Nina Burri ist Botschafterin von Mama Tierra

Frisch, trendig, frech und jede ein Unikat! Die Rede ist von den Taschen der Wayuu-Frauen, die Mama Tierra online anbietet. Das Ziel des Vereins Mama Tierra ist es, die am Rande der Armut lebenden indigenen Frauen in Kolumbien und Venezuela durch den Vertrieb von Accessoires finanziell zu stärken.
Auch Nina Burri trägt eine Tasche der Wayuu. „Mir sagte das Projekt von Mama Tierra von Anfang an zu“, sagt sie. Die prominente Schweizerin wirbt auf Fotos für die Kunstwerke und unterstützt damit die Mission der Non-Profit-Organisation.

Aufgrund der hochwertigen Arbeit und Einzigartigkeit des Designs steigt die Nachfrage nach den Unikaten in der Modeszene stetig an: Shakira, Cara Delevingne auch bekannte Schweizer Frauen, wie Mahara Mckay und Karen Fleischmann, tragen die Taschen und zeigen damit Solidarität zu den indigenen Kunsthandwerkerinnen. Slow Fashion – dafür stehen die Produkte von Mama Tierra! „Jede unserer Taschen trägt den Namen der Frau, welche diese hergestellt hat“, sagt Dr. phil. Rosa Enn, Vize-Präsidentin des Vereins. Auf der Website von Mama Tierra lassen sich zudem weitere Informationen über die Herstellerinnen finden: über ihre Kultur und Lebensweise, die familiären Verhältnisse und ihre Lebensumstände.

Die Wayuu leben in der Wüste zwischen Kolumbien und Venezuela, am nördlichsten Zipfel Südamerikas. Die Web-, Knüpf- und Häkeltechniken verlangen jahrelanges Üben und sind mit einem Initiationsritus verbunden. Doch nicht nur durch die Handarbeit bekommt jede Tasche eine eigene Seele: Die Frauen wählen die Motive und Farbgestaltung selbst aus.

Viele der Muster haben eine spirituelle Bedeutung. So lassen sich auf den Tribal-Taschen Tierspuren, Heilpflanzen oder Sternkonstellationen entdecken. Die aufwändige Herstellung einer Tasche kann bis zu 60 Stunden in Anspruch nehmen.

„Bei uns stehen die indigenen Frauen im Zentrum“, sagt Rosa Enn von Mama Tierra. Die Wayuu-Frauen haben in ihrer Gesellschaft eine besondere Rolle und tragen eine grosse Verantwortung. Sie sind es, die den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen, für die Erhaltung der Natur kämpfen und ihre Kultur weitergeben

Die Fotos von Nina Burri sind im Masoala Regenwald des Zoo Zürich entstanden. Der Zoo Zürich setzt sich aktiv für die Erhaltung natürlicher Lebensräume ein und ist damit für die Taschen der Wayuu-Frauen die ideale Kulisse.

Weitere Personen die am Shooting mitgewirkt haben sind: Maximilian de Vree, (Photograph) und Lorena Lareo Carral (Stylistin).

Die Taschen, Hüte, Kissenbezüge und Accessoires von Mama Tierra sind auf www.mama-tierra.com erhältlich. Der online Shop wird aus Baden betrieben, von wo aus das Kunsthandwerk in alle Welt verschickt wird.

Pressematerial und Fotos: auf Anfrage press@mama-tierra.org

Nina Burri Botschafterin von Mama Tierra

Über den Verein Mama Tierra

Mama Tierra ist eine Schweizer Non-Profit-Organisation, die indigene Völker aus der Karibik in ihrem Streben nach Selbstbestimmung, Menschenrechten und  Umweltschutz unterstützt.

Im Fokus stehen Frauen, weil sie den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen und für die Erhaltung der Natur sorgen. Die Frau ist das stärkste Bindeglied in indigenen Gesellschaften, was aufgrund ihrer matrilinearen Verwandtschaftsstruktur besonders auf die Wayuu-Indigenen zutrifft. Deshalb ist die Mutterlinie ausschlaggebend für ihre soziale Organisation.

www.mama-tierra.org

www.mama-tierra.com

 

 

 

Motivos Wayuu visten las reinas de belleza del Miss Venezuela

Los certámenes de belleza en Venezuela, el país con mayor reinas de belleza internacionalmente, se ha basado reiteradamente en motivos Wayuu. Serán sus colores brillantes, formas psicodélica o impresión de alegria de motivos Wayuu, que han inspirado a mas de un diseñador del popular concurso.  Aquí algunas impresiones.

