteter Taschenboden weist auf einen höheren Rang der Kunsthandwerkerin hin. Die Faustregel ist: je komplexer und symmetrischer das Design, desto höher die Qualität der Tasche.

7

Der Wayuu-Taschen-Markt

Seit ein paar Jahren vertreiben Einzelhändler, Luxusmarken und Designer Wayuu-Taschen und das stets unter der Prämisse, dass der Vertrieb der Taschen das Wayuu-Volk unterstützt. Aber ist dem so? Recherchen des kolumbianischen Fernsehsenders RCN zeigen, dass eine Ausbeutung der Wayuu-Indigenen stattfindet. Enttäuschend ist, dass auch Indigene selbst an der Ausbeutung der eigenen Stammesleute beteiligt sind.

Wie unterstützt man die Wayuu nun? 

  1. Den Händler nach der Herkunft der Taschen fragen.

Falls diese vom Rio Hacha-Markt kommen, ist das kein gutes Zeichen. Der Rio Hacha-Markt ist Hort von Wiederverkäufern, die Wayuu-Taschen laut dem RCN Sender zu Hungerlöhnen beziehen. Eine billige Tasche kostet dort 18 USD, in der Schweiz wird sie zu 200 USD verkauft. Gemäss dem kolumbianischen Fernsehsender RCN erhalten die Indigenen rund 8 USD.

Leider genügt es auch nicht, von Wayuu-Indigenen Taschen zu kaufen. Die Informationen des RCN-Senders sind ernüchternd. Auch die Wayuu sind Menschen und davon gibt es gute und böse.

Der Markt in Rio Hacha Kolumbien

2. Non-Profit Organisationen als Anbieter bevorzugen

Die Statuten, ein Jahresbericht der NPO oder eine Beschreibung ihrer sozialen Projekte geben Aufschluss über das Engagement und Professionalität. Schauen Sie sich genau den Werdegang und Erfahrung der Anbieter an.
Händler sollten einen glaubhaften Codex für ihren Handel aufweisen können. Die Frage danach wieviel eine Kunsthandwerkerin für ihre Arbeit erhält ist berechtigt.

3. Versteigerungsplattformen bitte nicht

Finger weg von Amazon oder Ebay, wo sich Taschen für 40 USD finden lassen. Die Herkunft der Taschen ist ungewiss, eventuell stammen sie aus China.

4. Qualitativ hochstehende Taschen vorziehen

Bevor die Wayuu-Taschen kommerziell ins Rollen gekommen sind, haben sie Wayuu-Frauen mit nur einem Faden gehäkelt. In der Kultur der Wayuu häkeln die Frauen die Taschen als Sozialisierungsinstrument, um sich weibliche Tugenden wie Perfektionismus und Geduld einzuprägen. Deswegen empfehlen die Ethnologen und Wayuu-Kunsthandwerker von Mama Tierra in Kolumbien und der Schweiz feinmaschige Taschen.

Seit die Taschen Absatz gefunden haben, lassen Zwischenhändler sie mit doppeltem Faden produzieren, was einen Qualitätsverfall des Produkts zur Folge hat: die Erstellungsdauer verringert sich von 3 Wochen auf 3 Tage, die Muster werden ungenau und die Maschen locker. Bei Taschen aus zwei Fäden braucht es nur 1,5 Stiche, um einen Zentimeter zu häkeln. Somit benötigen jene Taschen, die mit zwei Maschen gefertigt werden, fast dreimal weniger Aufwand.

Laut der Kunsthandwerkerin Eudoxia Iguaran (88 Jahre) entsprechen Taschen, die schnell hergestellt werden,  nicht der Wayuu-Kultur. Frau Iguaran sieht diese Taschen als Imitate, die die echten Wayuu-Taschen vom Markt vertreiben und die Wayuu-Kunsthandwerker schlecht dastehen lassen. Dem halten Händler entgegen, dass sie für die Wayuu Arbeitsstellen kreieren würden. Als NPO fordern wir Sozialleistungen und faire Löhne (250 USD ist der Mindestlohn in Kolumbien) für die Wayuu als Arbeitnehmer.

Eudoxia María Iguarán ist als die beste Wayuu-Handwerkering in Kolumbien bekannt. Hier übergibt der kolumbianische Präsident Santos Frau Iguaran einen Preis für exzellentes Kunsthandwerk.

