Welttag der indigenen Völker

Mama Tierra lanciert Crowdfunding-Kampagne zugunsten von indigenen Frauen

Am Welttag der indigenen Völker präsentiert der Verein Mama Tierra seine Crowdfunding-Kampagne auf 100days.net. Das Ziel der Non-Profit Organisation ist es, den indigenen Wayuu-Frauen im Norden Kolumbiens Zugang zu Solarenergie zu verschaffen. Laut der UNO gehören indigene Völker zu den am meisten benachteiligten und verletzlichen Gruppen von Menschen in der Welt. Dem wirkt Mama Tierra mit seiner Mission und der „Licht ins Dunkel bringen“-Kampagne tatkräftig entgegen.

Durch die Kampagne sollen mindestens 100 Haushalte mit Solarlampen und Panels versorgt werden. Die Lampen sind die beste Unterstützung für die Frauen, die ohne Stromversorgung leben. Viele von ihnen sind Mütter oder umsorgen ältere Verwandte. Eine Lampe ist dabei eine grosse Stütze, da die Frauen ihre Umgebung während der Nacht besser wahrnehmen können.

Weltweit gibt es schätzungsweise 370 Millionen Indigene. Obwohl sie weniger als 5 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, zählen sie zu den 15 Prozent der ärmsten Schichten. Ihre kulturelle Vielfalt ist gross. Zusammen sprechen Indigene eine überwältigende Mehrheit der weltweit geschätzten 7 000 Sprachen und repräsentieren 5 000 verschiedene Kulturen. Mama Tierra fördert die materielle Kultur der Wayuu-Indigenen und löst damit ihre Hungersnot. Die NPO ermöglicht indigenen Frauen Zugang zum Weltmarkt. Zum Beispiel hat der Verein indigene Taschen in Asien als Luxusprodukt positioniert. Damit bietet Mama Tierra den Frauen ein stabiles Einkommen. Prominente wie Nina Burri, Karen Fleischmann und Mahara McKay unterstützen Mama Tierra als Botschafterinnen.

Die Idee des Crowdfundings oder Schwarmfinanzierung ist es, dass heute am Welttag der indigenen Völker jeder sich mit 15 CHF am Projekt beteiligt und somit die Kampagne schnellst möglichst finanziert werden kann.

Für grössere Spenden bietet Mama Tierra tolle Gegenleistungen wie: Freundschaftsarmbänder, Hängematten und Kissenbezüge die die Entstehung der Welt laut den indigenen schildern.
Zusammen bringen wir Licht ins Dunkel!

Über den Verein Mama Tierra

Mama Tierra ist eine Schweizer Non-Profit-Organisation, die indigene Völker aus der Karibik in ihrem Streben nach Selbstbestimmung, Menschenrechten und Umweltschutz unterstützt.

Im Fokus stehen Frauen, weil sie den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen und für die Erhaltung der Natur sorgen. Die Frau ist das stärkste Bindeglied in der indigenen Gesellschaft, was besonders auf die Wayuu-Indigenen aufgrund ihrer matrilinearen Verwandtschaftsstruktur zutrifft. Das bedeutet, dass die Mutterlinie ausschlaggebend ist  für ihre soziale Organisation.

Karen Fleischmann Botschafterin für Ethno-Couture

Das Schweizer Model und Aktivistin für nachhaltige Mode Karen Fleischmann unterstützt die Non-Profit Organisation Mama Tierra. Durch den Einsatz von Karen Fleischmann als Botschafterin sollen die von der NPO begünstigten indigenen Frauen mehr Sichtbarkeit erhalten. „Botschafterin für Mama Tierra zu sein bedeutet für mich Hoffnung zu schenken. Faire und umweltfreundliche Arbeitsumstände sollten weltweit ermöglicht werden. Mama Tierra ist hierfür ein wunderbares Vorbild“, sagt Karen.