1996 Miss Venezuela

Miss Venezuela 1996

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Der Wayuu-Taschen-Markt: Kunst versus Kommerz

Yonna

Rusvelt Machado, Asociación Wayuu Araurayu

Wer sind die Wayuu?

Die Wayuu-Indigenen besiedeln den nördlichsten Zipfel Südamerikas. Mit 600 000 Personen ist es das zahlenmäßig größte indigene Volk Kolumbiens und Venezuelas. Als benachteiligte Bevölkerungsgruppe führen die Wayuu allerdings kein idyllisches Leben, sondern einen Überlebenskampf. Gründe dafür sind mangelnder Zugang zu sauberem Trinkwasser, Umweltverschmutzung und Inflation. Gemäss Recherchen des kolumbianischen Senders RCN sterben in La Guajira monatlich 50 Wayuu-Kinder unter 5 Jahren. 2013 zählte UNICEF Kolumbien 27,9 Prozent unterernährte Kinder in La Guajira Kolumbien.

Wayuu-Tasche mit Si'ira TragendPerfekte Wayuu-TascheWas ist eine Wayuu-Tasche?

Das Kunsthandwerk hat einen hohen Stellenwert in der Wayuu-Kultur. Letztere kommt in Mythen, Übergangsriten und Bräuchen zum Ausdruck. Eine Wayuu-Tasche wird mit drei Techniken kreiert: Weben, Knüpfen und Crochet-Häckeln, wobei das Häkeln relativ innovativ ist.

Das Wayuu-Volk lebte für viele Jahrhunderte abseits der westlichen Welt. Erst im 19. Jahrhundert drängte die katholische Kirche in die La Guajira Wüste ein und bewegte eine Grosszahl Indigener zum katholischen Glauben zu konvertieren. So haben die Wayuu-Frauen von Nonnen häkeln gelernt.

Heute haben laut der NY Times diese Ethno-Taschen Kultstatus erreicht.

Wie wurden die Wayuu-Taschen zum Mode-Accessoire? 

Die Geschichte beginnt im Jahr 2001, als das venezolanische Model Patricia Velazquez, Darstellerin im Blockbuster „Die Mumie“, ihren Hollywood-Kollegen Wayuu-Taschen umhängte.

Der Erfolg des Models mit indigenen Wurzeln war gross. Prompt gründete Patricia die Wayuu-Taya-Stiftung zugunsten von Wayuu-Kindern in Venezuela. Leider vertreibt Wayuu Taya Taschen mit doppeltem Faden; diese sind in Europa weit verbreitet und zeigen ein lockeres, ungenaues Maschenbild.

Bei den Wayuu-Taschen existieren Qualitätsunterschiede

Laut der bekannten Wayuu-Kunsthandwerkerin Eudoxia Iguaran (88 Jahre) sind jene Wayuu-Taschen, die mit doppeltem Faden gehäkelt werden, eine Neuerscheinung. Die Wayuu-Kultur setzt Perfektionismus im Kunsthandwerk voraus. Diesem Qualitätsanspruch werden die meisten Taschen, die mit doppeltem Faden hergestellt werden, nicht gerecht.

Schlechte versus gute Qualität

Die wahre Tradition der Wayuu ist das perfekt kreierte Kunsthandwerk

Nach der ersten Menstruation eines Wayuu-Mädchens führen erfahrene Kunsthandwerkerinnen sie in die Wayuu-Kunst ein. Durch das Weben und Häkeln prägt sich das Mädchen positive Werte wie Fleiss, Respekt und Perfektionismus ein. Die Qualität der Tasche zeugt von ihrer Intelligenz, ihrem Können und ihrer Lernfähigkeit.

Was zeichnet eine Qualitätstasche aus?

Die Wayuu-Tasche sollte fest gewoben sein. Ein lockeres Gewebe ist ein Indiz dafür, dass die Kunsthandwerkerin an Faden gespart hat. Nach der Erfahrung von Alex Garcia Palmar, der aus einer Familie von Kunsthandwerkern aus Maicao stammt, weist ein lockeres Maschenbild darauf hin, dass der Kunsthandwerker unterbezahlt ist. So sprechen auch lose Fäden oder einfach verdrehte anstatt geknüpfter Schnürbänder für eine verkürzte Fertigungszeit. Ein ausgearbeiteter Taschenboden weist auf einen höheren Rang der Kunsthandwerkerin hin. Die Faustregel ist: je komplexer und symmetrischer das Design, desto höher die Qualität der Tasche.