Eudoxia María Iguarán ist als die beste Wayuu-Handwerkerin in Kolumbien bekannt. Hier übergibt der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos Frau Iguaran einen Preis für exzellentes Kunsthandwerk.

Wie erkennt man hochqualitative Wayuu-Taschen?

Copyright: Verein Mama Tierra (Schweiz), Asociación Indigena Mama Tierra (Kolumbien). Dieser Inhalt kann ohne unser Einverständnis nicht publiziert werden. Der Artikel spiegelt unsere Meinung und Recherche als NPO wider.

Interviews mit Wayuu-Kunsthandwerkerinnen.

Eudoxia María Iguarán (Nazaret Colombia) from Mama Tierra on Vimeo.

Wayuu women and their work from Mama Tierra on Vimeo.

Beim Kauf einer Wayuu-Tasche unbedingt auf Folgendes achten!

Wayuu Frauen1Die Wayuu sind das zahlreichste indigene Volk in Kolumbien und Venezuela und leben in der Grenzregion beider Länder. Das Volk ist für seine Ethno-Kunst weltweit bekannt. So sieht man Wayuu-Taschen in Läden von Amsterdam bis Zürich. Die grossen Qualitätsunterschiede zwischen den Tribal-Taschen sind eher unbekannt.
Auf die Qualität sollte man aber unbedingt achten, denn sie ist eine Garantie für einen besseren Lohn der Wayuu-Frauen, die die Taschen herstellen. Bei Billiglöhnen tritt ein Negativeffekt ein. Die Indigenen fertigen die Taschen immer schneller, mit einfachen Mustern und in niedrigerer Qualität: Hauptsache günstig. Durch das Kürzen der Anfertigungszeit von vier Wochen auf drei Tage verliert die Tasche an spiritueller und kultureller Bedeutung.

READ MORE

Die Wayuu haben am Tag der indigenen Frau nichts zu feiern. Im Gegenteil!

Screenshot 2014-09-23 20.12.22Wayuu-Frauen haben anlässlich des Tages der indigenen Frau vom 5. September eine Informationsveranstaltung in Maracaibo organisiert. Die Wayuu sind das zahlreichste indigene Volk in Venezuela und Kolumbien. Wie die meisten Indigenen kämpfen die Wayuu täglich gegen Armut, Diskriminierung und Hunger an. Den Event haben die Frauen #WirSindAlleBartolina benannt und somit Bartolina Sisa gewidmet. Sie war eine bolivianische Indigene des 18. Jahrhunderts, die wegen ihres Befreiungskampfs von den Eroberern hingerichtet wurde. Mit der Veranstaltung wollten die Wayuu-Frauen über ihre Lebensumstände informieren und die Öffentlichkeit aufrütteln. Zu unserer Überraschung war der Saal war fast leer. Ein Zeichen der Gleichgültigkeit der Venezolaner gegenüber den Indigenen?

Angela Fernandez hat ihren Kampf, venezolanische Soldaten zu Rechenschaft zu ziehen, mit dem Publikum geteilt. Streitkräfte hatten im März ihren Ehemann Nelson Gonzalez erschossen. Er hatte den Halteschrei der Soldaten überhört, weil er im Auto laut Musik hörte. Daraufhin wurde er erschossen. Nelson wurde in einem Spital in einem kleinen Dorf namens Paraguaipoa behandelt, wo es an medizinischer Versorgung mangelte. Er erlag nach vier Stunden seinen Verletzungen. Der Soldat, der auf Nelson geschossen hat, ist Angela bekannt. Doch nach sechsmonatigem Streit mit den Behörden hat immer noch kein Gerichtsprozess stattgefunden.

Olimpia Palmar ist junge Journalistin für das Wayuu-Radio Fe y Alegria. Mit Tränen in den Augen beschrieb sie ihre täglichen Lasten. Olimpia hat zwei Kleinkinder, die sie trotz extremer Inflationsrate, trotz Wasser-, Lebensmittel- und Elektrizitätsknappheit durchbringt. Wochenlang fehlt die Wasserzufuhr, die Elektrizität kommt und geht. Aber was schwerer zu verkraften sei, seien die Beleidigungen der Stadtmenschen in Maracaibo. Die Wayuu seien alle Schmuggler! Sie würden das Essen, das in Venezuela fehlt, nach Kolumbien verkaufen. Alle seien Diebe, so die Alijuna (die Westlichen). Der Kampf aller Wayuu-Frauen ist es aber, ihren im Durchschnitt 7 Kindern genügend Nahrung zu bringen.