Die Taschen und Hüte der karibischen Wayuu-KunsthandwerkerInnen, zwischen Venezuela und Kolumbien, sind weltweit ein Hit. Die New York Times hat die Wayuu-Tasche als Kultobjekt gekürt. Stars wie Cara Delevingne, Shakira und Schweizer VIPs wie Nina Burri und Mahara McKay tragen die Wayuu-Totems. Die Designs verführen mit Mystik und spiegeln Elemente von Mutter Natur und der Wayuu Kosmologie wider. Zudem schildern sie Offenbarungen in Träumen. Die Qualität des Kunsthandwerks ist ein Zeichen von Geschick, Intelligenz, Können und Lernfähigkeit.

Die trendigen Hüte werden aus der Iraka Palme geflochten und benötigen bis zu acht Stunden, um fertig gestellt zu werden. Dabei verwenden die Wayuu eine Diagonalflechttechnik, die jeden Hut zu einem Einzelstück macht. Liebevolle Details wie Pompons verwandeln die traditionellen Hüte in lässige Fashion-Accessoires.

Die Indigenen in La Guajira, im Norden von Südamerika zwischen Kolumbien und Venezuela, führen kein idyllisches Leben, wie es oft romantisiert wird, sondern kämpfen um ihre Existenz. Laut dem kolumbianischen Amt für Statistik lebt über 80% der indigenen Bevölkerung in extremer Armut. „Es ist wichtig, den Indigenen nachhaltige Jobalternativen zu bieten, um die Menschen nicht in kriminelle und gefährliche Tätigkeiten – wie zum Beispiel der Benzinschmuggel aus Venezuela nach Kolumbien – zu treiben. Dadurch müssen die Indigenen ihr Leben nicht aufs Spiel setzen und können gleichzeitig ihre materielle Kultur am Leben erhalten.“, sagt Dr. Phil. Rosa Enn, Vize-Präsidentin von Mama Tierra.

Giving Back

Die Einnahmen des Absatzes fliessen gänzlich in das Projekt, um somit die grösstmögliche Anzahl von Personen zu beschäftigen. Die Indigenen erhalten das Material im Voraus, damit sie nicht ihr eigenes Kapital investieren müssen und monatlich eine sichere Abnahmequelle haben. Ein grosser Vorteil für die Frauen ist es, dass sie die Kunsthandwerke von zu Hause aus herstellen, wo sie nach ihren Kindern und Nutztieren Ausschau halten können. Der Verein finanziert ausserdem Ernährungsprogramme, Spitalaufenthalte und sichert den Frauen medizinische Versorgung.

Jährlich besucht ein Mitglied von Mama Tierra die Indigenen und stellt sicher, dass die Hilfe eintrifft. Die Beschäftigung verändert zusätzlich Genderrollen, da nun die Frauen im Haushalt das Geld verdienen und sie in ihrer Handlungsmacht bestärkt werden.

Die Taschen von Mama Tierra sind auf www.mama-tierra.com erhältlich. Der online Shop wird aus Baden betrieben, von wo aus das Kunsthandwerk in alle Welt verschickt wird.

Das Fotoshooting mit Karen Fleischmann ist im Frauenbad Stadthausquai in Zürich entstanden. Die Fotografin Stefanie und Make-Up Artist Jana Jankularova haben mitgewirkt.

Über den Verein Mama Tierra

Mama Tierra ist eine Schweizer Non-Profit-Organisation, die indigene Völker aus der Karibik in ihrem Streben nach Selbstbestimmung, Menschenrechten und  Umweltschutz unterstützt.

Im Fokus stehen Frauen, weil sie den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen und für die Erhaltung der Natur sorgen. Die Frau ist das stärkste Bindeglied in der indigenen Gesellschaft, was besonders auf die Wayuu-Indigenen aufgrund ihrer matrilinearen Verwandtschaftsstruktur zutrifft. Das bedeutet, dass die Mutterlinie ausschlaggebend ist für ihre soziale Organisation.

