Nina Burri ist Botschafterin von Mama Tierra

Frisch, trendig, frech und jede ein Unikat! Die Rede ist von den Taschen der Wayuu-Frauen, die Mama Tierra online anbietet. Das Ziel des Vereins Mama Tierra ist es, die am Rande der Armut lebenden indigenen Frauen in Kolumbien und Venezuela durch den Vertrieb von Accessoires finanziell zu stärken.
Auch Nina Burri trägt eine Tasche der Wayuu. „Mir sagte das Projekt von Mama Tierra von Anfang an zu“, sagt sie. Die prominente Schweizerin wirbt auf Fotos für die Kunstwerke und unterstützt damit die Mission der Non-Profit-Organisation.

Aufgrund der hochwertigen Arbeit und Einzigartigkeit des Designs steigt die Nachfrage nach den Unikaten in der Modeszene stetig an: Shakira, Cara Delevingne auch bekannte Schweizer Frauen, wie Mahara Mckay und Karen Fleischmann, tragen die Taschen und zeigen damit Solidarität zu den indigenen Kunsthandwerkerinnen. Slow Fashion – dafür stehen die Produkte von Mama Tierra! „Jede unserer Taschen trägt den Namen der Frau, welche diese hergestellt hat“, sagt Dr. phil. Rosa Enn, Vize-Präsidentin des Vereins. Auf der Website von Mama Tierra lassen sich zudem weitere Informationen über die Herstellerinnen finden: über ihre Kultur und Lebensweise, die familiären Verhältnisse und ihre Lebensumstände.

Die Wayuu leben in der Wüste zwischen Kolumbien und Venezuela, am nördlichsten Zipfel Südamerikas. Die Web-, Knüpf- und Häkeltechniken verlangen jahrelanges Üben und sind mit einem Initiationsritus verbunden. Doch nicht nur durch die Handarbeit bekommt jede Tasche eine eigene Seele: Die Frauen wählen die Motive und Farbgestaltung selbst aus.

Viele der Muster haben eine spirituelle Bedeutung. So lassen sich auf den Tribal-Taschen Tierspuren, Heilpflanzen oder Sternkonstellationen entdecken. Die aufwändige Herstellung einer Tasche kann bis zu 60 Stunden in Anspruch nehmen.

„Bei uns stehen die indigenen Frauen im Zentrum“, sagt Rosa Enn von Mama Tierra. Die Wayuu-Frauen haben in ihrer Gesellschaft eine besondere Rolle und tragen eine grosse Verantwortung. Sie sind es, die den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen, für die Erhaltung der Natur kämpfen und ihre Kultur weitergeben

Die Fotos von Nina Burri sind im Masoala Regenwald des Zoo Zürich entstanden. Der Zoo Zürich setzt sich aktiv für die Erhaltung natürlicher Lebensräume ein und ist damit für die Taschen der Wayuu-Frauen die ideale Kulisse.

Weitere Personen die am Shooting mitgewirkt haben sind: Maximilian de Vree, (Photograph), Letizia Abbiatello (Make-up and Hair Artist), Lorena (Stylistin).

Die Taschen, Hüte, Kissenbezüge und Accessoires von Mama Tierra sind auf www.mama-tierra.com erhältlich. Der online Shop wird aus Baden betrieben, von wo aus das Kunsthandwerk in alle Welt verschickt wird.

Pressematerial und Fotos: auf Anfrage press@mama-tierra.org

Nina Burri Botschafterin von Mama Tierra

Über den Verein Mama Tierra

Mama Tierra ist eine Schweizer Non-Profit-Organisation, die indigene Völker aus der Karibik in ihrem Streben nach Selbstbestimmung, Menschenrechten und  Umweltschutz unterstützt.

Im Fokus stehen Frauen, weil sie den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen und für die Erhaltung der Natur sorgen. Die Frau ist das stärkste Bindeglied in indigenen Gesellschaften, was aufgrund ihrer matrilinearen Verwandtschaftsstruktur besonders auf die Wayuu-Indigenen zutrifft. Deshalb ist die Mutterlinie ausschlaggebend für ihre soziale Organisation.

www.mama-tierra.org

www.mama-tierra.com