Viele Wayuu-Frauen leben in ruralen Gebieten ausserhalb der Städte. Um dorthin zu gelangen, durchlaufen die Frauen eine Vielzahl von Militärsperren. Dort nimmt man ihnen das Essen weg oder sperrt sie wegen illegalen Schmuggels ein. Über die venezolanische Grenze nach Kolumbien ist die Zufuhr von einem Kilo pro Produktkategorie gestattet, beispielsweise 1 Kilo Mehl nicht 2. Das ist ein Problem, denn die Wayuu-Frauen haben eine grosse Familie zu ernähren und reisen alle paar Wochen, um in Venezuela einzukaufen. In Kolumbien Einkaufen ist zu teuer für sie, und warum auch, sie sind ja auch Venezolanerinnen. Gemäss Olivia, die in der Organisation für Menschenrechte der Guajira tätig ist, sitzen 110 Wayuu-Frauen wegen “Nahrungs-Schmuggel” im Gefängnis.

Soraia Morales ist Direktorin der indigenen Universität Aldea Universitaria in Venezuela. Sie gratulierte Olivia, weil sie noch imstande ist zu weinen. Ihre Tränen habe die Fünfzigjährige vor langem vergossen. Sie sei jetzt nur noch wütend. Um pünktlich an der Konferenz zu erscheinen, die um 9 Uhr morgens angefangen hatte, sei sie um 3 Uhr morgens aufgestanden. Obwohl ihr Zuhause nur knapp eine Stunde entfernt liegt, musste sie stundenlang Schlange stehen. Die Strassen von La Guajira nach Maracaibo sind von Soldaten gesperrt. Sie mobben die Wayuu, beleidigen sie und nehmen ihnen weg, was immer sie können.

Soraia träumt von einem Wayuu-Kalender, Masterstudiengängen in Wayuunaiki (die Wayuu-Sprache) oder Büchern über die Wayuu-Kultur. Leider bleiben diese Projekte Träume, denn der Kampf der Wayuu-Frau ist es, ihre Familie durchzubringen und nicht dabei im Gefängnis zu landen.

Conferencia dia de la Mujer indigena from Mama Tierra on Vimeo.

Hintergrundinformationen zum Schmuggelproblem in Venezuela

Der verstorbene Präsident Hugo Chavez verabschiedete eine Reihe von Gesetzen, um den Indigenen aus der Armut zu verhelfen und somit „Gerechtigkeit“ geschehen zu lassen. In diesem Rahmen vergab Chavez Kredite an die Wayuu-Indigenen, um Lastwagen zu kaufen und das günstige Benzin in Kolumbien zu verkaufen. Das Geschäft mit dem Benzin eskalierte aber zu einem politischen Konflikt mit Kolumbien. Dort kostet das Benzin hundertmal mehr als in Venezuela. 2010 war Schluss! Derselbe Hugo Chavez erklärte die Guajira in Venezuela zum Militärdistrikt der „Bolivarianischen Republik Venezuela“, um dem “Schmuggel” ein Ende zu setzten. Laut Leonel Lopez, Sekretär der Organisation für Menschenrechte der Guajira, haben Streitkräfte seit der militärischen Besetzung in La Guajira 25 Wayuu-Indigene umgebracht.

Rassismus und Xenophobie

Obwohl das Volk in Venezuela ethnisch durchmischt ist und indigenes Blut in ihren Adern strömt, verteufelt die Mehrheit der Kreolen die Wayuu. Der Warenmangel und die Versorgungsknappheit seien Schuld der Wayuu. Die „Indianer“ würden die subventionierten Lebensmittel und Benzin mit Profit in Kolumbien verkaufen, so die Medien und Politiker in Venezuela. Doch ist diese Minderheit in der Lage, einen derart organisierten Schmuggel zu betreiben? Rund 10 Militärwachen auszutricksen oder zu bestechen, um von Maracaibo nach Maicao zu gelangen? 8% der Bevölkerung des angrenzenden Staat Zulia sind Wayuu-Indigene.

