Karen Fleischmann Botschafterin für Ethno-Couture

Das Schweizer Model und Aktivistin für nachhaltige Mode Karen Fleischmann unterstützt die Non-Profit Organisation Mama Tierra. Durch den Einsatz von Karen Fleischmann als Botschafterin sollen die von der NPO begünstigten indigenen Frauen mehr Sichtbarkeit erhalten. „Botschafterin für Mama Tierra zu sein bedeutet für mich Hoffnung zu schenken. Faire und umweltfreundliche Arbeitsumstände sollten weltweit ermöglicht werden. Mama Tierra ist hierfür ein wunderbares Vorbild“, sagt Karen.

Die Taschen und Hüte der karibischen Wayuu-KunsthandwerkerInnen, zwischen Venezuela und Kolumbien, sind weltweit ein Hit. Die New York Times hat die Wayuu-Tasche als Kultobjekt gekürt. Stars wie Cara Delevingne, Shakira und Schweizer VIPs wie Nina Burri und Mahara McKay tragen die Wayuu-Totems. Die Designs verführen mit Mystik und spiegeln Elemente von Mutter Natur und der Wayuu Kosmologie wider. Zudem schildern sie Offenbarungen in Träumen. Die Qualität des Kunsthandwerks ist ein Zeichen von Geschick, Intelligenz, Können und Lernfähigkeit.

Die trendigen Hüte werden aus der Iraka Palme geflochten und benötigen bis zu acht Stunden, um fertig gestellt zu werden. Dabei verwenden die Wayuu eine Diagonalflechttechnik, die jeden Hut zu einem Einzelstück macht. Liebevolle Details wie Pompons verwandeln die traditionellen Hüte in lässige Fashion-Accessoires.

Die Indigenen in La Guajira, im Norden von Südamerika zwischen Kolumbien und Venezuela, führen kein idyllisches Leben, wie es oft romantisiert wird, sondern kämpfen um ihre Existenz. Laut dem kolumbianischen Amt für Statistik lebt über 80% der indigenen Bevölkerung in extremer Armut. „Es ist wichtig, den Indigenen nachhaltige Jobalternativen zu bieten, um die Menschen nicht in kriminelle und gefährliche Tätigkeiten – wie zum Beispiel der Benzinschmuggel aus Venezuela nach Kolumbien – zu treiben. Dadurch müssen die Indigenen ihr Leben nicht aufs Spiel setzen und können gleichzeitig ihre materielle Kultur am Leben erhalten.“, sagt Dr. Phil. Rosa Enn, Vize-Präsidentin von Mama Tierra.

Giving Back

Die Einnahmen des Absatzes fliessen gänzlich in das Projekt, um somit die grösstmögliche Anzahl von Personen zu beschäftigen. Die Indigenen erhalten das Material im Voraus, damit sie nicht ihr eigenes Kapital investieren müssen und monatlich eine sichere Abnahmequelle haben. Ein grosser Vorteil für die Frauen ist es, dass sie die Kunsthandwerke von zu Hause aus herstellen, wo sie nach ihren Kindern und Nutztieren Ausschau halten können. Der Verein finanziert ausserdem Ernährungsprogramme, Spitalaufenthalte und sichert den Frauen medizinische Versorgung.

Jährlich besucht ein Mitglied von Mama Tierra die Indigenen und stellt sicher, dass die Hilfe eintrifft. Die Beschäftigung verändert zusätzlich Genderrollen, da nun die Frauen im Haushalt das Geld verdienen und sie in ihrer Handlungsmacht bestärkt werden.

Die Taschen von Mama Tierra sind auf www.mama-tierra.com erhältlich. Der online Shop wird aus Baden betrieben, von wo aus das Kunsthandwerk in alle Welt verschickt wird.

Das Fotoshooting mit Karen Fleischmann ist im Frauenbad Stadthausquai in Zürich entstanden. Die Fotografin Stefanie und Make-Up Artist Jana Jankularova haben mitgewirkt.

Über den Verein Mama Tierra

Mama Tierra ist eine Schweizer Non-Profit-Organisation, die indigene Völker aus der Karibik in ihrem Streben nach Selbstbestimmung, Menschenrechten und  Umweltschutz unterstützt.

Im Fokus stehen Frauen, weil sie den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen und für die Erhaltung der Natur sorgen. Die Frau ist das stärkste Bindeglied in der indigenen Gesellschaft, was besonders auf die Wayuu-Indigenen aufgrund ihrer matrilinearen Verwandtschaftsstruktur zutrifft. Das bedeutet, dass die Mutterlinie ausschlaggebend ist für ihre soziale Organisation.

 

mama-tierra.org  und Shop: mama-tierra.com

Nina Burri ist Botschafterin von Mama Tierra

Frisch, trendig, frech und jede ein Unikat! Die Rede ist von den Taschen der Wayuu-Frauen, die Mama Tierra online anbietet. Das Ziel des Vereins Mama Tierra ist es, die am Rande der Armut lebenden indigenen Frauen in Kolumbien und Venezuela durch den Vertrieb von Accessoires finanziell zu stärken.
Auch Nina Burri trägt eine Tasche der Wayuu. „Mir sagte das Projekt von Mama Tierra von Anfang an zu“, sagt sie. Die prominente Schweizerin wirbt auf Fotos für die Kunstwerke und unterstützt damit die Mission der Non-Profit-Organisation.

Aufgrund der hochwertigen Arbeit und Einzigartigkeit des Designs steigt die Nachfrage nach den Unikaten in der Modeszene stetig an: Shakira, Cara Delevingne auch bekannte Schweizer Frauen, wie Mahara Mckay und Karen Fleischmann, tragen die Taschen und zeigen damit Solidarität zu den indigenen Kunsthandwerkerinnen. Slow Fashion – dafür stehen die Produkte von Mama Tierra! „Jede unserer Taschen trägt den Namen der Frau, welche diese hergestellt hat“, sagt Dr. phil. Rosa Enn, Vize-Präsidentin des Vereins. Auf der Website von Mama Tierra lassen sich zudem weitere Informationen über die Herstellerinnen finden: über ihre Kultur und Lebensweise, die familiären Verhältnisse und ihre Lebensumstände.

Die Wayuu leben in der Wüste zwischen Kolumbien und Venezuela, am nördlichsten Zipfel Südamerikas. Die Web-, Knüpf- und Häkeltechniken verlangen jahrelanges Üben und sind mit einem Initiationsritus verbunden. Doch nicht nur durch die Handarbeit bekommt jede Tasche eine eigene Seele: Die Frauen wählen die Motive und Farbgestaltung selbst aus.

Viele der Muster haben eine spirituelle Bedeutung. So lassen sich auf den Tribal-Taschen Tierspuren, Heilpflanzen oder Sternkonstellationen entdecken. Die aufwändige Herstellung einer Tasche kann bis zu 60 Stunden in Anspruch nehmen.

„Bei uns stehen die indigenen Frauen im Zentrum“, sagt Rosa Enn von Mama Tierra. Die Wayuu-Frauen haben in ihrer Gesellschaft eine besondere Rolle und tragen eine grosse Verantwortung. Sie sind es, die den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen, für die Erhaltung der Natur kämpfen und ihre Kultur weitergeben

Die Fotos von Nina Burri sind im Masoala Regenwald des Zoo Zürich entstanden. Der Zoo Zürich setzt sich aktiv für die Erhaltung natürlicher Lebensräume ein und ist damit für die Taschen der Wayuu-Frauen die ideale Kulisse.

Weitere Personen die am Shooting mitgewirkt haben sind: Maximilian de Vree, (Photograph) und Lorena Lareo Carral (Stylistin).

Die Taschen, Hüte, Kissenbezüge und Accessoires von Mama Tierra sind auf www.mama-tierra.com erhältlich. Der online Shop wird aus Baden betrieben, von wo aus das Kunsthandwerk in alle Welt verschickt wird.

Pressematerial und Fotos: auf Anfrage press@mama-tierra.org

Nina Burri Botschafterin von Mama Tierra

Über den Verein Mama Tierra

Mama Tierra ist eine Schweizer Non-Profit-Organisation, die indigene Völker aus der Karibik in ihrem Streben nach Selbstbestimmung, Menschenrechten und  Umweltschutz unterstützt.

Im Fokus stehen Frauen, weil sie den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen und für die Erhaltung der Natur sorgen. Die Frau ist das stärkste Bindeglied in indigenen Gesellschaften, was aufgrund ihrer matrilinearen Verwandtschaftsstruktur besonders auf die Wayuu-Indigenen zutrifft. Deshalb ist die Mutterlinie ausschlaggebend für ihre soziale Organisation.

www.mama-tierra.org

www.mama-tierra.com

 

 

 

Die versteckte Ausbeutung der Wayuu-Frauen

Die Wayuu Taschen erreichen in Europa und den Vereinigten Staaten einen Verkaufswert von bis zu 600 USD. Allerdings ist die lächerliche Gewinnmarge der Wayuu Kunsthandwerkerin beunruhigend.

Der Mythus von „Waleker“, den Ramón Paz Ipuana meisterlich verfasst hat, erzählt von dem verwaisten Mädchen namens “Wokoloonat”, die der Jäger Irunnu als Tochter in seine Dorfgemeinschaft aufgenommen hat. Wokoloonat verwandelte sich in der Nacht in eine schöne junge Frau. Während alle schliefen, zog sie aus ihrem Mund leuchtende Fäden, mit denen sie die ganze Nacht bis zum frühen Morgen wunderschönes Kunsthandwerk kreierte. Der wahre Name von Wokoloonat war Walenker, was in Wayuunaiki, die Sprache der Wayuu-Indigenen, Spinne bedeutet. Laut den Erzählungen der Ältesten war sie diejenige, die den Wayuu das Herstellen von Kunsthandwerk beigebracht hat. Dieses ist wohl das typischste Kulturobjekt der Wayuu.

Die Designs sind weltweit bekannt und beliebt. Was zugleich als ein lukratives Geschäft in den Vereinigten Staaten, Europa und neulich in Ländern wie Südkorea erscheint. Webseiten, die „Wayuu Bags“ anbieten, überfluten das Internet. Auf virtuellen Marktplätzen wie ebay.com und amazon.com können die Susus (Wayuu Taschen) gekauft werden. Die Preise im Netz variieren zwischen 100 bis 600 USD.

Wayuu Taschen

Der Erfolg der traditionellen Wayuu-Tasche ist gross. Sogar die New York Times hat die Susu als Kultobjekt definiert. Es scheint, dass die ikonische „Stammes-Tasche“ die perfekte Mischung aus „exotisch und stilvoll” sei, sagte die Modekritikerin Anne Slowey in ihrem Artikel.

In Anbetracht des Status der Wayuu-Tasche, ihres Preises und ihrer Begehrtheit, erscheint die prekäre Situation ihrer Schöpferinnen unerklärlich. Obwohl die Wayuu-Frauen täglich ihre Zeit der akribischen Herstellung der Tasche widmen, leben viele von ihnen und deren Familien in extremer Armut. Tausende von Wayuu Kindern leiden an den verheerenden Folgen von Unterernährung. Wie kann das sein, wo sich doch hinter den Kreationen der Frauen ein weltweiter Markt ausbreitet?

Eine unterbewertete Kunst

Die Kunsthandwerkerin Gloria Flores Uraliyuu sagt, dass sie wenig vom Verkauf ihrer Produkte habe. „Die bunten Taschen verkaufen wir im Rio Hacha Markt für 55 000 Pesos (18,3 USD) und die unifarbigen für 45 000 Pesos (15 USD). Für eine einfarbige Tasche (die mit zwei Fäden gemacht wird) werden bis 3 Arbeitstage investiert, während eine mehrfarbige Tasche zwischen 4 und 5 Tage in Anspruch nimmt. Das Material kostet zwischen 11 000 bis 16 000 Pesos “, sagt sie.

Gloria hält die Arbeit der Wayuu im Allgemeinen für ungewürdigt, da Mittelmänner vom In- und Ausland die Taschen zu extrem niedrigen Kosten suchen. “Ich beobachtete vor kurzem eine indigene Frau, die mit einem Mann diskutierte, weil er ihre bunten Taschen für 20 000 Pesos (6,6 USD) kaufen wollte.