 

mama-tierra.org  und Shop: mama-tierra.com

Miriam Romero, Tochter des Yukpa-Caciques Sabino Romero, ist tot

Miriam RomeroSierra de Perija, Venezuela – Die Yukpa-Indigene Miriam Romero Martinez fiel am 5. Mai in Ciudad Bolivar der Malaria zum Opfer. Eine Krankheit, die in Europa seit den 60ern ausgerottet ist, an der aber weltweit noch Hunderttausende sterben. Die älteste Tochter des Häuptlings Sabino Romero hinterlässt vier minderjährige Kinder.

Ihr Vater Sabino Romero war der meistgefürchtete Häuptling in Venezuela. Er kämpfte bis zum bitteren Ende um das Land seiner Vorfahren. Drei bewaffnete Männer erschossen den Kaziken am 3. März 2013 in der Sierra de Perija. Er hatte es gewagt, sein Land, seine Kultur und seine Familie zu verteidigen. Sein Tod ist bis heute noch ungesühnt und die Familie ungeschützt. Silverio Romero, Sabinos Sohn, wurde im Januar dieses Jahres angeschossen. Seine Angreifer sind noch auf freiem Fuss. 

Todesfälle in Venezuela durch vermeidbare und heilbare Krankheiten!

Sabino Romero LusbiPortillo AlexanderFernandez

Sabino Romero LusbiPortillo AlexanderFernandez

Laut der Non-Profit Organisation Homo et Natura aus Maracaibo starb Miriams Tante vor kurzem ebenfalls an Malaria im Perija-Regenwald. Vor zwei Wochen hörte ihr frühgeborener Neffe in der Universitätsklinik von Maracaibo wegen Unterernährung auf zu atmen. Kürzlich verstarb auch Ipica Ishishu mit 30 Jahren an Tuberkulose. Alle Verstorbenen waren unterernährt und  zeigten Blutmangel auf, so die Organisation.

Spannungen zwischen Grossbauern und Indigenen wegen Landesrechten

Obwohl der verstorbene Präsident Hugo Chavez im Jahr 1999 die venezolanische Verfassung änderte, hatte dies wenig Nutzen für die Indigenen. Heute haben weniger als 3 % der Urvölker das Land für ihre Gemeinschaften zurückerhalten. Die Verzögerung bei der Rückgabe des Landes an die Urvölker hat zu starken Spannungen zwischen Bauern und Indigenen geführt, so auch in Perija, wo jeden Monat ein Indigener aufgrund dieses Streites ermordet wird. Die Familienmitglieder von Miriam und Sabino Romero sind fast alle tot. Miriams 90-jähriger  Grossvater, José Manuel Romero, erlag im Alter von 90 Jahren seinen Verletzungen nach dem Sicarios ihn verprügelt hatten, die angeblich die Großgrundbesitzer Vargas geschickt hatten.

Los indigenas en Venezuela son para la politica publicidad gratis

Die Korruption ist das grösste Hindernis in der Gesundheitsförderung

Das grösste Problem der Krankheitsprävention, Heilung und Behandlung liegt aber in der Korruption. Die Budgets der Regierung, um die Gesundheit der Urvölker in Venezuela zu fördern und zu schützen, werden gestohlen. Die Indigenen sprechen meistens kein Spanisch und wissen auch nicht, wie sie sich wehren könnten. Soziale Projekte werden wankelmütig improvisiert, öffentliche Budgets verschwinden in Korruption. Die Gier der Politiker leert die Kassen, die die Grundrechte der Indigenen finanzieren sollten, in rasantem Tempo. 

Die Prävention muss im Einklang mit der einheimischen Kultur erfolgen

Gesundheits-Vorhaben für die Indigenen sind in Venezuela nicht nur knapp, sondern in vielen Gebieten inexistent. Das Misstrauen der Indigenen wie der Yukpa gegenüber den westlichen Leuten ist gross. Es erschwert den Urvölkern den Zugang zur Medizin zusätzlich. Es braucht einen starken Willen und viel Vorbereitung seitens der Regierung, um eine nachhaltige Lösung für die indigenen Gemeinschaften zu schaffen. Ohne die Urvölker zu erschrecken, ohne ihre medizinischen Rituale zu verspotten und ohne sich über ihre Bräuche lustig zu machen.