Ganz Venezuela leidet an Warenmangel. Die Wahrheit ist, dass die Privatwirtschaft praktisch nichts mehr produziert, sei es wegen der hohen Inflationsrate oder der Enteignungsgefahr. Die Diskriminierung von Indigenen wie den Wayuu seitens der Venezolaner bleibt ein gravierendes soziales Problem.

Fakt ist, die Wayuu-Frauen stehen alleine mit ihrem Leid. Wie die indigene Freiheitskämpferin Bartolina, leiden auch die Wayuu-Frauen. Ständig werden ihre Menschenrechte verletzt.

Discriminacion constante de los indigenas Wayuu en Venezuela

Por Faviana García el 09 de Agosto de 2013 en el Diario La Verdad. @manuelessa

A estas fechas esta situación se a agravado en Zulia, la estigmatización y el odio hacia los Wayuu por el “Bachaqueo” se ve y escucha en la calle a viva voz.

“Se les acusa de “bachaqueros” a los wayuu, y por ello sufren represiones al intentar comprar alimento para sus familias. Hoy se celebra el Día Internacional de los Pueblos Indígenas, pero no hay nada que festejar. La discriminación hacia la etnia está latente en la ciudad.

Mientras se acercaba a la puerta de cristal de la farmacia, notó que a pocos pasos un anciano intentaría cruzar por el mismo portal. Decidió entonces cederle el paso al hombre, de aproximadamente 90 años. La mujer vestía manta guajira, como acostumbra su etnia, dio los “buenos días”; el hombre, ante el saludo, respondió: “buenos días, señora. No se vaya a llevar todo”. Con esas palabras Gisela Iguarán sintió en carne propia el mal con que son vistos los suyos. “Ahora a todos los guajiros se les llama ‘bachaqueros'”, lamentó.

La dinámica en la ciudad cambió, y con el nuevo panorama los wayuu hoy son más discriminados que antes por su raza. “Se  ha creado una xenofobia contra la manta guajira, cosa que me preocupa. Nosotros hemos sido tan nobles de compartir nuestra vestimentas”. Para Iguarán, representante de la cooperativa Tawalacoop 30, las mujeres guajiras son las que sufren más los prejuicios.

Parte de este problema inició cuando empezaron a conseguir el alimento sumamente caro en Las Pulgas, mercado donde solían abastecerse para llevar la comida hasta La Guajira. “A raíz de que aumentan los precios, las mujeres emigraron hacia los supermercados”. Esta situación las llevó a someterse a largas colas para comprar el arroz y la harina que tanto buscan para garantizar la nutrición de su familia. “Buscar el sustento para sus hijos es lo que las obliga”.

bachquero--NO

Rechazo

La mujer wayuu es la que produce, explica. “Antes teníamos la ventaja del hombre que trabajaba en la cámara de la construcción. Los viernes veías las colas de las guajiras para que le pagaran a ellas y así comprar la comida. Hoy en día hemos sido desplazados por colombianos indocumentados, los hacendados los contratan para no tener una carga tributaria”, y por esa razón algunos hacen de la compra de alimentos un negocio.

“Se nos está violando el derecho de género, es la mujer wayuu la que ya no puede ir a un cajero automático, donde ya no puede ir a abrir una cuenta bancaria, donde no puede ir a un supermercado para hacer su vida normal como cualquier ciudadano, la ven mal, a mí me ha pasado”. Reclamó que esta situación ha salpicado a los niños. “El Día del Niño, una mujer wayuu colocó cada uno de sus ocho en una cola diferente para que disfrutaran de los juegos.  Cuando le tocó el turno a uno, pasaron los siete restantes. Un señor le dijo ‘¿Aquí también vas a bachaquear?’. Allí esta el irrespeto, por acciones individuales no se puede generalizar, ni mucho menos criminalizar”.

En la cadena de problemas “atacaron a los más débiles”. “Las mujer wayuu es la afectada, tiene que soportar el juego psicológico y la presión a la que es sometida todos los días”. Culpó al Ejército y al Sebín de la represión de la que son víctimas. “Uno, al salir de la Alta Guajira, sabe cuándo salió, pero no si va a regresar. Salir a buscar la comida a sus hijos implica un riesgo por tantas alcabalas, principalmente en La Troncal de Caribe”.