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Der Wayuu-Taschen-Markt

Seit ein paar Jahren vertreiben Einzelhändler, Luxusmarken und Designer Wayuu-Taschen und das stets unter der Prämisse, dass der Vertrieb der Taschen das Wayuu-Volk unterstützt. Aber ist dem so? Recherchen des kolumbianischen Fernsehsenders RCN zeigen, dass eine Ausbeutung der Wayuu-Indigenen stattfindet. Enttäuschend ist, dass auch Indigene selbst an der Ausbeutung der eigenen Stammesleute beteiligt sind.

Wie unterstützt man die Wayuu nun? 

  1. Den Händler nach der Herkunft der Taschen fragen.

Falls diese vom Rio Hacha-Markt kommen, ist das kein gutes Zeichen. Der Rio Hacha-Markt ist Hort von Wiederverkäufern, die Wayuu-Taschen laut dem RCN Sender zu Hungerlöhnen beziehen. Eine billige Tasche kostet dort 18 USD, in der Schweiz wird sie zu 200 USD verkauft. Gemäss dem kolumbianischen Fernsehsender RCN erhalten die Indigenen rund 8 USD.

Leider genügt es auch nicht, von Wayuu-Indigenen Taschen zu kaufen. Die Informationen des RCN-Senders sind ernüchternd. Auch die Wayuu sind Menschen und davon gibt es gute und böse.

Der Markt in Rio Hacha Kolumbien

2. Non-Profit Organisationen als Anbieter bevorzugen

Die Statuten, ein Jahresbericht der NPO oder eine Beschreibung ihrer sozialen Projekte geben Aufschluss über das Engagement und Professionalität. Schauen Sie sich genau den Werdegang und Erfahrung der Anbieter an.
Händler sollten einen glaubhaften Codex für ihren Handel aufweisen können. Die Frage danach wieviel eine Kunsthandwerkerin für ihre Arbeit erhält ist berechtigt.

3. Versteigerungsplattformen bitte nicht

Finger weg von Amazon oder Ebay, wo sich Taschen für 40 USD finden lassen. Die Herkunft der Taschen ist ungewiss, eventuell stammen sie aus China.

4. Qualitativ hochstehende Taschen vorziehen

Bevor die Wayuu-Taschen kommerziell ins Rollen gekommen sind, haben sie Wayuu-Frauen mit nur einem Faden gehäkelt. In der Kultur der Wayuu häkeln die Frauen die Taschen als Sozialisierungsinstrument, um sich weibliche Tugenden wie Perfektionismus und Geduld einzuprägen. Deswegen empfehlen die Ethnologen und Wayuu-Kunsthandwerker von Mama Tierra in Kolumbien und der Schweiz feinmaschige Taschen.

Seit die Taschen Absatz gefunden haben, lassen Zwischenhändler sie mit doppeltem Faden produzieren, was einen Qualitätsverfall des Produkts zur Folge hat: die Erstellungsdauer verringert sich von 3 Wochen auf 3 Tage, die Muster werden ungenau und die Maschen locker. Bei Taschen aus zwei Fäden braucht es nur 1,5 Stiche, um einen Zentimeter zu häkeln. Somit benötigen jene Taschen, die mit zwei Maschen gefertigt werden, fast dreimal weniger Aufwand.

Laut der Kunsthandwerkerin Eudoxia Iguaran (88 Jahre) entsprechen Taschen, die schnell hergestellt werden,  nicht der Wayuu-Kultur. Frau Iguaran sieht diese Taschen als Imitate, die die echten Wayuu-Taschen vom Markt vertreiben und die Wayuu-Kunsthandwerker schlecht dastehen lassen. Dem halten Händler entgegen, dass sie für die Wayuu Arbeitsstellen kreieren würden. Als NPO fordern wir Sozialleistungen und faire Löhne (250 USD ist der Mindestlohn in Kolumbien) für die Wayuu als Arbeitnehmer.

Eudoxia María Iguarán ist als die beste Wayuu-Handwerkering in Kolumbien bekannt. Hier übergibt der kolumbianische Präsident Santos Frau Iguaran einen Preis für exzellentes Kunsthandwerk.