Manchmal geben die Käufer den Frauen sogar Falschgeld. Aber es gibt auch aus dem Ausland kommende Alijunas (Westliche), die unsere Arbeit würdigen. Zum Beispiel hat ein Herr meiner Mutter für Ihre Tasche den fairen Preis von 100 000 Pesos bezahlt (33,3 USD)“, sagt Gloria.

Rafael Uraliyuu aus der Kabras Dorfgemeinschaft vertreibt seit acht Jahren Kunsthandwerk und macht nur Verlust. “Eigentlich verkaufen wir die Taschen ohne viel an ihnen zu verdienen. Der Gewinn beläuft sich meistens auf 5 000 Pesos (1,7 USD). Es gibt viele Leute, die die Taschen sehr billig kaufen wollen. Sie zahlen höchstens 40 000 Pesos, um sie dann für 100 oder 200 000 Pesos wiederzuverkaufen.

Mit einem Gewinn von 3 Tausend Pesos pro Tasche kann meine Familie nicht überleben. Also widmet sich meine ganze Familie, mehr als 40 Menschen, der Herstellung und dem Verkauf der Taschen. Die Leute scheinen unsere Anstrengungen nicht zu schätzen und unsere Arbeit ist schlecht bezahlt”, klagt Rafael Uraliyuu.

Wayuu Frau schützt sich vor der Sonne

Paula Restrepo, die Direktorin der Stiftung “Talento Colectivo”, hat sich der Förderung des fairen Handels von Kunsthandwerk in Kolumbien verpflichtet. Paula ist der Meinung, dass die Wayuu-Frau eine schwache Stellung im Handel von Kunsthandwerk einnehme. “Jeden Tag kann man beobachten, wie Wayuu-Frauen um 5 Uhr morgens von ihren Dörfern auf den Markt kommen, um ihre Produkte zu verkaufen. Wir stehen vor einer Situation, in der gegen die Wayuu-Frauen Gewalt eingesetzt wird. Eine Frau, die kaum Spanisch spricht, alleine unterwegs ist und schlecht für ihre Arbeit bezahlt wird“, sagt Paula.

Für Paula stellt es kein Problem dar, wie viel eine Tasche in Frankreich, Deutschland oder Italien kostet, sondern was mit der Wayuu-Gemeinschaft passiere. Man solle sich folgende Fragen stellen: Wer verteidigt die Rechte von einigen Frauen, wenn sie ihr Kunsthandwerk verkaufen?

“Solange die Wayuu-Frauen keine Unterstützung haben, versuchen Schlaumeier ihre Produkte unter der Logik des konventionellen Handels zu billigen Preisen zu bekommen. Niemand kümmert sich darum, wie die Kunsthandwerkerin heisst, wie viele Kinder sie hat, ob ihr das Geld ausreicht oder ob sie mit ihrem Verkauf Verlust macht. Die Logik des Händlers hat nichts mit Menschenrechten zu tun, sie wollen einfach billige Produkte kaufen”, sagt sie.

Dieser Artikel wurde von Leonel Lopez, ein Wayuu-Indigener Journalist geschrieben. Der Ganze Artikel ist hier auf Spanisch verfügbar:

http://www.wayuunaiki.com.ve/reportaje/la-explotacion-silenciosa-de-la-mujer-artesana-wayuu/?platform=hootsuite

Wayuu women and their work from Mama Tierra on Vimeo.

Kultur und Kunsthandwerk

Eine mindere Qualität des Wayuu-Kunsthandwerks ist verheerend und führt zu einem kulturellen Verlust. Die Aufmerksamkeit zum Detail, die in Übergangsriten erlernt wurde, wird durch das westliche Effizienzstreben ersetzt. Händler vermitteln ein romantisiertes Bild der Wayuu. Die Wahrheit ist, dass diese ethnische Gruppe einen Überlebenskampf führt. Eine faire Bezahlung kann das Leben vieler Wayuu-Familien vollkommen verändern.

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Wayuu women and their work from Mama Tierra on Vimeo.

 

Wayuu-Kunsthandwerkerin über ihre materielle Kultur

Interview mit der Wayuu-Kunsthandwerkerin Isabel Palmar Guedez

Foto: Armando Liñan, Isabel in ihrem Atelier

Foto: Armando Liñan, Isabel in ihrem Atelier

Isabel Palmar Guedez gehört dem Jusayu Clan an und stammt aus der Gemeinde Yoruma in der Alta Guajira im nördlichen Kolumbien. In der Guajira ist Isabel als eine der besten Wayuu Kunsthandwerkerin bekannt.

MAMA TIERRA: Isabel, weshalb ist Perfektion im Kunsthandwerk für die Kultur der Wayuu so wichtig?

Isabel: Genau wie es für einen Arzt wichtig ist seinen Beruf so gut wie möglich auszuüben, ist für eine Wayuu-Frau ein hervorragend hergestelltes Kunsthandwerk wichtig. Beide sind Profis und werden in ihrer Gemeinde aufgrund ihrer guten Arbeit von allen bewundert. Wenn sie vor einer perfekt gemachten Wayuu-Tasche oder Mochila stehen, fragen sich Wayuu oder Alijuna (Kreole), wer dieses hervorragende Stück Kunsthandwerk gemacht hat. Jeder wird dann den Urheber dieses Werkes kennenlernen wollen!

Die Wayuu-Taschen sind mein Spezialbereich. Kunsthandwerkliche Techniken wie Häkeln, Weben und Knüpfen sind das Erbe, das ich den anderen Frauen in meiner Familie weitergebe. Eine gute Kunsthandwerkerin wird immer ein gutes Beispiel für alle anderen Frauen sein. Diese Verbindung stellt die Existenz des Wayuu-Kunsthandwerks sicher.

Wayüu-Baby

“Häkeln, weben und knüpfen sind Künste, die ich von meiner Mutter gelernt habe, und meine Mutter hat es von ihrer Mutter gelernt.”, Isabel Guedez Palmar, Alpha Kunsthandwerkerin.

MAMA TIERRA: Was für einen kulturellen Stellenwert hat das Kunsthandwerk für die Wayuu?

Isabel: Damit Wayuu-Frauen Kunsthandwerk kreieren, braucht es Ruhe, Aufmerksamkeit sowie gute Laune. Andernfalls, wenn man in schlechter Stimmung ist, gelingt das Maschenbild nicht. Der Faden verhaspelt sich oder das Design wird unsymmetrisch. Ich muss mir ständig überlegen: Wie werde ich die Farben kombinieren? Stimmt die Grösse? Habe ich die Maschen richtig gezählt? Soll ich Garn oder Wolle benutzen? Das sind alles Fragen, die mir durch den Kopf gehen.

73 Jahre alte WayOo Indianerin Copyright:Wayuunaiki.org

Copyright:Wayuunaiki.org

“Eine Wayuu-Tasche fertigzustellen, ist ein bisschen wie ein Kind zur Welt zu bringen“.

MAMA TIERRA: Wie geben die Wayuu ihr Wissen weiter?

Isabel: Ich erlernte das Kunsthandwerk von meiner Mutter. Sie hat mir gezeigt kleine Täschchen zu häkeln. Als kleines Kind hat man kaum gespielt wie die Kinder von heute, unser Spiel waren das Häkeln und Weben. Das war ein besonderer Moment zwischen Mutter und Tochter. Ich erinnere mich noch, als meine Mutter mich auf einmal rief, um mir das Kunsthandwerk beizubringen. Sie meinte, wenn sie nicht mehr an meiner Seite sei, würde ich ein Handwerk beherrschen und könne es irgendwann mal meine Enkelkinder lehren. Und so war es! Wenn ich webe, erinnere ich mich an ihre Worte.

MAMA TIERRA: Was halten Sie von den Wayuu Taschen mit doppeltem Faden?

Isabel: Es gab schon immer Frauen, die die Kunst des Häkeln, Webens und Knüpfens nicht meisterten und etwas peinliche Maschenmuster erzeugten. Einige Wayuu-Frauen zogen in venezolanische Städte, allen voran nach Maracaibo, weil sie auf der Suche nach Jobmöglichkeiten waren. Die Wayuu-Frauen, die in Kontakt mit der Stadt kommen, nehmen den urbanen Lebensstil an und vergessen, was die Wayuu-Tasche bedeutet. Sie tauschen die Wayuu-Taschen gegen jene von Strassenhändlern oder Einkaufszentren.

Schlechte versus gute Qualität

Die älteren Frauen lehren die jüngeren Generationen das Kunsthandwerk nicht mehr. Junge Frauen bemühen sich nicht ein perfektes Maschenbild herzustellen und versuchen gar nicht mehr sich selber zu übertreffen. So geht die kulturelle Identität verloren; in den Clanen stirbt das Kunsthandwerk aus. Obwohl einige Frauen versuchen das Kunsthandwerk aufrechtzuerhalten, ist es so, dass gut gemachtes Kunsthandwerk verschwindet.

Die meisten Wayuu-Taschen, die in städtischen Gebieten gemacht werden, entsprechen nicht der erwarteten Qualität der Wayuu-Tradition. Auch wenn alle Wayuu sind, ist an einem gewissen Punkt die Kette der Tradition unterbrochen worden.

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MAMA TIERRA: Warum gehen die „traditionellen“ Designs verloren?

Isabel: Die kulturelle Identität verschwindet. Es wird wenig Wert auf die Verwendung und Bedeutung der Kanas (traditionelles Wayuu Design) gelegt. All dies ist Folge des Verlusts der Sprache der Wayuu: das Wayuunaiki. Die kulturelle Wichtigkeit des Kunsthandwerks gerät in Vergessenheit und die Bedeutung, die jede Wayuu-Tasche in sich trägt, wird nicht mehr erkannt.

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Wayuu Taschen in bester Qualität 15_Mayajut2

 

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Indígena es profesional mas preparado de Asamblea Nacional Venezolana

El Dr. Virgilio Antonio Ferrer Brujes fue apenas electo como diputado la Asamblea Nacional Venezolana. Se distingue de los demás diputados no solo por pertenecer orgullosamente al pueblo indígena Wayuu, si no por ser uno de los profesionales mas preparados en la Asamblea Nacional. El diputado Ferrer posee números títulos académicos: su primer grado universitario lo obtuvo como Médico Cirujano egresado de la Universidad del Zulia, posteriormente absolviendo un Doctorado en Ciencias Médicas especializados en Cirugía General y graduándose con un Magíster en la Enseñanza en Educación Superior. Posteriormente egresó como Abogado con mención Summa Cum Laude y como Economista otra vez de la Universidad del Zulia. En su curriculum se suman una lista larga de congresos, cursos, foros y talleres en el área social, médica, pedagógica y política.
Dr. Virgilio Ferrer
Con un 57% de votos, que representan a 1.346.787 de votantes, fue electo igualmente como represente indígena para la Asamblea Nacional Región Occidente de los estados Zulia, Mérida y Trujillo. El Dr. Ferrer, de 52 años de edad, es miembro del pueblo Wayuu y pertenece al clan matriarcal Epiayú. Los Wayuu son un pueblo indígena, que a diferencia de muchos otros pueblos han mas que resistido a ser diezmados. De hecho es el grupo étnico indígena mas numeroso en Venezuela y que aun conserva su idioma originario  denominado Wayuunaiki.

Maria Corina Machado denunció la situación deplorable en la Guajira venezolana. Hambre, enfermedades curables y falta de agua potable agobian la población indígena, que habitan en una de las zonas mas pobres de Latinoamérica. Para empeorar la situación, el gobernador del Zulia Arias Cardenas cerró el pasado 10 de agosto, por cierto día internacional de los pueblos indigenas, el único mercado de la Guajira situado en Paraguaipoa.  Acabando asi con una de las pocas fuentes de trabajo en zona, el gobernador del Zulia culpa a los Wayuu por la escasez de productos debido al supuesto ‘bachaqueo’.
Los abusos por parte de la fuerza armada en las ciudades son notorios, pero en la Guajira estos abusos pasan desapercibidos. Según el periodista Leonel Lopez han muerto alrededor 30 indigenas Wayuu por la fuerza armada. Estos casos de abuso de los derechos humanos hacia los Wayuu los hemos denunciado reiteradamente.

Si alguien puede impulsar un cambio en la sufrida Guajira venezolana, ese es el Dr. Ferrer! La fundación Mama Tierra felicita desde Suiza a el Dr. y le desea mucho éxito en su mandato.