In Venezuela gibt es Tausende von indigenen Gemeinschaften in schlechtem Gesundheitszustand. Während die sozialistische Regierung angibt, den Indigenen zu helfen, und ihre Fotos in politischen Kampagnen verwendet, verschlechtern sich die Lebensbedingungen der Indigenen. Im Jahr 2008 kam eine 10-Bolivar-Fuerte-Note mit dem Portrait des Kaziken Guaicaipuro heraus, ein indigener Führer der Karibik, der im XVI. Jahrhundert bis zum Tode gegen die Eroberer gekämpft hatte. Aber welchen Vorteil hat diese Note gebracht? Ausser gute Publicity für das Chavez-Lager?

muecke-moskito-malariaWas ist Malaria?

Malaria ist ohne Medizin tödlich, aber vermeidbar und mit etwas Geld in der Tasche meistens auch heilbar. Diese Krankheit wird durch Parasiten, die dem Menschen durch den Biss von infizierten Moskitos übertragen werden, verursacht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet, dass die Malaria im Jahr 2012 fast 627.000 Todesfälle verursacht hat. Alle in Schwellen- oder Drittweltländern. 

Was gäbe es für Möglichkeiten der Prävention?

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Verwendung von Moskitonetzen oder Insektiziden in den Innenräumen der Schlüssel für den Schutz gegen dieses Übel. Heilmittel, die kostengünstig und sehr effektiv sind. Es wären 2,6 Milliarden Dollar nötig, um den Auswirkungen dieser Krankheit, die 90 Länder auf der ganzen Welt bedroht, entgegenzuwirken. Doch Prävention allein ist nicht genug: Früherkennung und Behandlung reduzieren die Ausbreitung von Krankheiten und Todesfällen.

Wo ist Malaria verbreitet?

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Humanitarian disaster in La Guajira

La Guajira is located at the northern end of South America: in the peninsula between Colombia and Venezuela, on the Caribbean Sea coast. Around 600.000 Wayuu-indigenous straddle between both countries, living by their traditions, laws and world view. In La Guajira no paved roads exist but green ways, where donkeys take people to their destination. A Neverland, in which the rain dod Juya and the Goddess Pulowi reign. 

However, their lives are far from being idyllic. The Wayuu are starving due to corruption and political tensions between Colombia and Venezuela, as well as by the pollution of multinational mining companies.

Famine affect children and elderly people the most

The Colombian National Indigenous Organisation – ONIC – has issued alerts about the famine affecting 130.000 Wayuu people in La Guajira. Recently, the Colombian People’s Defender, Jorge Armando Otálora, informed that 40.000 indigenous are starving: 70% are children, women and elderly Wayuu people. In the Colombian 2965 children have died between 2008 and 2013,due to hunger and preventible diseases.

The problem: Wayuu people in Colombia depend on food supply from Venezuela

In the recent years the Colombian Guajira has been importing food from Venezuela at low costs, thanks to Venezuelan subventions. After the social unrest in Venezuela escalated, the 2.219 kilometer border with Colombia has been closed. Caracas justifies the shut down with the lack of food due to food smuggling in La Guajira as the main reason. Also the population from Venezuela suffers from the border being closed, as the imports from Colombia have diminished to 2.5 billon $ from 7 billion $, worsening the scarcity of products. Suspiciously, the Tachira State, where the Venezuelan opposition is the strongest, also limits with Colombia. Protests in Venezuela have precisely escalated due to the scarcity of common goods as flour, rice and milk.