Eudoxia María Iguarán ist als die beste Wayuu-Handwerkerin in Kolumbien bekannt. Hier übergibt der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos Frau Iguaran einen Preis für exzellentes Kunsthandwerk.

Wie erkennt man hochqualitative Wayuu-Taschen?

Copyright: Verein Mama Tierra (Schweiz), Asociación Indigena Mama Tierra (Kolumbien). Dieser Inhalt kann ohne unser Einverständnis nicht publiziert werden. Der Artikel spiegelt unsere Meinung und Recherche als NPO wider.

Interviews mit Wayuu-Kunsthandwerkerinnen.

Eudoxia María Iguarán (Nazaret Colombia) from Mama Tierra on Vimeo.

Wayuu women and their work from Mama Tierra on Vimeo.

Photoshooting mit Sandra Gojkovic

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Gürkan Sengül, Sandra Gojkovic, Alexandra Vera und Helferinnen

MAMA TIERRA hatte das erste Shooting mit den Wayuu-Taschen! *Freude herrscht* Auf aargauischem Boden an der Aare haben wir mit der Geschäftsführerin von The India School Project, Sandra Gojkovic, geblitzt. Der Photograph: Gürkan Sengün vom Photostudio AIEI aus Brugg. Stilistin: Alexandra Vera und Katherine Portmann. 

Alexandra and Sandra

Alexandra and Sandra

Die Prämisse war: Primavera! Uns inspirierten die Farben des Frühlings und die Bedeutung der Blumen in der Wayuu-Kultur. Für die Wayuu bedeutet der Frühling Fülle und Überfluss: Im Mai regnet es in der Guajira-Wüste. Neue Nahrungsquellen sprissen aus dem Boden, Blumen und Früchte gedeihen. Die Landschaft verändert sich rasch, sie wird von einer Wüste zu einer grünen Oase.

Sandra

Sandra

Sandra Goji

Sandra Gojkovic

Katherine Portmann

Katherine Portmann

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Sandra Gojkovic

Tooloichimananaa (Aranaga Epieyu)

Tooloichimananaa, ein Gebiet in La Guajira (Aranaga Epieyu)

Hinter den Kulissen

Hinter den Kulissen

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Alex Vera

Sandra Gojkovic

Sandra Gojkovic

Carlos Luis Sánchez: one of the most promising Venezuelan artists

Starting a career as painter at the tender age of 7, Carlos Luis Sánchez is a Venezuelan artist based in Maracaibo. His talent developed rapidly as Carlos has been drafting and painting daily since he was 14. This is the artist’s way to socialise with others, he says. Carlos motives are often linked to indigenous, because he grew up in the Zulia-state, which is the epicentre of the Wayuu tribe. Carlos studied plastic arts in the renown “Universidad del Zulia” in Maracaibo. Today he is one of the most promising young talents of the country.

Carlos Luis Sánchez Becerra

Lila Morillo, an  Venezuelan artist, singer, actress with Wayuu-indigenous roots

Carlos Luis Sánchez Becerra Bjork Wayuu

Wayuu Bjork

Carlos Luis Sánchez Becerra Mujer Wayuu

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Cacique Sabino Romero. A Yukpa indigenous leader murdered 2013 for fighting for his ancestral land.

Yukpas en la Sierra

Yukpa indigenous in la Sierra de Perija. An rainforest threaten to disappear due to the economic plan of Venezuela. Many of the Yukpa people have been murdered or forced to flee do to mining activities of the Venezuelan regime or threats by landlords of Perija like the Vargas family.

El Peruano

Peruvian man

Carlos Luis Sánchez Becerra1

Carlos Luis Sánchez: is an contortionist and one of the brightest young talents in Venezuela born in 1987. He has gained international recognition as the mention of honour  “Salon Pintura Miranda de Hispanoamerica” in Spain 2009.

Wayuu Frau in Paraguaipoa Venezuela

Wayuu-Taschen ethisch produziert!

Indigene Mythen und Traumdeutung zum Anziehen

Die Wayuu gehören einer ethnischen Gruppe an, die den nördlichsten Zipfel Südamerikas bewohnt. Die Indigenen sind vor der westlichen Kultur in das Wüstengebiet zwischen Kolumbien und Venezuela geflüchtet.