 

Diseñadora copia diseño indigena?

Por Katherine Portmann – Esta primavera Isabel Marant lanzó en su colección “étoile” un atuendo prácticamente idéntico a la blusa lucida en el traje tradicional del pueblo Mixe en Santa María Tlahuitoltepec. En respuesta esta comunidad indígena alzó su voz contra la apropiación por Marant de su patrimonio cultural. Durante una rueda de prensa, las autoridades tradicionales de la comunidad de Santa María Tlahuitoltepec enfatizan que: “la blusa hace referencia a la biodiversidad de la Sierra de Oaxaca y por lo tanto materializa nuestra cosmovisión.” Los indigenas acusan a Isabel Marant de apropiarse de sus elementos culturales, privando a los indigenas mexicanos de su propiedad colectiva.
En la pagina Facebook de la diseñadora Isabel Marant, se manifiestan cantidades de personas recriminándole el plagio y la acusan de querer patentar los diseños de Tlahuitoltepec. En respuesta Marant aclara no haber iniciado ninguna proceso legal para patentar los diseños de la comunidad indígena. Según el portal de noticias Oxaca Quadratin el presidente municipal de esa localidad Mixe, Erasmo Hernández afirma desconocer la existencia de alguna demanda legal de parte del gobierno de Francia, que prohibe la producción y uso de los diseños de la comunidad de Tlahuitoltepec. Al parecer la disputa por el diseño del pueblo Mixe es entre la diseñadora Isabel Marant y la empresa Antik Batik, cual posee el patente del diseño Mixe y por ello demandó a dicha diseñadora por plagiarlo. Es decir la diseñadora se copio de un diseño ya plagiado por Antik Batik del pueblo mixe.

La comunidad de Santa María Tlahuitoltepec exige a la diseñadora Isabel Marant de detener la comercialización de su diseño tradicional, como también resarcir los daños ocasionados. De igual manera los indigenas invitan a Marant a visitar la zona y conocer las artesanas que elaboran la blusa, para descubrir así el valor cultural del Huipil de Tlahuitoltepec.

No solo los indigenas se han visto confrontados con plagio de multinacionales, aún peor es el caso de los artesanos en Australia por la empresa Deckers. Algunos años atrás esta empresa norteamericana inicio juicios legales contra los productores australianos de botines UGG, ya que Deckers había patentado esta categoría de zapatos como también invertido millones de dólares en su mercadeo. Los juicios fracasaron y en casi todos los países menos en Turquia, donde se les prohibe a los artesanos australianos de comercializar los zapatos que inventaron sus abuelos en los años 50. UGGS

From Wikipedia.org

Wikipedia.org

De igual forma se formaron disputas legales por propiedad intelectual sobre la denominación de arroz “Basmati” en India, por la comercialización de sustituto de azúcar llamado “Stevia” e incontables son los casos de biopirateria. También es conocido el plagio de la cultura Wayuu por empresas chinas, donde la compra de mil bolsos el precio unitario en alibaba.com se reduce a 2 dólares americanos. Pero menos conocido es el plagio por empresas de alta costura como Proenza Schouler, emulando en sus carteras hechas en serie el diseño o kanas tradicional Wayuu llamado según el estudio etnográfico de Mirja Wark “Marüliünaya”. En una entrevista con New York Times el diseñador Lazaro Hernandez afirma: “hemos estado queriendo crear un tejido para PS1, pero no habíamos encontrado nada que podriamos usar. Después este proyecto se apareció.” el diseñador de Proenza Schouler se refiere a la iniciativa de la editora de Vogue Lauren Santo Domingo, la cual acudió en el 2010 a 40 diseñadores para adaptar la mochila Wayuu a su propio estilo. 


Se ha hablado de Sophie Anderson, la cual comercializa mochilas colombianas sin mencionar artesanas Wayuu. No es conocido si Anderson retribuye justamente las artesanas. Aparte de su razón comercial, no es visible ningún interés social o cultural por los Wayuu. Tomando en cuenta que según UNICEF Colombia el indice de desnutrición infantil en la Guajira monta casi a un 30%, urgimos a la marca de mostrar responsabilidad corporativa. La mano de obra Wayuu es económica por la situación de pobreza de este grupo étnico. Según estadísticas oficiales del estado colombiano, mas del 80% de indigenas Wayuu en el corregimiento Uribia, sufren de pobreza. 

Pero no es solo Anderson, son muchos los comerciantes de mochilas y no son solo los alijunas, o sea los occidentales, quienes ejercen el rol de intermediario, al contrario la mayoría son indigenas.

Patentar la categoria Wayuu? En realidad ya existe un patente de categoría hecho por Artesanias de Colombia en la Union Europea en el año 2011. Pero sirve poco en China! Para lograr una protección de derecho intelectual, se necesita un bufete de abogados disputando los derechos de autor en todos los países del mundo, como también registrar cada diseño respectivamente.

Algún tiempo atrás sonó mi teléfono y una chica llamada Yosuzi Silvester exigía borrar una foto de su amiga modelo Poppy Delevigne luciendo su producto en nuestra cuenta Instagram. Claramente le habíamos atribuido los créditos, pero Yosuzi requería la eliminación e la foto, ya que ese diseño le pertenece. Yusuzi afirma haberlo creado y esta tramitando el patente de “su diseño” con un abogado en Colombia. Aunque la madre de Yosuzi es Wayuu, es correcto que su marca se apropie del patrimonio cultural de todos los indigenas Wayuu? 

So in love with my ace of base @yosuzi hat, that I thought it was time to celebrate with yet another froggle face 🐸💕🐸 Ein von Poppy Delevingne (@poppydelevingne) gepostetes Foto am

Las artesanas Wayuu siguen sin acceso directo al mercado nacional e internacional
Las comerciantes de artesanía en la Guajira venden el hilo dos veces el precio a las mujeres Wayuu, como también las agujas y tijeras necesarias para elaborar su artesanía. Al mismo tiempo ganan por revender la artesanía comprada con suficiente margen. Es decir, a la artesana el material para elaborar una mochila le cuesta el doble y reciben poca paga.
Parece haber una opinión despectiva sobre los comerciantes Alijuna y cierto romanticismo hacia los distribuidores Wayuu. No somos todos seres humanos? O tienen los comerciantes Wayuu valores éticos mas elevados, solamente por pertenecer al mismo grupo étnico? Ojalá entonces traspasen los comerciantes estos valores de justicia a los políticos Wayuu de La Guajira.

Perdida cultural
Una terrible consecuencia de perdida cultural es la aparición de la mochila de dos hilos o dos hebras. Según entrevistas con Eudoxia Iguaran en Nazareth, Colombia, las mujeres Wayuu le trasmiten virtudes como perfeccionismo y aplicación a las niñas durante el encierro. El encierro o blanqueo* es un rito de pasaje donde la niña se convierte en una mujer ideal, siendo recluida por su familia durante algún tiempo. Este aislamiento se inicia con la primera menstruación de la adolescente. Durante la reclusión, la adolecente aprende a tejer con un hilo, es la técnica mediante la cual los Wayuu impregnan perfeccionismo y atención al detalle. Virtudes que poco se encuentran en los criollos venezolanos por ejemplo.

El mercado empuja la cultura Wayuu a la mediocridad
El mercado de los bolsos Wayuu requiere un producto a bajo costo para generar suficiente demanda, por esto se deja de tejer con la mayor perfección posible y se genera un bolso mal hecho. Lo importante para la industria de la moda es que se venda en masas. Si una vez una una Mayajut, señorita Wayuu, aprendio que los bolsos los debe elaborar lo mejor posible, ahora el criterio es que los haga velozmente sin fijarse el la calidad. Me sorprendió que Patricia Velazquez, fundadora de la aldea infantil Wayuu Taya, comercialice los bolsos de dos hilos, o sea las mochilas mal hechas.

Mochilas de dos y una hebra

Porque las artesas Wayuu venden su arte tan barato?
Puesto que las artesanas Wayuu llevan una vida humilde, habitan a horas de distancia en vehículo de la proxima ciudad como Rio Hacha o Maicao, se ven obligadas a vender su artesanía a una distribuidora situada en la Guajira o quien va a recoger la mercancía esporádicamente. Aveces venden sus mochilas en las calles o al primer comprador que salga. En sus mente tienen la necesidad de sus hijos. No llueve como antes, no nace comida y la que venden es muy costosa para comprar. Sabias que hasta poco se solía pagar con Bolivares en la Alta Guajira? Según el periódico el Pais, la devaluación en febrero 2015 en Venezuela alcanzo un 88%.

Durante mi ultimo viaje a la Alta Guajira, le pregunte a una educadora Wayuu sobre el impacto de la industria de las mochilas. Me comentó que aunque las artesanas son mal pagadas, la venta de artesanía contribuye en el sustento de muchas mujeres que encabezan sus familias. Recordemos que en La Guajira son pocas las fuentes de trabajo y siempre es mas restringida la posibilidad de auto-sustento por la falta de lluvia. Hasta la mano invisible de Adam Smith parece estar embolsillandose el dinero de las artesanas! Sabemos que es  contexto de la mujer Wayuu que obliga a las artesanas de vender su artesanía a bajo precio. Esto me recuerda a el libro de Ndongo Samba Sylla “Mercadeando pobreza para beneficiar los ricos.” Por cierto todos los vendedores de artesanía, desde boutiques en Francia a casas de moda, afirman que las artesanas se beneficiarían de la comercialización de mochilas.

Por medio de este articulo, queremos darle visibilidad al valor cultural de la artesanía Wayuu como también subrayar el abuso de la industria de la moda. Al mismo tiempo ofrecemos a artesanos una colaboración para vender su arte directamente. La misión de Mama Tierra como ONG, consiste en brindar apoyo a los pueblos indigenas en cuestiones de autodeterminación, derechos humanos, educación y protección ambiental. Por ende hacemos lo siguiente para cumplir nuestro fin:

  • Mama Tierra paga un precio superior de mercado a las artesanas.
  • Mantener la retribución en francos suizos para evitar que las artesanas sufran la inflación.
  • Todo el dinero se reinvierte en el proyecto.
  • Se trabaja con voluntarios para mantener los costos administrativos bajos. En realidad hasta hoy ningún miembro ha cobrado un sueldo, salvo el equipo Wayuu en Colombia y Venezuela.
  • La asamblea directiva Mama Tierra se encuentra liderada también por mujeres y hombres Wayuu.

Quieres participar? Escríbenos a info@mama-tierra.org
Pronunciamiento de la autoridad comunitaria de Tlahuitoltepec sobre plagio de Isabel Marant

 

*Mas información sobre el encierro véase el trabajo de la antropólogaMaya Mazzoldi, 2004.

Internationaler Tag der indigenen Völker 2015

Baden, 9. August 2015 – Heute ist der Internationale Tag der indigenen Völker. Er wird veranstaltet, um die Rechte der indigenen Bevölkerung zu fördern und zu schützen. Als kleine Non-Profit-Organisation unterstützt Mama Tierra Indigene in ihrem Streben nach Selbstbestimmung, Menschenrechten und Umweltschutz. Danke, dass Sie sich auch für die Indigenen einsetzen!

Wayuu frau schützt sich vor der Sonne

Unglaublich aber wahr!

Auch im Jahr 2015 werden die Rechte der Indigenen verletzt. Dies zeigt auch das Beispiel der Wayuu-Indigenen aus Kolumbien und Venezuela. Die Wayuu leben in einer kargen Wüste, in der es seit einem Jahr nicht mehr geregnet hat. Im selben Gebiet ist aber auch das Schweizer Rohstoffhandelsunternehmen Glencore Xtrata tätig. Das in Zug ansässige Unternehmen verbraucht Millionen Liter Wasser für die Förderung des grössten Kohlebergwerkes der Welt in La Guajira, Kolumbien. Kohlebergwerke sind extrem umweltfeindlich: Sie sind die schmutzigste Energiequelle die es gibt, und Hauptverursacher der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen.

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In Kolumbien verdursten die Indigenen

Da die Indigenen Selbstversorger sind, fehlt ihnen das Wasser für den Gartenbau und um Tiere aufzuziehen. Die Folgen sind verheerend. Stillende Mütter haben nicht ausreichend zu essen und zu trinken, mehr als 30.000 Kinder sind stark geschwächt, Tausende bereits an Durst und Unterernährung gestorben.