Institutional persecution of Wayuu people in Venezuela 

The Zulia State government, a bordering state with Colombia, has repeatedly made responsible the Wayuu people of this product scarcity. Authorities claim that due to food smuggling, 40 percent of products in Venezuela are made unavailable to the general population.

In 2003 the deceased President Hugo Chavez began the export of gas via the Wayuu people to Colombia. Before that, gas smuggling was not common. In fact, the gas stations in Maicao, Colombia have closed only in the recent years. Mr. Chavez militarised completely the Venezuelan Guajira in 2010, as the gas business was upsetting the diplomatic relations with Colombia. Since then, 28 Wayuu have died. The NGO Human Rights of La Guajira has repeatedly denounced the human rights violations by the Venezuelan army, without success. The last victim by the Venezuelan armed forces is Nelson Enrique Gonzalez, a Wayuu teacher and policeman, who didn’t hear the stop call of a soldier and was shot dead in the head.


Military persecuting Wayuu people

Corruption in La Guajira: as strong in Colombia as it is in Venezuela

Luis is not indigenous but lives in La Guajira and works as dogwatch, smuggling food and gas from Venezuela to Colombia. He earns a month salary in 4 hours, around 50 $ in cash. Luis explains that in order to bring goods to Colombia, there are 6 military stations to pass by. His gang needs approximately 1.000 $ for bribing the Venezuelan military. Trucks carry a maximum of 32 gas pipes, each one with 216 litres. Food is sold 5 times more expensive, gas revenues promise a 100% margin selling it in Colombia.

The other issue is the corruption which is omnipresent in both countries. Even if the government has released funds to build schools and infrastructure in La Guajira, the funds never arrive and disappear in some politicians pocket.

Venezuelan media from left to right accuses the Wayuu people of being responsible of the food shortages. The accusations influence the public opinion, fomenting racism and prejudices toward the indigenous. In an article from the opposition newspaper La Verdad, the Wayuu people are described as: “modern slaves of the Mafia, living on the state subsidy and making a great business on expenses of the Venezuelan citizen”.

Extreme poverty and illiteracy

Following the Colombian Statistical Department, 80% of Wayuu people are illiterate, 30% live in extreme poverty with less than 1 $ a day and a daunting children’s mortality rate menaces toddlers. Benposta, a non government organization which helps indigenous children in Venezuela claims that indigenous women have up to 20 children to ensure that some of them will survive.

Exploitation of natural resources

Big mining companies, such as the Swiss-based GlencoreXstrata occupy the Wayuu-land. The mining activity pollutes their water source and causes environmental damages.  Clencore is to mine for coal The Rancheria river in Colombia, the only water source for the Wayuu.Currently there is a drought in La Guajira. This drought is a huge threat to the Wayuu people self-sufficiency, their animals and agriculture sharpening the dependence of food from Venezuela.

Misgovernment of Colombia and Venezuela is killing the Wayuu people

Daily, Colombia and Venezuela export millions of dollars in oil barrels, coal and salt. Paradoxically, the Wayuu indigenous people are dying of hunger and curable diseases.

The lack of literacy of the Wayuu indigenous is beneficial to the economic systems of Colombia and Venezuela. As both countries rely heavily on their natural resources, it is convenient that the indigenous have no idea how to defend themselves.

A call to all human rights and environmental activists

All this are devastating consequences of the misgovernment of both countries. If social, human rights and environmental activists do not work united, the Wayuu people will disappear. With them their 2500 year culture: a world’s heritage will silently die.

Wayuu Pillows

Our pillows are made by the Wayuu males in the arid region of la Guajira in Venezuela. The Wayuu people are an ethnic group located in the La Guajira region of Northern Venezuela, near the Colombian border. This craft has been a spiritual technique of the Wayuu men to meditate, creating thereby meaningful art. Females usually draw the designs and the men weave the wall hangings.
Each design reflects elements of mother nature like plants, animals, birds and the sun and the darkness.