Die Wayuu-Frauen bringen ihre Intelligenz und ihr Wissen, durch die sorgfältige Erarbeitung der Taschen zum Ausdruck. In ihrer Kultur geniesst eine begabte Kunsthandwerkerin einen hohen Sozialstatus. Es ist ein Zeichen der Gewandtheit der Frau.

Die Designs der Handtaschen spiegeln Elemente der Mutter Natur wider, die von Generation zu Generation – von Mutter zu Tochter – weitergegeben werden. Ferner symbolisieren die Muster den Kontakt mit dem Jenseits. Die Wayuu-Indigenen kommunizieren im Traum mit Verstorbenen. Diese Gespräche halten sie auch in ihren Taschen-Designs fest.

Die Tribal-Taschen sind auf der internationalen Bühne ein Renner: Elle bezeichnet die Ethno-Bags als Must-Have und die New York Times erklärt sie zum Kult-Objekt. VIPs wie der Prinz von Monaco Andrea Casiraghi, Paris Hilton und Uma Thurman tragen die Kult-Taschen.

Schlechte versus gute Qualität

Qualitätsunterschiede der Wayuu-Taschen

Aufgrund der steigenden Nachfrage der Wayuu-Taschen, produzieren die Indigenen diese Bags immer schneller, mit einfachen Muster, mit tieferer Qualität: hauptsächlich effizient und günstig. Mittlerweile werden die Wayuu-Taschen nicht nur von Indigenen gefertigt.

Der Qualitätsunterschied ist aber leicht erkennbar. Es rät sich den Schnürbändel genau anzuschauen, wenn dieser aufwendig verarbeitet ist, dann ist das ein Qualitätszeichen. Es gilt je feiner das Gewebe, je komplexer das Design, umso wertvoller ist die Tasche.

MAMA TIERRA vertreibt nur hochwertige Wayuu Taschen, die in Harmonie mit den Traditionen der Wayuu Indigenen stehen. Unser Ziel ist es, die indigene Kultur zu erhalten und die Wayuu-Taschen sind Teil ihrer indigenen Kultur.

Soziales Engagement

Auch wenn der Vertrieb der Wayuu Kunst ein zunehmender wirtschaftlicher Zweig für die indigenen Frauen darstellt, haben die Indigenen gravierende Probleme zu bewältigen. In Gemäss die NGO Benposta, fordern Hunger und heilbare Krankheiten in La Guajira rund monatlich 50 Kinderleben .

Das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen zeigte Besorgnis über die Gewalt gegen die Wayuu, die gezielt Drohungen, Erpressungen, Morden und Vertreibung ausgesetzt sind. MAMA TIERRA arbeitet mit Indigenen zusammen, für eine verbesserte Lebensqualität von indigenen Völkern.

MAMA TIERRA ist eine Non-Profit Organisation, die indigene Völker in ihrem Streben nach Selbstbestimmung, Menschenrechten und Umweltschutz unterstützt.

Den indigenen Frauen steht eine besondere Rolle zu, weil sie die grösste Verantwortung in ihrer Gemeinschaft tragen. Deshalb stehen indigene Frauen bei uns im Zentrum. Sie sichern den Unterhalt der Familie, erziehen die Kinder, kämpfen für die Erhaltung der Natur und geben ihre Kultur weiter.

Wenn die indigene Frau Unterstützung erhält, wird ihrer ganzen Gemeinschaft und ihrem Umfeld geholfen. Deshalb vertreiben wir indigenes Kunsthandwerk, da Mama Tierra damit die finanzielle Unabhängigkeit der indigenen Frauen fördert. Mama Tierra hält sich an die Grundsätze und Standards von Swiss Fair Trade.

Umweltschutz spielt bei Mama Tierra eine grosse Rolle! Die Indigenen sind auf ihre Umwelt angewiesen, um zu überleben. Diese Abhängigkeit hat ihr umweltfreundliches Verständnis stärker als in anderen Kulturen geprägt. Alles was wir tun ist mit Umweltschutzförderung verbunden. 