Die Lage in Venezuela sieht genau so düster aus

Denn die Situation in Venezuela war noch nie so schlimm. Was letztes Jahr 100 Bolivares kostete, kostet heute 168 Bolivares! Viele Wayuu-Frauen leben in ruralen Gebieten ausserhalb der Städte. Um dorthin zu gelangen, müssen die Frauen eine Vielzahl von Militärsperren überwinden. Dort nimmt man ihnen das Essen weg oder sperrt sie wegen illegalen Schmuggels ein. Über die venezolanische Grenze nach Kolumbien ist die Zufuhr von einem Kilo pro Produktkategorie gestattet, beispielsweise ein Kilo Mehl, da in Venezuela Produkte viel weniger kosten. Das ist ein Problem, denn die Wayuu-Frauen haben eine grosse Familie zu ernähren und reisen alle paar Wochen, um in Venezuela einzukaufen. In Kolumbien einzukaufen ist zu teuer für sie. Und warum auch, die Wayuu haben ja in der Regel doppelte Bürgerschaft. Laut Olivia Palmar, einer indigenen Journalistin, sitzen 110 Wayuu-Frauen wegen “Nahrungs-Schmuggels” im Gefängnis.

Wayuu women

Emanzipation von indigenen Frauen!

Besonders fördern wir die Unabhängigkeit der indigenen Frauen. Den indigenen Frauen steht eine besondere Rolle zu, weil sie die grösste Verantwortung in ihrer Gemeinschaft tragen. Deshalb stehen indigene Frauen bei uns im Zentrum. Sie sichern den Unterhalt der Familie, erziehen die Kinder, kämpfen für die Erhaltung der Natur und geben ihre Kultur weiter.

Wenn die indigene Frau Unterstützung erhält, wird ihrer ganzen Gemeinschaft und ihrem Umfeld geholfen. Deshalb vertreiben wir indigenes Kunsthandwerk und fördern damit die finanzielle Unabhängigkeit der indigenen Frauen. Mama Tierra hält sich an die Grundsätze und Standards von Swiss Fair Trade.

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Wayuu charity bags?

 

Mis amigos Wayuu

Wayuu people at Puerto Estrella Colombia

What is a Wayuu bag?
The Wayuu women crochet traditional bags out of cotton. According to the NY-Times, those ethno bags have reached high populance. Why? It goes back to 2001, when the Venezuelan model Patricia Velazquez, starring in the movie “The Mummie”, gave those bags to her colleagues on set. The success of the model with her indigenous roots was great. Right off the bat, Patricia founded the Wayuu-Taya foundation in favor of Wayuu children in Venezuela.

Who are the Wayuu?
The Wayuu originate from the northeastern part of South America. Counting 600.000 people, they make up the greatest community of indigenous people in Colombia and Venezuela.

What is a Wayuu bag?

The Wayuu women crochet traditional bags out of cotton. According to the NY-Times, those ethno bags have reached high popularity.

The Wayuu bag market

Since a couple of years, many tradespeople, luxury brands and designers are selling Wayuu bags. This is always done with the premise of supporting the Wayuu people financially. But is this true? Research of the Colombian TV channel RCN reveals the opposite. It is a pity that even the indigenous people contribute to the exploitation of their own kind.

What can be done against the exploitation of the Wayuu indigenous people?
1. Buying high quality, one looped bags
Before the Wayuu bags conquered the international market, Wayuu women waved their bags with one thread. In their culture, bags are crocheted as a socialising instrument, teaching them virtues like perfectionism and patience.
Since the bags are being sold worldwide, intermediaries let them be produced with a double thread, causing a loss of quality. The fabrication gets shortened from four weeks to three days, the pattern is imprecise and the loop often loose. With those bags of two threads, it only takes 1.5 stitches to crochet one centimetre. Therefore, bags made with two loops, take three times less effort!

2. Ask for the origin of the bag.
In case they derive from the Rio-hacha market, it can be taken as a bad sign. The Rio Hacha market is the base of many resellers worldwide, who buy the Wayuu bags to famine wages. A cheap bag costs about 18 USD, whereas in Switzerland they’re sold for 200 CHF. According to the Colombian TV channel RCN, indigenous people receive as little as 8 USD. Maybe you improve the live of a Wayuu women or maybe you increase sales for any middleman.
Unfortunately, it is not enough to buy the Wayuu bags. Information from the RCN is disillusioning. Wayuu are human beings, and good as well as bad ones exist. Exploitation is not an exception.

The Rio Hacha Market

3. Privilege NGOs or bags being sold from NGOs
NGOs or Non-Profit Organizations are legally bound to fulfill their purpose, which is of social nature. Instead is the company’s purpose eager to increase profits for a few owners.

4. Ignore amazon and ebay, where two looped bags can be found for 40 USD. It might be similar to the Wayuu bags, but for sure not an original piece. Bags that are made with little effort are not part of the Wayuu culture. They are simply imitations that drive the original Wayuu bags from the market.

Schlecht versus gutgemachte Wayuu-Tasche

 

We at Mama Tierra support indigenous women and their children. Is our opinion as Non-Profit Organisation, that all the revenues from their artwork should go back to their community. Their talent should benefit mostly them.

Wayuu women and their work from Mama Tierra on Vimeo.

Copyright: Verein Mama Tierra

Descuartizando la Madre Tierra por dinero

Juan Pablo Nuñez Morillo, 17. Mayo 2015, Maracaibo – El presidente de Venezuela Nicolas Maduro aprobó recientemente la explotación de 24.192 hectarias de selva en la Sierra de Perija, estado Zulia. Poniendo en riesgo la cuenca hidrológica del Guasare, que dejaría sin agua a una de las ciudades mas grandes de Venezuela, Maracaibo. Casi tres millones de personas se verían perjudicadas.

La Lucha contra el carbon es de todos, porque todos necesitamos agua

Presidente de Venezuela Nicolas Maduro

Los indigenas Wayuu fueron los primeros que se enfrentaron al gobierno protegiendo el agua del Zulia. El pueblo indígenas mas numeroso en Venezuela se vio obligado a desplazarse a orillas del río Socuy al abrirse la mina Paso Diablo en 1987. A partir de ese momento las aguas del rio Guasare fueron contaminadas por metales pesados producto de la actividad minera. Los Wayuu que emigraron al río Socuy emprendieron proyectos agroecológicos, como es el caso de los Maikiraalasalii. Una organización autónoma Wayuu protagonistas de la lucha ecológica que tomó fuerza cuando en el año 2003 el difunto presidente Chávez anunciara que triplicaría la producción de 8 millones de toneladas de carbon al año a 24 millones.

El anuncio de Chávez generó un gran descontento en los movimientos ecologistas, indigenas y campesinos. Movilizaciones se llevaron a cabo en todo el estado Zulia y en Caracas entre el 2003 y 2007. Teniendo como climax la gran marcha de Marzo 2005, que reunió a más de 3 mil personas en Caracas finalizando en Miraflores. El difunto Chávez no pudo atender la movilización personalmente, ya que estaba en una importante reunión con el polémico futbolista Maradona. Sin embargo, un delegado del presidente se reunió con los voceros de la marcha y acordaron la creación de una comisión que investigaría la situación de la extracción carbonífera en el norte de la Serranía de Perijá.Area de explotacion

Area de explotación

Después de aquella movilización, que los medios oficiales trataron de invisibilizar, Jaquelin Farias, Ministra de Ambiente en ese entonces,  difundió los resultados de dicha investigación en un contundente informe publicado en el 2005. Este estudio corroboraba la denuncia de indigenas y ecologistas: La actividad minera de carbón en esa zona es altamente riesgosa debido a la cercanía de los embalses y riós que surten de agua a la ciudad de Maracaibo y otros poblados.

En el 2007 el presidente Chavez se pronunció en televisión afirmando: “Ese carbon se queda debajo de la tierra”-. Lo cual reiteró su conclusión en varias oportunidades.

Arias Cardenas resucita el fantasma del carbón

En el 2012, Arias Cárdenas, gana la gobernación del estado Zulia. En su plan de gobierno no aparecía la palabra carbón por ninguna parte. Pero figuraban muchos proyectos de infraestructura que a una sola cosa: minería. Sin embargo, una vez ganadas las elecciones, frente a la basílica, icono de religiosidad de todos los Zulianos, el nuevo gobernador resucito el fantasma que ya había sido enterrado, el carbón.

Arias Cárdenas comenzó a promocionar la construcción de una Carboeléctrica, en especifico una termoeléctrica alimentada a base de carbón mineral, argumentando que en vista de la incrementada demanda energética existente en estado Zulia, que genera un deficit de 1000 MV en la región, y en vista de la disponibilidad de dicho mineral, la opción para la soberanía o independencia energética del Zulia, estaría en la construcción de esa Carboeléctrica.

El Cerrejon Souce: Wikipedia

El Cerrejon Souce: Wikipedia

Ecologistas rompen el silencio

Para los ecologistas, los movimientos sociales y pueblos originarios la carboeléctrica no vino a solucionar ningún deficit energético. Es la carnada para desarrollar en el occidente del país todo lo que IIRSA propone. Carlos Andres Pérez lo llamaba el eje de desarrollo occidental. Son proyectos neoliberales concebidos hace muchos años, que debido a la resistencia no se han podido llevar a cabo anteriormente.

En la actualidad estos proyectos han sido renombrados e incluyen: Megamineria de carbón en la Sierra de Perijá, Puerto America, Puerto Bolivar, Puerto Hugo Chávez, vías ferroviarias e incluyen adecuar los puntos fronterizos entre Venezuela y Colombia, con la finalidad de transportar el carbón del sur de Colombia y poder embarcarlo en estos megapuertos con salida al mar caribe y atlántico.

Los proyectos con el carbón son los mismos, el mercado es el mismo, los partidos políticos sí han cambiado.

Sinohidro es la empresa chica encargada de llevar a cabo la construcción e instalación de la dantesca carboeléctrica. Ya antes la gigante China ha realizado otros proyectos en Venezuela, ejemplo son las plantas termoeléctricas del Palito y Cabrera. Según Natalia Tobon, en su artículo -América Latina encuentra en China a su banco de cabecera- Los prestamos que realiza China en Sudamérica “son canceladas con suministros de materias primas como petróleo o cacao, o con la concesión de licencias de explotación de recursos naturales.
El fantasma del IIRSA sigue vivo sin importar la tolda política. De izquierda a derecha, lo que que se quiere es chupar las riquezas naturales y desvalijarlas para la venta en el primer mundo. Todo financiado por el World Bank con sede en Washinton.
Desde el año 2000, todos los países suramericanos tienen en sus planes de gobierno una agenda para desarrollar infraestructura de todo tipo: carreteras, autopistas, puertos, megapuertos, aeropuertos, y comunicaciones. No es una casualidad. Todos responden al megaplan IIRSA (Integración de la Infraestructura Regional Suramericana), que en nombre de la integración y desarrollo, pretende unificar todo el continente.  Hablamos de proyectos que involucran a 12 países integrados a manera de ejes y comunicados por medio de vías terrestres e hidrovías con la finalidad de que la materia prima tenga salida a los distintos puertos ubicados estratégicamente en los océanos Pacífico y Atlántico y en el Mar Caribe.

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Descuartizando la Madre Tierra 
En este plan, Venezuela pertenece a dos ejes primordiales: El Eje Andino y el eje Escudo Guayanés. No parece ser tampoco una casualidad que los planes de gobierno de la Revolución concuerden perfectamente con los proyectos establecidos por el IIRSA.
Mientrastanto ecológistas resistiendo
La resistencia ecologista por su parte ha venido realizando muchas movilizaciones advirtiendo a la población sobre las consecuencias que traería dicho proyecto, la perdida de la fuentes de agua, la contaminación de la zona y lluvias ácidas en la región. incluso la denuncia de como Venezuela hipócritamente seguiría aportando más CO2 a la atmósfera, contribuyendo así directamente al calentamiento global a la par que sus discursos se endurecen en las cumbres de cambio climático.
El gobernador Arias Cardenas en vista de este gran obstáculo, ordenó una comisión para desarrollar una investigación sobre las posibles alternativas a la instalación de una carboeléctrica. Para su sorpresa según este informe, el deficit puede solventarse con energías alternativas como eloica o solar ademas de aportar 10.000 MV al sistema eléctrico nacional. Porque entonces preferir 1.000 MV de la carboeléctrica con todas sus fatales consecuencias ambientales, sociales y culturales en vez desarrollar 10.000 MV con el parque eólico de la Guajira y la instalación de paneles solares. En vista de este argumento, el gobernador rompió el dialogo con los movimientos ecologistas.