Wayuu

We recommend merchants to work with NGOs as their aim is to benefit indigenous communities. Please contact us at sales@mama-tierra.com

Available here

https://www.mama-tierra.com/en/8-pillows

MAMA TIERRA offers pre-payments and working material to the indigenous women so that they do not have to invest their own capital. As NGO our purpose is to improve the quality of life of indigenous communities like the Wayuu.

Note: This content is prohibited to be republished without the clear agreement of the Association Mama Tierra.

Die Kinder sind die Zukunft: helfe uns ihnen zu helfen

Zu Weihnachten 2012 hat Maria Luisa Lundvik, die Direktorin des Kinderwerks Benposta, in Venezuela über 6800 Geschenke unter den ärmsten indigenen Kindern in Lateinamerika verteilt. Wir fuhren über holprige Strassen und überquerten Flüsse, um die indigenen Völker Añu und Wayuu zu erreichen.

Maria Luisa mit  Añu-Indianer-Babies

Nach stundenlangem Reisen war es soweit: Die Indigenen empfingen uns herzlich mit einem riesigen Applaus. Unter der brennenden Sonne haben wir tausende von Spielzeugen unter den Kindern verteilt. Für viele war es das erste Mal, dass sie überhaupt ein Geschenk erhielten. Das Lächeln, das auf ihre Gesichter trat, ist unbeschreiblich. Ihre Augen strahlten vor Glück. Gleichzeitig fühlte ich mich schuldig, im helvetischen Wohlstand zu leben. Obwohl ich alles habe, bin ich manchmal unzufrieden. Auf jeden Fall schätze ich die Vorteile, die das Leben in der Schweiz bietet, aufgrund dieses Erlebnisses umso mehr.

Das Schönste war, die Kinder dabei zu beobachten, wie sie mit ihren neuen Spielzeugen spielten. Maria Luisa erklärte mir, wie wichtig es ist, diese Kinder zu lieben, denn sie sind unsere Zukunft. Ein beschenktes Kind erfährt so, dass es geliebt wird. Dass es nicht wertlos ist, nur weil es in extremer Armut geboren wurde.

Nenes_Benposta

Maria Luisa ist seit bald 30 Jahren die Direktorin von Benposta, einer Non-Profit Organisation für indigene Kinder in Venezuela, mit der WayOo International eng zusammenarbeitet. Sie erzählte mir von Jose. Jose bekam sein erstes Geschenk, ein Auto aus Holz, von Maria Luisa. Seine Mutter arbeitete als Haushaltangestellte für eine reiche Familie, die Jose seine Ausbildung bezahlte.
Jahre später traf ihn Maria Luisa wieder. Ein 35-jähriger schöner Mann, der als Verwalter einer venezolanischen Institution arbeitet und richtig Karriere machte. Jose erzählte ihr, dass er das Holzauto immer noch aufbewahrt und es für ihn Hoffnung symbolisiert. Das Geschenk liess in ihm einen Kampfwillen aufblühen, der ihn im Leben weitergebracht hat.

Ein anderes Mal wurde Maria Luisa an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela von bewaffneten Männern überfallen. Doch der Mann der ihr die Pistole an den Kopf hielt, senkte die Waffe und rief die anderen Schuften auf Maria Luisa und ihre Freunde in Ruhe zu lassen. Maria Luisa konnte es nicht lassen und auf die Frage hin, weshalb er sie laufen liess antwortete er: Du hast meiner Grossmutter vor 8 Jahren einen Rollstuhl geschenkt, als ich noch ein Kind war, du bist eine gute Person, geh!

MAMA TIERRA unterstützt das Kinderdorf Benposta in Venezuela. Bitte vergiss nicht, dass Venezuela dank seinen Urwäldern und seiner grossen Artenvielfalt die Lunge unserer Welt ist. Trage dazu bei, auch in diesen Kindern das Bewusstsein dafür zu verstärken.

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Behindertenhaus für Indigene

Befreiung des indigenen Lebensraums von Müll