Wayuu Frauen

Raíz del problema

Natalia Sánchez, socióloga, explicó que este es uno de los síntomas de la discriminación racial que se está haciendo cada vez más evidente. “Fundamentalmente el elemento disparador es la política económica, que permite que se vendan unos productos por debajo del precio que efectivamente tienen y eso genera distorsión en el estado”.

Con el Plan de Seguridad Alimentaria no se está erradicando la desigualdad social ni la pobreza, ni se le brinda un trabajo digno a la gente, aseguró Sánchez. “Esta es la única ciudad donde ir a un supermercado es un trabajo. Hay un problema social brutal que podemos ver en todos los mercados, en vez de estar ayudándolos, se está profundizando un proceso de discriminación racial”.

Se está viendo el problema de forma equivocada, resaltó. “No hay nada peor para una sociedad que no se le den explicaciones; no es culpa del ‘bachaqueo’ que no conseguimos los productos, sino por la mala política económica. Es una experiencia desastrosa. Un estrato medio le echa la culpa a la etnia del desabastecimiento, y no es así”. A estos señalamientos se les “rechaza por tener leyes diferentes a otras etnias”.

Marchan por los wayuu

Una masa humana marchará hoy desde el sector El Rabito, en la Alta Guajira. Gisela Iguarán, representante de la comunidad, invitó a la movilización para fomentar el orgullo de ser aborígenes, con motivo de celebrarse hoy el Día Internacional de los Pueblos Indígenas. A las 7.00 de la mañana se tiene previsto comenzar la concentración.

En cifras

Según los resultados del censo poblacional del Instituto Nacional de Estadística de 2011, se estimó que las poblaciones indígenas aumentaron con respecto al censo de 2001. En el país hay 365 mil 920 hombres que representan un 50,46 por ciento y 359 mil 208 mujeres para un total de 725 mil 148 personas que se declararon como indígenas.

Habitantes indígenas

  • Zulia: 61 por ciento.
  • Amazonas: 10 por ciento
  • Bolívar: 8 por ciento
  • Delta Amacuro: 6 por ciento
  • Anzoátegui: 5 por ciento
  • Sucre: 3 por ciento
  • Apure: 2 por ciento
  • Monagas: 2 por ciento
  • Otros estados: 3 por ciento

Etnias

  • Wayuu: 58 por ciento
  • Warao: 7 por ciento
  • Kariña: 5 por ciento
  • Pemón: 4 por ciento
  • Piaroa: 3 por ciento
  • Jivi: 3 por ciento
  • Añú: 3 por ciento
  • Cumanagoto: 3 por ciento
  • Yucpa: 2 por ciento
  • Chaima: 2 por ciento
  • Yanomami: 1 por ciento
  • Otros pueblos: 9 por ciento

Pobreza

La Guajira es el municipio más pobre del Zulia, con un 79,01 por ciento. En esta jurisdicción se encuentra concentrada la mayoría de la etnia Wayuu, así como en Mara y en el oeste de Maracaibo.”

Survival International präsentiert satirischer Zeichentrickfilm

Die Nichtregierungsorganisation “Survival International” mit einem neuen Kurzfilm einen satirischen Blick auf die zerstörerischen Folgen von “Entwicklungshilfeprojekten” für indigene Völker. Der Zeichentrickfilm ‘Da habt ihr’s!’, zeigt wie im Namen von “Entwicklung” Raubbau an Land und Ressourcen indigener Völker betrieben wird.

Mit dem Film bekräftigt die globale Bewegung für die Rechte indigener Völker vor der UN-Weltkonferenz auch ihre Forderung nach einer Ratifizierung der Konvention ILO 169, dem einzigen verbindlichen internationalen Abkommen, das die Landrechte indigener Völker schützt. Viele Staaten lehnen es noch immer ab, das Abkommen zu ratifizieren, darunter auch Deutschland, obwohl nicht zuletzt Maßnahmen ihrer Entwicklungspolitik Auswirkungen auf indigene Völker haben.

Davi Kopenawa, Schamane und Sprecher der Yanomami in Brasilien, erklärte zu seinen Erfahrungen mit “Entwicklung”: “Es ist nicht so, dass die Yanomami keinen Fortschritt wollen oder andere Dinge, die weiße Menschen haben. Sie wollen selbst entscheiden, anstatt Veränderungen aufgezwungen zu bekommen, als ob es egal wäre, ob sie es wollen oder nicht”.