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El puñal en la espalda
El 10 de febrero, como balde de agua fría, aparece en la gaceta oficial 40.599 firmada por el presidente obrero y autodefinido como ecosocialista Nicolás Maduro el decreto 1.606. En primera instancia nacionaliza las concesiones de varios lotes de carbón en la cuenca del Guasare y nombra a Carbozulia como encargada de presentar en un año el plan de explotación de 24.192 hectáreas de carbón en una zona ya afectada por las minas existentes y donde se encuentra el sistema hidrológico más importante del occidente de Venezuela. Ademas animales endémicos que se extinguirían con dicha explotación de carbon
El decreto no ha sido consultado con las comunidades aledañas afectadas por el proyecto. Carbozulia lo ha venido ofreciendo como la solución y el desarrollo para la zona. El mismo patrón de colonialismo neoliberal extractivista. Esta vez se existen propuestas viables de energías limpias y desarrollo agroecológico, pero son rechazadas categóricamente por el gobierno. ¿En verdad se prefiere contaminar todo un estado, desalojar a comunidades indigenas, extinguir animales únicos de la region habiendo alternativas? ¿Porque?
Las asambleas públicas y autoconvocadas a la calle

El 23 de marzo los movimientos ecologístas realizaron la 1era asamblea popular pública y autoconvocada, actividades que tienen como objetivo exponer el informe de energias alternativas tan esquivado por el gobernador. Actividad realizada en la Plaza Bolivar de Maracaibo donde Arias Cárdenas y su cuñado, Secretario de ambiente Victor Padrón, así como el presidente de Carbozulia, no asistieron. Quedando así sus sillas vacías en una plaza Bolivar que se dividía entre cientos de personas vestidas de rojo firmando contra el decreto de Obama y 120 ecologistas que analizaban el decreto 1.606 de Nicolás, que amenaza el ecosistema que surte de agua los embalses que alimentan la ciudad.

Posteriormente el 8 de abril se realizó en Paraguaipoa, principal pueblo Wayuu de la guajira venezolana, la segunda asamblea popular y autoconvocada, donde asistieron aproximadamente unas 100 personas entre ellos varios lideres Wayuu.

La tercera asamblea se realizó el pasado 22 de abril, día mundial de la tierra, en Caracas, en frente del Ministerio para el Poder Popular y Energia Electrica, que tenia como finalidad precisar la posición del ministro Chacón en el tema de la carboeléctrica. El ministerio propuso realizarla en su auditorio interno. El Ministro Chacón tampoco asistió a la asamblea, en su lugar envió a varios directores de área que concluyeron en su preferencia de instalación de una termoeléctrica a base de gas en vez de carbón para cubrir el  déficit de casi 1000 MV en la región zuliana y donde se recalco la falta de presupuesto para el parque eólico.

En el Zulia, mientras se escribe este artículo, comenzaron los racionamientos eléctricos nuevamente.  Si bien la visión desarrollista neoliberal contempla que –allí esta ese carbón y hay que venderlo- los ecologistas responden que –allí tambien están los rios, los bosques, el agua y la vida en fin. Tambien se encuentran comunidades indigenas Bari, Japreira, Yukpa y Wayuu que son autosustentables y esta vez no van a ceder su territorio ancestral.

Protégé una delas ultimas selvas de Venezuela y la fuente de agua del Zulia.

 

 

 

Visitanto la tierra de Juya; dios de la lluvia

Sentía como el latido de mi corazón se aceleraba con cada metro que nos acercábamos a la alcabala. Un guardia venezolano abrió el maletero y encontró la comida que llevábamos hacia Colombia. Sosteniendo su su rifle dijo: “¿Sabían que el tráfico de comida es un delito que se paga con cárcel?”.

“Somos trabajadores sociales. Ayudamos a los pobres“, respondió el periodista indígena que viajaba a mi lado. “Adelante, pero para la próxima ya sabe”, contestó el guardia.

Guaridas Venezuela, Paraguachon (cesarnoticias.com)

Frontera Venezuela-Colombia, Paraguachón (cesarnoticias.com)

El trayecto hacia la Alta Guajira, desde el extremos occidental de Venezuela a la punta de Suramérica en Colombia, fue toda una odisea. Me impresionó como el chofer conocía el camino como la palma de su mano. Parecía lanzar dardos a ciegas, siempre tirando al blanco. Durante 8 horas atravesamos caminos verdes sin extraviarnos.

Caminos verdes hacia la Alta Guajira, Venezuela

Caminos verdes hacia la Alta Guajira, Venezuela

Guardando imágenes en el alma

Cuando llegamos ya era de noche, sólo se veía la cara de Yarariyu iluminada por un foco. “¡Por fin llegaron!”, exclamó. Después de hablar un rato con Yarariyu, me dormí en mi hamaca observando las estrellas. La luz de la civilización, nunca me había permitido apreciar el cielo estelar en todo su esplendor. Quise tomar una foto, pero Yarariyu dijo, “guarda los ancestros en tu corazón. En Tu alma perduran más que en una foto”. Para los Wayuu, los muertos se van a Jepirra, un lugar donde se encuentran los fallecidos para posteriormente volverse estrellas.

Mujer Wayuu

Mujer Wayuu

El canto de los gallos me levantó a las 4:50 am. Por fin la luz ahuyentaba la noche, revelando la maravillosa tierra de mis antepasados indígenas Wayuu. Nunca había visto cactus tan majestuosos. La tierra estaba árida, ya que no había llovido por 2 años.

Conociendo el clan del tigre

Mis amigos Wayuu

Mis amigos Wayuu

Yarariyu me tomó de la mano y me presentó su clan, llamado Uliana. Es el clan del tigre, al cual también pertenecía mi abuelo. Conocí a su tía Marta. Estaba sentada encima de una roca, tejiendo una hamaca en un telar de palo. Me impresionó como movía sus dedos, parecía una araña tejiendo su tela. Una hazaña considerando que Marta es casi ciega.

Admirando el telar de una mujer Wayuu

Admirando el telar de una mujer Wayuu

La familia nos agradeció mucho la comida que llevamos. Desde que el ejercito venezolano militarizó su territorio, a los Wayuu se les hace difícil transportar comida, económicamente accesible para ellos, hacia Colombia.

Siendo testigo del dios de la lluvia Juya

El tercer día ocurrió un milagro. De repente el cielo se oscureció, espantando una bandada de cardenales. Las nubes se engrandecían, rayos caían en el mar, mientras el viento nos soplaba la arena en la cara.
Los niños exclamaban;¡ahí viene, ahí viene! Las mujeres suspiraban, por fin Juya fecundará la tierra que nos dará de comer. No había llovido desde hace dos años. Oscureció y mientras reposábamos en nuestras hamacas, los abuelos contaban las historias del padre de todos los Wayuu, Juya. En la cultura occidental hablariamos de un dios, pero los Wayuu ven a Juya como un abuelo que se manifiesta por la lluvia. Los ancianos gozan de un alto respeto en esta cultura indigena, ya que transmiten el conocimiento concentrando el saber de muchas generaciones. Su función social y educativa es esencial.

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El paso de Juya, el “dios” Wayuu de la lluvia

La despedida

Pasaron las semanas y tuve que regresar a Suiza. Yarariyu preguntó:”¿tu crees que nuestro pueblo logre sobrevivir?” Mi amigo le respondió: “Ni toda la oscuridad del mundo podrá con la luz de una sola vela”.

Cacique Wayuu

Cacique Wayuu

Der Wayuu-Taschen-Markt: Kunst versus Kommerz

Yonna

Rusvelt Machado, Asociación Wayuu Araurayu

Wer sind die Wayuu?

Die Wayuu-Indigenen besiedeln den nördlichsten Zipfel Südamerikas. Mit 600 000 Personen ist es das zahlenmäßig größte indigene Volk Kolumbiens und Venezuelas. Als benachteiligte Bevölkerungsgruppe führen die Wayuu allerdings kein idyllisches Leben, sondern einen Überlebenskampf. Gründe dafür sind mangelnder Zugang zu sauberem Trinkwasser, Umweltverschmutzung und Inflation. Gemäss Recherchen des kolumbianischen Senders RCN sterben in La Guajira monatlich 50 Wayuu-Kinder unter 5 Jahren. 2013 zählte UNICEF Kolumbien 27,9 Prozent unterernährte Kinder in La Guajira Kolumbien.

Wayuu-Tasche mit Si'ira TragendPerfekte Wayuu-TascheWas ist eine Wayuu-Tasche?

Das Kunsthandwerk hat einen hohen Stellenwert in der Wayuu-Kultur. Letztere kommt in Mythen, Übergangsriten und Bräuchen zum Ausdruck. Eine Wayuu-Tasche wird mit drei Techniken kreiert: Weben, Knüpfen und Crochet-Häckeln, wobei das Häkeln relativ innovativ ist.

Das Wayuu-Volk lebte für viele Jahrhunderte abseits der westlichen Welt. Erst im 19. Jahrhundert drängte die katholische Kirche in die La Guajira Wüste ein und bewegte eine Grosszahl Indigener zum katholischen Glauben zu konvertieren. So haben die Wayuu-Frauen von Nonnen häkeln gelernt.

Heute haben laut der NY Times diese Ethno-Taschen Kultstatus erreicht.

Wie wurden die Wayuu-Taschen zum Mode-Accessoire? 

Die Geschichte beginnt im Jahr 2001, als das venezolanische Model Patricia Velazquez, Darstellerin im Blockbuster „Die Mumie“, ihren Hollywood-Kollegen Wayuu-Taschen umhängte.

Der Erfolg des Models mit indigenen Wurzeln war gross. Prompt gründete Patricia die Wayuu-Taya-Stiftung zugunsten von Wayuu-Kindern in Venezuela. Leider vertreibt Wayuu Taya Taschen mit doppeltem Faden; diese sind in Europa weit verbreitet und zeigen ein lockeres, ungenaues Maschenbild.

Bei den Wayuu-Taschen existieren Qualitätsunterschiede

Laut der bekannten Wayuu-Kunsthandwerkerin Eudoxia Iguaran (88 Jahre) sind jene Wayuu-Taschen, die mit doppeltem Faden gehäkelt werden, eine Neuerscheinung. Die Wayuu-Kultur setzt Perfektionismus im Kunsthandwerk voraus. Diesem Qualitätsanspruch werden die meisten Taschen, die mit doppeltem Faden hergestellt werden, nicht gerecht.

Schlechte versus gute Qualität

Die wahre Tradition der Wayuu ist das perfekt kreierte Kunsthandwerk

Nach der ersten Menstruation eines Wayuu-Mädchens führen erfahrene Kunsthandwerkerinnen sie in die Wayuu-Kunst ein. Durch das Weben und Häkeln prägt sich das Mädchen positive Werte wie Fleiss, Respekt und Perfektionismus ein. Die Qualität der Tasche zeugt von ihrer Intelligenz, ihrem Können und ihrer Lernfähigkeit.

Was zeichnet eine Qualitätstasche aus?

Die Wayuu-Tasche sollte fest gewoben sein. Ein lockeres Gewebe ist ein Indiz dafür, dass die Kunsthandwerkerin an Faden gespart hat. Nach der Erfahrung von Alex Garcia Palmar, der aus einer Familie von Kunsthandwerkern aus Maicao stammt, weist ein lockeres Maschenbild darauf hin, dass der Kunsthandwerker unterbezahlt ist. So sprechen auch lose Fäden oder einfach verdrehte anstatt geknüpfter Schnürbänder für eine verkürzte Fertigungszeit. Ein ausgearbeiteter Taschenboden weist auf einen höheren Rang der Kunsthandwerkerin hin. Die Faustregel ist: je komplexer und symmetrischer das Design, desto höher die Qualität der Tasche.