Die Vision von MAMA TIERRA ist die Selbstbestimmung der Indigenen. Deshalb setzen wir uns für die Erhaltung der indigenen Kultur sowie der Mutter Erde ein. Hand in Hand mit den Indigenen, machen wir auf ihre Probleme aufmerksam. Als Schweizer mit wayuu-indigenen Wurzeln liegen uns die Urvölker sehr am Herzen.

mama-tierra.org – NGO

mama-tierra.com – Webshop

VEREIN MAMA TIERRA
Baden, Schweiz
Tel. +41 78 721 0630
info@mama-tierra.org

ASOCIACIÓN MAMA TIERRA
Maicao, Kolumbien
Tel. +57 319 660 7129
colombia@mama-tierra.org

Die schönsten Frauen der Welt fordern Frieden in Venezuela

Miss Universe 2013 Maria Gabriela Isler

Miss Universe 2013 Maria Gabriela Isler

Die  Schweizer Bankerin und ehemalige Schönheitskönigin Angelika Hernandez hat zusammen mit den schönsten Frauen der Welt ihre Stimme für den Frieden in Venezuela erhoben. Angelika hat in Zürich die Social-Media-Initiative Misses4Peace ins Leben gerufen, um weltweit auf die Gewaltausbrüche in ihrer Heimat aufmerksam zu machen. Innerhalb von zwei Wochen haben sich so 300 Schönheitsköniginnen und hunderte von Promis aus aller Welt für den Frieden in Venezuela ausgesprochen. Das Ziel der Musen ist es, die Welt über die Gewaltausbrücπhe in Venezuela in Kenntnis zu setzen. Mit Erfolg: Die Bilder und Videos der Misses überfluten die Social-Media-Kanäle gleich in mehreren Sprachen. Inzwischen haben die Videos auf YouTube in wenigen Tagen über 120.000 Views erreicht. Besondere Aufmerksamkeit zieht Miss Universe Maria Gabriela Isler auf sich: „Wir wollen unsere Landsleute vereint sehen. Wir sehnen uns nach Frieden“, so die Venezolanerin mit Schweizer Wurzeln.

„Die Ermordung von Monica Spears (Miss Venezuela 2004) und Genesis Carmona (Miss Tourismus 2013) hat uns zutiefst geschockt. Unsere Initiative ist kein politischer Angriff, sondern ein Schrei nach Frieden“, präzisiert die Initiatorin Angelika Hernandez.


Die Misses bringen ans Licht, was Medien und Politiker in Venezuela herunterspielen: die brutale Gewalt auf den Strassen des Landes. In Venezuela wird alle 20 Minuten jemand umgebracht, 200.000 Personen sind innerhalb von 15 Jahren gewaltsam ums Leben gekommen. Somit hat Venezuela eine der höchsten Mordraten weltweit, wie sie sonst in Kriegsgebieten üblich ist. Laut der NRO Observatorio Venezolano de Violencia (OVV) wurden letztes Jahr 24.763 Menschen ermordet. Die Tendenz ist steigend. Selbst Priester, Schwangere und Kinder werden getötet. Und das überall: in Einkaufszentren, Schönheitssalons, Fitness-Studios, Krankenhäusern und Universitäten. 90% der Delikte werden nie aufgeklärt.

Angelika Dorendorf Miss Trujillo 2005 3.Venezuela ist eigentlich berühmt dafür, das Land mit den schönsten Frauen der Welt zu sein. Sieben Misses Universe, sechs Misses World, sechs Misses International und zwei Misses Earth untermauern diese Aussage. Doch heute rangiert Venezuela zuoberst auf anderen Listen: nämlich als Land mit der höchsten Kriminalität, Korruption und Währungsabwertung der Welt.

Angelika Hernandez ist eine ehemalige Kandidatin bei der Miss Venezuela-Wahl 2006 und war im Jahr 2005 Miss Trujillo. Beruflich ist sie Bankerin und lebt seit vier Jahren in Zürich.

#misses4peace

Twitter @misses4peace

Facebook: https://www.facebook.com/Misses4peace

 

Beitrag von CNN über die Initiative: http://youtu.be/QSqs4It8hng

Mehr Informationen und Berichte über Venezuela hier.

Die Wahrheit über die UGG Boots

Seit ein paar Tagen denke ich über die UGGs nach, beziehungsweise gehe meinem Urbedürfnis nach, mich vor der Kälte zu schützen. Da die Philosophie „ich kaufe also bin ich“ für Trendbewusste ein Imperativ ist, dachte ich natürlich zuallererst an die UGG Boots! Das sanfte Lammfell, das weiche und bequeme Treten und die tausend Bilder von VIPs mit den UGG Boots, auch die wiederholten Beiträge in der Life-Style-Presse und in Blogs, haben mich einfach verführt.

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