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Der Wayuu-Taschen-Markt

Seit ein paar Jahren vertreiben Einzelhändler, Luxusmarken und Designer Wayuu-Taschen und das stets unter der Prämisse, dass der Vertrieb der Taschen das Wayuu-Volk unterstützt. Aber ist dem so? Recherchen des kolumbianischen Fernsehsenders RCN zeigen, dass eine Ausbeutung der Wayuu-Indigenen stattfindet. Enttäuschend ist, dass auch Indigene selbst an der Ausbeutung der eigenen Stammesleute beteiligt sind.

Wie unterstützt man die Wayuu nun? 

  1. Den Händler nach der Herkunft der Taschen fragen.

Falls diese vom Rio Hacha-Markt kommen, ist das kein gutes Zeichen. Der Rio Hacha-Markt ist Hort von Wiederverkäufern, die Wayuu-Taschen laut dem RCN Sender zu Hungerlöhnen beziehen. Eine billige Tasche kostet dort 18 USD, in der Schweiz wird sie zu 200 USD verkauft. Gemäss dem kolumbianischen Fernsehsender RCN erhalten die Indigenen rund 8 USD.

Leider genügt es auch nicht, von Wayuu-Indigenen Taschen zu kaufen. Die Informationen des RCN-Senders sind ernüchternd. Auch die Wayuu sind Menschen und davon gibt es gute und böse.

Der Markt in Rio Hacha Kolumbien

2. Non-Profit Organisationen als Anbieter bevorzugen

Die Statuten, ein Jahresbericht der NPO oder eine Beschreibung ihrer sozialen Projekte geben Aufschluss über das Engagement und Professionalität. Schauen Sie sich genau den Werdegang und Erfahrung der Anbieter an.
Händler sollten einen glaubhaften Codex für ihren Handel aufweisen können. Die Frage danach wieviel eine Kunsthandwerkerin für ihre Arbeit erhält ist berechtigt.

3. Versteigerungsplattformen bitte nicht

Finger weg von Amazon oder Ebay, wo sich Taschen für 40 USD finden lassen. Die Herkunft der Taschen ist ungewiss, eventuell stammen sie aus China.

4. Qualitativ hochstehende Taschen vorziehen

Bevor die Wayuu-Taschen kommerziell ins Rollen gekommen sind, haben sie Wayuu-Frauen mit nur einem Faden gehäkelt. In der Kultur der Wayuu häkeln die Frauen die Taschen als Sozialisierungsinstrument, um sich weibliche Tugenden wie Perfektionismus und Geduld einzuprägen. Deswegen empfehlen die Ethnologen und Wayuu-Kunsthandwerker von Mama Tierra in Kolumbien und der Schweiz feinmaschige Taschen.

Seit die Taschen Absatz gefunden haben, lassen Zwischenhändler sie mit doppeltem Faden produzieren, was einen Qualitätsverfall des Produkts zur Folge hat: die Erstellungsdauer verringert sich von 3 Wochen auf 3 Tage, die Muster werden ungenau und die Maschen locker. Bei Taschen aus zwei Fäden braucht es nur 1,5 Stiche, um einen Zentimeter zu häkeln. Somit benötigen jene Taschen, die mit zwei Maschen gefertigt werden, fast dreimal weniger Aufwand.

Laut der Kunsthandwerkerin Eudoxia Iguaran (88 Jahre) entsprechen Taschen, die schnell hergestellt werden,  nicht der Wayuu-Kultur. Frau Iguaran sieht diese Taschen als Imitate, die die echten Wayuu-Taschen vom Markt vertreiben und die Wayuu-Kunsthandwerker schlecht dastehen lassen. Dem halten Händler entgegen, dass sie für die Wayuu Arbeitsstellen kreieren würden. Als NPO fordern wir Sozialleistungen und faire Löhne (250 USD ist der Mindestlohn in Kolumbien) für die Wayuu als Arbeitnehmer.

Eudoxia María Iguarán ist als die beste Wayuu-Handwerkering in Kolumbien bekannt. Hier übergibt der kolumbianische Präsident Santos Frau Iguaran einen Preis für exzellentes Kunsthandwerk.

Eudoxia María Iguarán ist als die beste Wayuu-Handwerkerin in Kolumbien bekannt. Hier übergibt der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos Frau Iguaran einen Preis für exzellentes Kunsthandwerk.

Wie erkennt man hochqualitative Wayuu-Taschen?

Copyright: Verein Mama Tierra (Schweiz), Asociación Indigena Mama Tierra (Kolumbien). Dieser Inhalt kann ohne unser Einverständnis nicht publiziert werden. Der Artikel spiegelt unsere Meinung und Recherche als NPO wider.

Interviews mit Wayuu-Kunsthandwerkerinnen.

Eudoxia María Iguarán (Nazaret Colombia) from Mama Tierra on Vimeo.

Wayuu women and their work from Mama Tierra on Vimeo.

Beim Kauf einer Wayuu-Tasche unbedingt auf Folgendes achten!

Wayuu Frauen1Die Wayuu sind das zahlreichste indigene Volk in Kolumbien und Venezuela und leben in der Grenzregion beider Länder. Das Volk ist für seine Ethno-Kunst weltweit bekannt. So sieht man Wayuu-Taschen in Läden von Amsterdam bis Zürich. Die grossen Qualitätsunterschiede zwischen den Tribal-Taschen sind eher unbekannt.
Auf die Qualität sollte man aber unbedingt achten, denn sie ist eine Garantie für einen besseren Lohn der Wayuu-Frauen, die die Taschen herstellen. Bei Billiglöhnen tritt ein Negativeffekt ein. Die Indigenen fertigen die Taschen immer schneller, mit einfachen Mustern und in niedrigerer Qualität: Hauptsache günstig. Durch das Kürzen der Anfertigungszeit von vier Wochen auf drei Tage verliert die Tasche an spiritueller und kultureller Bedeutung.

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Die Wayuu haben am Tag der indigenen Frau nichts zu feiern. Im Gegenteil!

Screenshot 2014-09-23 20.12.22Wayuu-Frauen haben anlässlich des Tages der indigenen Frau vom 5. September eine Informationsveranstaltung in Maracaibo organisiert. Die Wayuu sind das zahlreichste indigene Volk in Venezuela und Kolumbien. Wie die meisten Indigenen kämpfen die Wayuu täglich gegen Armut, Diskriminierung und Hunger an. Den Event haben die Frauen #WirSindAlleBartolina benannt und somit Bartolina Sisa gewidmet. Sie war eine bolivianische Indigene des 18. Jahrhunderts, die wegen ihres Befreiungskampfs von den Eroberern hingerichtet wurde. Mit der Veranstaltung wollten die Wayuu-Frauen über ihre Lebensumstände informieren und die Öffentlichkeit aufrütteln. Zu unserer Überraschung war der Saal war fast leer. Ein Zeichen der Gleichgültigkeit der Venezolaner gegenüber den Indigenen?

Angela Fernandez hat ihren Kampf, venezolanische Soldaten zu Rechenschaft zu ziehen, mit dem Publikum geteilt. Streitkräfte hatten im März ihren Ehemann Nelson Gonzalez erschossen. Er hatte den Halteschrei der Soldaten überhört, weil er im Auto laut Musik hörte. Daraufhin wurde er erschossen. Nelson wurde in einem Spital in einem kleinen Dorf namens Paraguaipoa behandelt, wo es an medizinischer Versorgung mangelte. Er erlag nach vier Stunden seinen Verletzungen. Der Soldat, der auf Nelson geschossen hat, ist Angela bekannt. Doch nach sechsmonatigem Streit mit den Behörden hat immer noch kein Gerichtsprozess stattgefunden.

Olimpia Palmar ist junge Journalistin für das Wayuu-Radio Fe y Alegria. Mit Tränen in den Augen beschrieb sie ihre täglichen Lasten. Olimpia hat zwei Kleinkinder, die sie trotz extremer Inflationsrate, trotz Wasser-, Lebensmittel- und Elektrizitätsknappheit durchbringt. Wochenlang fehlt die Wasserzufuhr, die Elektrizität kommt und geht. Aber was schwerer zu verkraften sei, seien die Beleidigungen der Stadtmenschen in Maracaibo. Die Wayuu seien alle Schmuggler! Sie würden das Essen, das in Venezuela fehlt, nach Kolumbien verkaufen. Alle seien Diebe, so die Alijuna (die Westlichen). Der Kampf aller Wayuu-Frauen ist es aber, ihren im Durchschnitt 7 Kindern genügend Nahrung zu bringen.

Viele Wayuu-Frauen leben in ruralen Gebieten ausserhalb der Städte. Um dorthin zu gelangen, durchlaufen die Frauen eine Vielzahl von Militärsperren. Dort nimmt man ihnen das Essen weg oder sperrt sie wegen illegalen Schmuggels ein. Über die venezolanische Grenze nach Kolumbien ist die Zufuhr von einem Kilo pro Produktkategorie gestattet, beispielsweise 1 Kilo Mehl nicht 2. Das ist ein Problem, denn die Wayuu-Frauen haben eine grosse Familie zu ernähren und reisen alle paar Wochen, um in Venezuela einzukaufen. In Kolumbien Einkaufen ist zu teuer für sie, und warum auch, sie sind ja auch Venezolanerinnen. Gemäss Olivia, die in der Organisation für Menschenrechte der Guajira tätig ist, sitzen 110 Wayuu-Frauen wegen “Nahrungs-Schmuggel” im Gefängnis.

Soraia Morales ist Direktorin der indigenen Universität Aldea Universitaria in Venezuela. Sie gratulierte Olivia, weil sie noch imstande ist zu weinen. Ihre Tränen habe die Fünfzigjährige vor langem vergossen. Sie sei jetzt nur noch wütend. Um pünktlich an der Konferenz zu erscheinen, die um 9 Uhr morgens angefangen hatte, sei sie um 3 Uhr morgens aufgestanden. Obwohl ihr Zuhause nur knapp eine Stunde entfernt liegt, musste sie stundenlang Schlange stehen. Die Strassen von La Guajira nach Maracaibo sind von Soldaten gesperrt. Sie mobben die Wayuu, beleidigen sie und nehmen ihnen weg, was immer sie können.

Soraia träumt von einem Wayuu-Kalender, Masterstudiengängen in Wayuunaiki (die Wayuu-Sprache) oder Büchern über die Wayuu-Kultur. Leider bleiben diese Projekte Träume, denn der Kampf der Wayuu-Frau ist es, ihre Familie durchzubringen und nicht dabei im Gefängnis zu landen.

Conferencia dia de la Mujer indigena from Mama Tierra on Vimeo.

Hintergrundinformationen zum Schmuggelproblem in Venezuela

Der verstorbene Präsident Hugo Chavez verabschiedete eine Reihe von Gesetzen, um den Indigenen aus der Armut zu verhelfen und somit „Gerechtigkeit“ geschehen zu lassen. In diesem Rahmen vergab Chavez Kredite an die Wayuu-Indigenen, um Lastwagen zu kaufen und das günstige Benzin in Kolumbien zu verkaufen. Das Geschäft mit dem Benzin eskalierte aber zu einem politischen Konflikt mit Kolumbien. Dort kostet das Benzin hundertmal mehr als in Venezuela. 2010 war Schluss! Derselbe Hugo Chavez erklärte die Guajira in Venezuela zum Militärdistrikt der „Bolivarianischen Republik Venezuela“, um dem “Schmuggel” ein Ende zu setzten. Laut Leonel Lopez, Sekretär der Organisation für Menschenrechte der Guajira, haben Streitkräfte seit der militärischen Besetzung in La Guajira 25 Wayuu-Indigene umgebracht.

Rassismus und Xenophobie

Obwohl das Volk in Venezuela ethnisch durchmischt ist und indigenes Blut in ihren Adern strömt, verteufelt die Mehrheit der Kreolen die Wayuu. Der Warenmangel und die Versorgungsknappheit seien Schuld der Wayuu. Die „Indianer“ würden die subventionierten Lebensmittel und Benzin mit Profit in Kolumbien verkaufen, so die Medien und Politiker in Venezuela. Doch ist diese Minderheit in der Lage, einen derart organisierten Schmuggel zu betreiben? Rund 10 Militärwachen auszutricksen oder zu bestechen, um von Maracaibo nach Maicao zu gelangen? 8% der Bevölkerung des angrenzenden Staat Zulia sind Wayuu-Indigene.

Ganz Venezuela leidet an Warenmangel. Die Wahrheit ist, dass die Privatwirtschaft praktisch nichts mehr produziert, sei es wegen der hohen Inflationsrate oder der Enteignungsgefahr. Die Diskriminierung von Indigenen wie den Wayuu seitens der Venezolaner bleibt ein gravierendes soziales Problem.

Fakt ist, die Wayuu-Frauen stehen alleine mit ihrem Leid. Wie die indigene Freiheitskämpferin Bartolina, leiden auch die Wayuu-Frauen. Ständig werden ihre Menschenrechte verletzt.

Discriminacion constante de los indigenas Wayuu en Venezuela

Por Faviana García el 09 de Agosto de 2013 en el Diario La Verdad. @manuelessa

A estas fechas esta situación se a agravado en Zulia, la estigmatización y el odio hacia los Wayuu por el “Bachaqueo” se ve y escucha en la calle a viva voz.

“Se les acusa de “bachaqueros” a los wayuu, y por ello sufren represiones al intentar comprar alimento para sus familias. Hoy se celebra el Día Internacional de los Pueblos Indígenas, pero no hay nada que festejar. La discriminación hacia la etnia está latente en la ciudad.

Mientras se acercaba a la puerta de cristal de la farmacia, notó que a pocos pasos un anciano intentaría cruzar por el mismo portal. Decidió entonces cederle el paso al hombre, de aproximadamente 90 años. La mujer vestía manta guajira, como acostumbra su etnia, dio los “buenos días”; el hombre, ante el saludo, respondió: “buenos días, señora. No se vaya a llevar todo”. Con esas palabras Gisela Iguarán sintió en carne propia el mal con que son vistos los suyos. “Ahora a todos los guajiros se les llama ‘bachaqueros'”, lamentó.

La dinámica en la ciudad cambió, y con el nuevo panorama los wayuu hoy son más discriminados que antes por su raza. “Se  ha creado una xenofobia contra la manta guajira, cosa que me preocupa. Nosotros hemos sido tan nobles de compartir nuestra vestimentas”. Para Iguarán, representante de la cooperativa Tawalacoop 30, las mujeres guajiras son las que sufren más los prejuicios.

Parte de este problema inició cuando empezaron a conseguir el alimento sumamente caro en Las Pulgas, mercado donde solían abastecerse para llevar la comida hasta La Guajira. “A raíz de que aumentan los precios, las mujeres emigraron hacia los supermercados”. Esta situación las llevó a someterse a largas colas para comprar el arroz y la harina que tanto buscan para garantizar la nutrición de su familia. “Buscar el sustento para sus hijos es lo que las obliga”.

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Rechazo

La mujer wayuu es la que produce, explica. “Antes teníamos la ventaja del hombre que trabajaba en la cámara de la construcción. Los viernes veías las colas de las guajiras para que le pagaran a ellas y así comprar la comida. Hoy en día hemos sido desplazados por colombianos indocumentados, los hacendados los contratan para no tener una carga tributaria”, y por esa razón algunos hacen de la compra de alimentos un negocio.

“Se nos está violando el derecho de género, es la mujer wayuu la que ya no puede ir a un cajero automático, donde ya no puede ir a abrir una cuenta bancaria, donde no puede ir a un supermercado para hacer su vida normal como cualquier ciudadano, la ven mal, a mí me ha pasado”. Reclamó que esta situación ha salpicado a los niños. “El Día del Niño, una mujer wayuu colocó cada uno de sus ocho en una cola diferente para que disfrutaran de los juegos.  Cuando le tocó el turno a uno, pasaron los siete restantes. Un señor le dijo ‘¿Aquí también vas a bachaquear?’. Allí esta el irrespeto, por acciones individuales no se puede generalizar, ni mucho menos criminalizar”.

En la cadena de problemas “atacaron a los más débiles”. “Las mujer wayuu es la afectada, tiene que soportar el juego psicológico y la presión a la que es sometida todos los días”. Culpó al Ejército y al Sebín de la represión de la que son víctimas. “Uno, al salir de la Alta Guajira, sabe cuándo salió, pero no si va a regresar. Salir a buscar la comida a sus hijos implica un riesgo por tantas alcabalas, principalmente en La Troncal de Caribe”.

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Raíz del problema

Natalia Sánchez, socióloga, explicó que este es uno de los síntomas de la discriminación racial que se está haciendo cada vez más evidente. “Fundamentalmente el elemento disparador es la política económica, que permite que se vendan unos productos por debajo del precio que efectivamente tienen y eso genera distorsión en el estado”.

Con el Plan de Seguridad Alimentaria no se está erradicando la desigualdad social ni la pobreza, ni se le brinda un trabajo digno a la gente, aseguró Sánchez. “Esta es la única ciudad donde ir a un supermercado es un trabajo. Hay un problema social brutal que podemos ver en todos los mercados, en vez de estar ayudándolos, se está profundizando un proceso de discriminación racial”.

Se está viendo el problema de forma equivocada, resaltó. “No hay nada peor para una sociedad que no se le den explicaciones; no es culpa del ‘bachaqueo’ que no conseguimos los productos, sino por la mala política económica. Es una experiencia desastrosa. Un estrato medio le echa la culpa a la etnia del desabastecimiento, y no es así”. A estos señalamientos se les “rechaza por tener leyes diferentes a otras etnias”.

Marchan por los wayuu

Una masa humana marchará hoy desde el sector El Rabito, en la Alta Guajira. Gisela Iguarán, representante de la comunidad, invitó a la movilización para fomentar el orgullo de ser aborígenes, con motivo de celebrarse hoy el Día Internacional de los Pueblos Indígenas. A las 7.00 de la mañana se tiene previsto comenzar la concentración.

En cifras

Según los resultados del censo poblacional del Instituto Nacional de Estadística de 2011, se estimó que las poblaciones indígenas aumentaron con respecto al censo de 2001. En el país hay 365 mil 920 hombres que representan un 50,46 por ciento y 359 mil 208 mujeres para un total de 725 mil 148 personas que se declararon como indígenas.

Habitantes indígenas

  • Zulia: 61 por ciento.
  • Amazonas: 10 por ciento
  • Bolívar: 8 por ciento
  • Delta Amacuro: 6 por ciento
  • Anzoátegui: 5 por ciento
  • Sucre: 3 por ciento
  • Apure: 2 por ciento
  • Monagas: 2 por ciento
  • Otros estados: 3 por ciento

Etnias

  • Wayuu: 58 por ciento
  • Warao: 7 por ciento
  • Kariña: 5 por ciento
  • Pemón: 4 por ciento
  • Piaroa: 3 por ciento
  • Jivi: 3 por ciento
  • Añú: 3 por ciento
  • Cumanagoto: 3 por ciento
  • Yucpa: 2 por ciento
  • Chaima: 2 por ciento
  • Yanomami: 1 por ciento
  • Otros pueblos: 9 por ciento

Pobreza

La Guajira es el municipio más pobre del Zulia, con un 79,01 por ciento. En esta jurisdicción se encuentra concentrada la mayoría de la etnia Wayuu, así como en Mara y en el oeste de Maracaibo.”

Photoshooting mit Sandra Gojkovic

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Gürkan Sengül, Sandra Gojkovic, Alexandra Vera und Helferinnen

MAMA TIERRA hatte das erste Shooting mit den Wayuu-Taschen! *Freude herrscht* Auf aargauischem Boden an der Aare haben wir mit der Geschäftsführerin von The India School Project, Sandra Gojkovic, geblitzt. Der Photograph: Gürkan Sengün vom Photostudio AIEI aus Brugg. Stilistin: Alexandra Vera und Katherine Portmann. 

Alexandra and Sandra

Alexandra and Sandra

Die Prämisse war: Primavera! Uns inspirierten die Farben des Frühlings und die Bedeutung der Blumen in der Wayuu-Kultur. Für die Wayuu bedeutet der Frühling Fülle und Überfluss: Im Mai regnet es in der Guajira-Wüste. Neue Nahrungsquellen sprissen aus dem Boden, Blumen und Früchte gedeihen. Die Landschaft verändert sich rasch, sie wird von einer Wüste zu einer grünen Oase.

Sandra

Sandra

Sandra Goji

Sandra Gojkovic

Katherine Portmann

Katherine Portmann

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Sandra Gojkovic

Tooloichimananaa (Aranaga Epieyu)

Tooloichimananaa, ein Gebiet in La Guajira (Aranaga Epieyu)

Hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen

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Alex Vera

Sandra Gojkovic

Sandra Gojkovic

Interview: Mirja Wark about traditional Wayuu weavings

Mirja Wark

Mirja Wark

Mirja Wark is a professional weaver educated at the Henri Story Institute in Belgium. She has written a book called Si’ria, studying extensively the weavings of the Wayuu women between Colombia and Venezuela. In an interview with her, MAMA TIERRA captured some of her amazing experiences with the best weavers of the world: the Wayuu. 

Why did you investigate the Wayuu weavings? 

I started investigating the Si’ira traditional belt in 1991, while living with my family in Venezuela. As a professional weaver, I was looking for a challenge and I found it in the Kanas designs of the Si’ira and Shei’i belts. The book documents the ancestral designs of the Wayuu with a step by step guide on how to weave the Kanas. The Wayuu had collected this knowledge over hundreds of years and I found it a pity that they were loosing this ancestral knowledge. I wanted to make a contribution and safeguard this weaving tradition. It was then when the plan for this book was born. I wanted to be it a gift to the Wayuu, as a token of my appreciation for their work and as a thank for sharing their knowledge with me. 15 years later my book about Wayuu weavings was first printed.

Who taught you to weave Wayuu patterns? 

Si'iraI was taught by an elderly lady called Cantus in Kareme Venezuela, between 1992 and 1993. We did not share the same language.
It was extremely difficult to learn weaving. Cantus went fast like a spider with her fingers. It took me two weeks sitting daily 8 hours on a stone in front of the loom to figure out how to move my hands correctly. I cried, the women made fun of me but in the end, I left with a half woven belt. Cantus massaged my forehead and sang a song which meant as much as “that you may not loose what you have learned in your travels”. At home I put the belt back on a loom and finished it. When I returned a few months later and showed the women the completely finished piece, they were impressed. From that moment on I was one of them. I was no longer treated as a foreigner, an ‘alijuna’, but trusted and protected.

How can one learn to weave the Wayuu Kanas?

A normal way of learning this technique would be to first learn to warp a loom and weave a plain belt with rolled edge and finishing tassels. Then a simple hourglass motive is taught and bit by bit the technical difficulties are introduced. Weaving the Kanas patterns is considered the highest art of weaving in the Wayuu culture. In the past, several women sitting next to each other would weave a shei’i . This would first be a cacique’s cloak and later a funerary cloth. Few shei’i have survived, as people were buried with it. In fact, the shei’i I have seen have corpse stains in it. 

Mirja-Wark2What do you think about the Wayuu weavings? With whom can you compare them? 

Let’s first define what is weaving: that is a piece of cloth constructed on a loom with vertical threads called warps and with horizontal threads called wefts. In Spanish one uses the word ‘weaving’ also for  crochet and knitting. Although I admire the crocheted Susu mochila’s enormously, I think the weaving of Kanas is much more complex. It is amazing that in La Guajira, where the Wayuu were isolated for so long, they developed this complex structure that enabled them to make such complex weaves and patterns and on very basic primitive looms. The Chinese make complex weaves but use complex looms too.

I would compare the Wayuu with the Bolivian and Peruvian Weavers, who also make very complex patterned weaves with an easy technique.

What is the cultural importance of the weavings for the Wayuu people?

Mirja-WarkThe cultural importance in the past is different from that of today. In the past, the girls had to go through a period of ‘blanqueo’ after their first menstruation. During this phase, the women of their tribe would educate the young girl on the women’s tasks. Natural medicine, crafts and skills related to womanhood, are the main subjects.
Learning crochet is a basic task. Weaving a ‘chinchorro’ in ‘cadeneta’ or ‘double face’ would precede learning to weave an ‘hamaca’. Saddle girth’s in double face weaving are the next step. If the instructor is capable of weaving Kanas patterns, the young girl would grasp the technique. Important is also the time the family could miss the girl for the daily chores. The longer the ‘blanqueo’ lasts, the more the girl can learn. However, what the girl learns, depends on the skills of her instructors.

If a girl knows how to weave Kanas designs, her value on the marriage market is much higher.

“The Wayuu used to be a semi-nomadic society. They did not own lots of material goods. Just their jewellery, their livestock and their textiles. Owing few items, made those things very valuable”.

Wayuu People © Jenny Velasco

Wayuu People © Jenny Velasco

In these days, when girls go to secondary education in boarding schools, they often miss the “blanqueo” ritual. The girls might have their menstruation while at school and during the vacation the time might not be right. Also, nowadays is less value placed on the traditional crafts. If a woman is a lawyer or a doctor, this is considered a higher qualification than being a good weaver. Handcrafts are a lot of hard work for little money. Education gives you a job with high salary and esteem.

Will the Wayuu people forget how to weave the Kanas design? 

Thanks to the cultural Wayuu festival in Uribia, the Wayuu’s are made aware of their rich heritage. But will that be enough to revitalise the high standards of the weaving art? Once I was asked to teach the young girls how to weave Kanas. The message I received from those girls was, that it was extremely boring to sit behind a loom and learn about “old things”.
The time is not ripe yet. But my book was written in the way, that there is a record of patterns and techniques so the Wayuu can recuperate the (lost) art when they realise how valuable it is.

What role has the Wayuu woman in the Wayuu society?

I have always maintained that in the Wayuu society, the woman is the boss in their home. Her husband is a guest. Specially, if he has more wives. He needs to provide each of his wives with equal accommodation. The women are the stable factors; husbands migrate to other parts for work and are often away. Women need to solve the daily problems and that makes them strong and inventive.

By Mirja Wark

By Mirja Wark

What do you think about the Wayuu bags (mochilas)?

The Wayuu learned crochet first from the Capuchine nuns. They used the american DMC’s pattern books. Therefore in all Susu’s, old and new, you find a variety of patterns. Crochet gives other possibilities than Kanas weaving. So, the susu’s that I like most are those with geometric patterns. But there are ones with DMC copied patterns and also with completely free designs.

I think the quality of the Susu is very good, although nobody used natural cotton anymore. 

What defines a well done mochila or Susu bag?

Firstly, the mochila should be tight even if made in crochet. Secondly, the more colours the higher the complexity and thirdly a nice bottom design is a quality sign. The strap should be braided, woven or in Osonuchi technique. All these factors make a difference in quality. I have heard about mochilas been made in china. People should pay attention to the things mentioned, when buying a Wayuu bag.

I think it is good for the Wayuu communities to make a Susu production and create an income. On the other hand the Wayuu women sell their bags too cheap. 

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Why is the Wayuu traditional weaving despairing?

The way of living of the Wayuu is changing. As soon as people settle in a village or city life changes. With electricity and running water comes television, then social media and easy communication amongst each other. In order to get some weaving done on a loom, one needs to separate from the daily chores and distractions in order to concentrate and work without mistakes. 

Weaving is still done in Kareme and other remote settlements but in small cities, like Uribia, they do not weave Si’ira anymore. They will work on crochet because it can be done while chatting. 

Since when do the Wayuu weave?

The oldest pieces I found dates back to the late 19th century and early 20th century. But we have to realise that pieces were worn until their disintegration and the Shei’i were buried with the dead. The Wayuunaiki language is related to some spoken in the Orinoco delta. It is possible that the Wayuu migrated from there to the semi arid Guajira. This evolution of weaving has surely taken many hundreds of years. 

How has the Wayuu weavings changed?

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Mirja Wark with her Wayuu friend

Natural cotton grows in the Guajira. It used to be harvested and handspun. As soon as commercially spun yarns became available, handspinning was abolished. 

Natural dyes were present in the Guajira to dye red, blue, black, brownish red and yellow. Cotton is hard to dye. You will find that in old pieces as natural or beige, white and yellowish.

Now the Wayuu buy synthetic yarns already dyed and they love strong colours. I find that they have an amazing colour-sense. Contrasts and colours are daring and challenging but beautiful. On every visit I have brought gifts of mercerised cotton for the Wayuu.

If the Wayuu want to improve quality, let them go back to using natural fibres for their handicrafts. 

MAMA TIERRA protestiert für die Rechte der Indigenen

Als Schweizerin mit wayuu-indigenen Wurzeln lasse ich keine Möglichkeit aus, um die Leute über die schlimme Situation dieses Urvolkes zu informieren. Auf diesen Fotos bin ich bei verschiedenen Demos für Menschenrechte in Venezuela anwesend, die in Bern und Zürich stattgefunden haben. Viele Venezolaner wissen gar nicht, wie schlecht es um die Indigenen steht. Mein Ziel war es, sie über die Situation der Urvölker im eigenen Land zu informieren. Die Rolle der Indigenen als Beschützer der Natur und der Wasserquellen ist den Kreolen nicht klar. Der Regierungsplan Venezuelas 2013 bis 2019 sieht die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen vor. Die Regenwälder in Venezuela werden der Korruption in Venezuela zum Opfer fallen, falls sich nicht mehr Venezolaner dagegen wehren. Mich hat es überrascht, dass von 400 Personen nur eine Bruchzahl den Regierungsplan der Chavez-Regierung überhaupt gelesen hat. 

Die venezolanische Regierung plant, in Naturparks wie der Sierra de Perija Bergwerke zu bauen, die die Trinkwasserquellen zerstören. Dadurch drohen einheimische Pflanzen und Tiere auszusterben. Gebiete grösser als die ganze Schweiz werden dadurch trockengelegt. Indigene Aktivisten wie der Yukpa Sabino Romero, der dagegen protestierte, werden ermordet. Venezuela ist dank seinen Urwäldern wie dem Amazonasgebiet die Lunge unserer Welt. Die Situation in Venezuela geht uns alle etwas an!

Diese Demos gaben mir die Möglichkeit, die Menschenrechtsverletzungen an Indigenen durch den venezolanischen Staat zu thematisieren. Ein paar sagten, das sei ein “soziales” Thema und es habe keinen Platz auf diesen Demos, bei denen es um Menschenrechtsverletzungen an Venezolanern gehe. Eine Frau war so wütend, weil ich über die “Indianer”gesprochen hatte, dass sie mir das Mikrofon aus der Hand riss. 

Sind denn die Indigenen keine Venezolaner? Werden deren Rechte denn nicht auch verletzt? Es ist schockierend, dass das eigene Volk sich nicht um diese Thematik kümmert. Zum Glück sind wir von MAMA TIERRA auch noch da! 

Nach einer Diskussion kam ich doch zu Wort und meine späteren Reden brachten die Leute dazu, über das Thema nachzudenken. Ein paar hielten auch unsere Plakate in die Höhe, die mehr Rechte für Indigene forderten, und identifizierten sich mit der Thematik. Es ist ein langer Weg, aber MAMA TIERRA hat sich zum Ziel gesetzt, für und mit den Indigenen für ihre Interessen zu kämpfen. Ein wichtiger Schritt ist sicher, die Bevölkerung aus Ländern wie Venezuela über die Situation der Indigenen und ihre Rolle im Umweltschutz wachzurütteln. 

Katherine Portmann

Bern, Mai 2013

Bern, Mai 2013

Zürich Bürkliplatz 2014 Katherine Portmann, spricht über die Situation der Indigenen in Venezuela an der Grenze zu Kolumbien

Zürich Bürkliplatz 2014
Katherine Portmann, spricht über die Situation der Indigenen in Venezuela an der Grenze zu Kolumbien

Plakat

MAMA TIERRA hat 20 Plakate produziert für die Demo und unter den Demonstrierenden verteilt

Zürich Bürkliplatz 2014

Protestierend um den Tot von Sabino Romero

Protestierend wegen den Tot von Sabino Romero

Sehr bestürtzt wegen den 28 Wayuu-Indigenen die seit 2011 ermordet wurden durch die venezolanischen Streitkräften.

Sehr bestürtzt wegen den 28 Wayuu-Indigenen die seit 2011 ermordet wurden durch die venezolanischen Streitkräften.

Entrevista a Isabel Guedez Palmar tejedora de la Guajira

Esta entrevista se realizó a la artesa Wayuu Isabel Guedez Palmar del clan Jusayu, perteneciente a la comunidad de Yoruma Alta Guajira en Colombia. En la Guajira se dice, que Isabel es una de las mejores tejedoras Wayuu de sus tiempos. 

Fotografía: Armando Liñan, Isabel en su oficio

Fotografía: Armando Liñan, Isabel en su oficio

MAMA TIERRA  ¿Isabel, por qué las mochilas bien hechas son tan importante para la cultura Wayuu?

Isabel – Es importante para la mujer saber tejer y hacer bien el tejido. Igual cuando un médico es bueno es su oficio, este es reconocido dentro de su comunidad. Verdad? Es igual para la tejedora Wayuu, su trabajo será admirado por todos.  Sea Wayuu o alijuna (criollo) se preguntaran ¿quien hizo semejante trabajo? Querrán conocer la autora de la obra! En mi caso  las mochilas son mi especialidad. Además el oficio de tejer es el legado que le dejo a las demás mujeres de mi familia, si se deciden por este arte. Una buena tejedora siempre es referencia a seguir por las demás tejedoras. Así se garantiza la existencia del arte de tejer mochilas en el futuro.

“Tejer es un arte que aprendí de mi madre y mi madre lo aprendió de su abuela”, Isabel Guedez Palmar, tejedora alpha. 

MAMA TIERRA – ¿Qué representa el tejido o el tejer para los wayuu?

Isabe l- El tejer para las mujeres Wayuu es un momento y espacio para si mimas. Es un momento que exige serenidad, atención y buen humor. De lo contrario, si se está de mal ánimo, el tejido puede salir mal; el hilo se enreda o se plasma mal el diseño. Yo en mi mente estoy pensado: como será La próxima mochila a realizar? Los colores a utilizar? El diseño el tamaño? Será de hilo o lana? Todo esto pasa por mi mente. 

“Ver terminada la mochila, es como dar a luz un hijo de hilo”

Mujer Wayuu tejiendo Fuente: Grazia.es

Mujer Wayuu tejiendo – fuente: Grazia.es

MAMA TIERRA – ¿Cómo se trasmite la sabiduría del tejido entre los Wayuu?

Isabel –  Yo aprendí este arte de tejer mochilas por medio de mi mamá, aprendí de niña tejiendo unas mochilas pequeñas. Mi mamá estaba siempre a mi lado para asistir mi aprendizaje, uno casi no jugaba como los niños de ahora. Nuestro juego era tejer, era el momento de compartir con mi mamá de madre a hijaYo recuerdo cuando mi mamá me decía ven para que aprendas a tejer, para que puedas hacer algo cuando yo no esté a tu lado y le enseñes a tus nietos. Y así fue! Cuando estoy tejiendo recuerdo sus palabras.

MAMA TIERRA – ¿Qué piensas de las mochilas en Venezuela?

Isabel – Siempre han existido mujeres que no se han destacado en el arte del tejido con acabados no muy agradables. Algunas mujeres Wayuu se trasladaron a las ciudades venezolanas como Maracaibo encabezando la lista, en busca de oportunidades laborales. Las mujeres Wayuu al estar en contacto con la ciudad, toman el estilo de vida urbano y se olvidan de su mochila. Cambian la mochila Wayuu por los bolsos o carteras de los buhoneros o centros comerciales. A su vez las mujeres mayores no le enseñan a las nuevas generaciones el arte de tejer y  las jóvenes tampoco se esfuerzan en destacarse con el tejido. Así pierde se pierda la identidad cultural y este arte termina de extinguirse en determinados clanes. Aunque algunas mujeres están tratado  de rescatar el tejido  y volviendo a utilizar la mochila que alguna vez sus familiares olvidaron, el arte de tejer a la perfección se esta perdiendo.

IsabelLa mayoría de las mochilas elaboradas en los cascos urbanos, no tiene la calidad esperada en comparación con el trabajo que realizan algunas mujeres asentadas en Colombia, aunque todas sean Wayuu. En algún momento se rompió la cadena de la tradición.

MAMA TIERRA –  ¿ Por qué se han perdido los diseños tradicionales? 

Isabel – Bueno se está perdiendo la identidad cultural, se le esta dando poca importancia al uso y significado de los kanas (diseño tradicional Wayuu). Todo esta relaciono con que las personas dejan de hablar Wayuunaiki. A raíz de esto se deja de usar la mochila que caracteriza la proveniencia del Wayuu, se desconoce la importancia del arte del tejer  y ya no se reconoce el significado que lleva consigo cada mochila.